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Predigt: Konflikte nicht scheuen und Frieden erringen (2. Korinther 13, 11-13) – 15. Juni 2014, Trinitatis 2014

Im zweiten 412238_web_R_by_Robin Backes_pixelio.deKorintherbrief fliegen die Fetzen. Aber trotz aller persönlicher Verletzungen kämpft Paulus um die Einheit der Parteien. Mit Ratschlägen, die auch in unseren Konflikten eine Hilfe sein können.

Predigttext (2. Kor 13, 11-13):
11 Zuletzt, liebe Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. 12 Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Heiligen. 13 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

Liebe Gemeinde,
sind das nicht schöne, freundliche Worte, die der Apostel Paulus da am Ende seines Briefes an die Gemeinde in der Stadt Korinth formuliert hat? Von Einigkeit und Frieden untereinander ist da die Rede.
Fast könnte man sagen: Naja … halt typisch Kirche … alle sind nett, alle sind lieb, und irgendwie auch harmlos. ich will weiterlesen

Predigt: Brandblasen und wackelnde Knie (Jesaja 6, 1-10) 30. Mai 1999 – Trinitatis

Liebe Gemeinde,

Jesaja Ben Amoz war ein Israelit, wie viele andere auch. Er lebte in Jerusalem, gehörte zur etwas besseren Gesellschaft. War verheiratet, hatte einige Kinder. Am Sabbat ging er in den Tempel. Für ihn eine Selbstverständlichkeit. Man geht halt hin, um den Gott der Israeliten zu loben, ihm Opfer darzubringen. Auch dieses eine Mal, an das er sich immer wieder erinnern wird. Er war in den Tempel gegangen. Wie immer. Aber als er den Innenhof des Tempels betrat, war alles ganz anders: Er sah nur noch leuchtendes Weiß. Er sah nicht mehr die anderen Menschen, die dort herumstanden, wie an jedem Sabbat. Jesaja sah etwas Anderes, etwas, das man mit den normalen menschlichen Augen nicht erkennen kann: Er hatte eine Visison. Er war verzückt, entrückt, perplex. ich will weiterlesen