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Früchte-Predigt an Erntedank: Wenn die Gaben am Altar zu erzählen beginnen (Symbolpredigt) 2. Oktober 2016

In20151005_105737 dieser Predigt werden Kartoffel, Zucchini, Weinrebe und Zierkürbis zu den Protagonisten. Sie lassen mich  von ihren unentdeckten Stärken und der mühsamen Integration von Fremden erzählen. Die Weinrebe erinnert an Jesu Wort vom Weinstock und Rebe und hält das Motto“weniger ist mehr“ hoch. Schließlich überrascht der Zierkürbis mit seiner gechillten Ansicht vom Leben: Ich bin „einfach so“ da. Weil Gott es gefallen hat, dass ich bin.

Liebe Gemeinde, liebe Präparanden und Konfirmanden,
das Schöne am Erntedankfest ist, dass ich da als Pfarrer beim Predigen nicht alleine hier vorne bin. Denn ich bin umgeben von vielen Kollegen – die auch von der Güte und Liebe Gottes erzählen! Ja, die Äpfel, Birnen und Sonnenblumen – sie alle sind ja Teil unserer Schöpfung, die von Gottes Fürsorge für uns berichten. Jede einzelne Erntedankgabe hat da etwas anderes zu erzählen.
Da wäre es eigentlich einmal spannend, genau hinzuhören, was die zu sagen haben. Ich gebe zu, dass wir als Pfarrer das viel zu selten tun, weil wir ja selbst so gerne reden … also habe ich mich gestern mal mit den Erntedankgaben zusammengesetzt und wir kamen ins Gespräch – und davon will ich heute morgen erzählen: ich will weiterlesen

Predigt: Geben wirkt doppelt und dreifach (2. Korinther 9, 6-15) Erntedank, 4. Oktober 2015

Erntedank2015Neben den Dank für die Ernte stellt der Predigttext den Aufruf zum fröhlichen und großzügigen Geben. Diese Predigt versucht die Facetten der Wirkung vom Teilen unt Weitergeben zu entfalten. In diesem Erntdenk-Gottesdienst wird auch der neue Präparandenkurs vorgestellt, darum werden die Präparanden extra angesprochen.

Liebe Präparanden, liebe Eltern, liebe Gemeinde,

es ist nicht zu übersehen: Wir feiern heute das Erntedankfest. Die Frauen vom Obst- und Gartenbauverein in Weilhelmsdorf und die Entedank-Mannschaft in Brunn haben hier mit viel Kreativität die Kirche geschmückt und die Gaben, die die Menschen hierhergebracht haben, schön zusammenkomponiert, dass es wunderbar aussieht.
Wir feiern die Ernte, die relativ gut ausgefallen ist. Trotz mancher Verluste, die uns die anhaltende Trockenheit beschert hat. Es ist viel zusammengekommen an dem, was wir draußen ernten konnten, was die Landwirtschaft produzieren konnte. Und auch die Früchte unserer täglichen Arbeit, wollen wir heute nicht vergessen. Die Ergebnisse unserer Mühen am Arbeitsplatz oder in der Schule. Heute schauen wir auf all das, was da so alles an Gutem im letzten Jahr zusammengekommen ist. – Und es ist viel, was unser Leben innerhalb von 12 Monaten anfüllt! ich will weiterlesen

Predigt: Wenn das Leben ein Bekenntnis wird (Hebräer 13, 15-16) Erntedankfest 2014, 5. Oktober 2014

erntedank14Hebr. 13, 15-16: Zwei Sätze mit zwei Themen
Es geht um die Bereitschaft mit anderen zu teilen und seinen Glauben zu bekennen. Und um die Beobachtung, dass so ein Erntedankaltar ohne jede großartige Erklärung bereits ein Bekenntnis des Glaubens ist. Warum sollte das mit unserem Leben anders sein?

 

Liebe Gemeinde,
zum Erntedankfest werden selbst die unscheinbarsten Dorfkirchen zu prächtigen Königinnen. Farbenfroh und prächtig liegen die Früchte da: Kartoffeln, Tomaten und Äpfel, Getreide, Weintrauben und die großen Kürbisse. Das alles haben Sie, die Wilhelmsdorfer / Brunner Gemeindeglieder, hier hergebracht, in die Kirche als ein Dankeschön Gott gegenüber. Und dann haben es viele kreative Hände mit Liebe zum Detail hier so drapiert, dass unser Altarraum, ja die ganze Kirche ein kleines Kunstwerk geworden ist. ich will weiterlesen

Radioandachten auf Charivari 98,6 im Oktober 2013

Die Themen:
Montag: Gegenwart als Geschenk
Dienstag: Die Spinne
Mittwoch: CSI-Syndrom
Donnerstag: Tag der deutschen Einheit
Freitag: Erntedank
Samstag: Die Zehn Gebote mit Charlton  Heston

Die Gegenwart als Geschenk

Meine Tochter kommt gut gelaut aus der Schule heim: Papa, hast du gewusst, dass im Englischen manchmal für total total unterschiedliche Dinge das gleiche Wort gibt? Sie schaut mich an, ich weiß noch nicht genau, worauf sie hinauswill. „Present” zu Beispiel – platzt es aus ihr heraus – das bedeutet Gegenwart und Geschenk. Also zwei ganz unterschiedliche Sachen.
Moment sage ich: So unterschiedlich ist das gar nicht. Ich finde, das ist sogar ziemlich ähnlich! Denn eigentlich ist unsere Gegenwart auch ein Geschenk.
Jeder Moment, den man erlebt,
jedes gute Gespräch, das man führt
jeder Sonnenstrahl ist ein Geschenk.
Unsere Gegenwart, dass es gerade ist, wie es ist, ist irgendwie wie in Geschenk.
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Predigt: Allein, weil es dich gibt … (1. Tim 4,4) 30. September 2012, Erntedank

Erntedank2012Erntedankpredigt mit einer aus der Welt der Kirchenmäuse: Wie ist das mit den Dingen, wie man nicht will und nicht braucht? Mäuschen Elvira macht da so manche Erfahrung

Predigttext: 1. Timotheus 4,4:
Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;

 

Liebe Gemeinde
alles ist gut! Alles ist toll! Alles ist klasse!
Das könnte das heimliche Motto des Erntedankfestes sein.
Denn wir feiern heute das, was gelungen ist. Und die Erntedankgaben sind ein deutlicher Hinweis auf das, was da alles gewachsen und gelungen ist auf unseren Feldern und in unseren Gärten.
Trotz des trockenen Sommers ist es doch noch ganz gut geworden.
Und dafür sagen wir traditionell an Erntedank ein Dankeschön an unseren Schöpfer. Danken für seine Fürsorge, dafür, dass er uns schenkt, was wir brauchen – so dass wir am Ende nicht mit leeren Händen, leerem Keller und leerer Gefriertruhe dastehen. ich will weiterlesen

Der fränkische Erntedank-Krieg

Die Pfarrer der Dekanats Neustadt-Aisch haben sich entschieden, Erntedank 2012 am 30. September zu feiern;  nach traditioneller Berechnung am  ersten Sonntag nach dem Michaelistag (29. September). Aber da hatten sie die Rechnung ohne die kirchlichen Paragrafenfuchser gemacht …

Hier die Chronik der Ereignisse….(wie sie hoffentlich niemals kommen werden)

Tag 1: Pfarrer Dr. N., der Verfasser des bayerischen Pfarrerklenders, nimmt offiziell Stellung: „Im Perikopenbuch, 6. Auflage 2001, S. 545 ist die Regel für das Erntedankfest angegeben: „Wenn der Michaelistag nicht am 29. September begangen werden kann, wird er am vorausgehenden Sonntag gefeiert oder am 30. September, sofern dies ein Sonntag ist.“ – Erntedank ist demnach eine Woche später, nämlich am 7. Oktober. Punkt. Ihr in Neustadt liegt schlichtweg falsch!
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Predigt: Eine Schrecksekunde zum Nachdenken” (Lukas 12, 13-31) 4. Oktober 2009, Erntedank

Der Aufzug bringt es an den Tag

Er kauerte auf dem Fußboden dieser Aufzugskabine und blickte nach oben in das Licht der Neonröhren. Schon seit drei Stunden saß er hier fest – und noch niemand hatte Kontakt mit ihm aufgenommen.
Wie auch? Er war heute der einzige, der am Tag der deutschen Einheit im Gebäude der Rechtsanwaltskanzlei aufgetaucht war. Alle anderen waren daheim geblieben, aber da waren noch diese wichtigen Unterlagen im Büro, die er unbedingt übers Wochenende durcharbeiten wollte. ich will weiterlesen

Predigt zum Erntedankfest: Die Kraft der Sonne, 1. Oktober 2006 (Predigt am Solartag in Gollhofen, dem Sieger der Solarbundesliga 2006) 1. Oktober 2006

Erntedankfest: In diesem Sommer hat Gollhofen in der   Solarbundesliga 2006 den ersten Platz errungen. Darum blicken wir hier auf die Sonne als besonderes Geschenk Gottes an uns.

Liebe Gemeinde,

über die Sonne möchte ich heute ein bisschen nachdenken. Sie ist so alltäglich, dass man fast nicht drüber spricht, dass sie da ist.
Außer man hat zu viel von ihr – so wie im Juli dieses Jahres, als sie unser Wetter, unsere Äcker und unsere Häuser aufheizte. Oder man sieht sie gar nicht mehr, weil es dauernd regnet – dann vermisst man sie dann doch irgendwie… ich will weiterlesen

Predigt: Die Erntedankuhr (Symbolpredigt mit Taufe) 2. Oktober 2005, Erntedank

erntedank06gLiebe Gemeinde, liebe Tauffamilie, liebe Paten,

Das Fest heute ist eines, bei dem der Dank an Gottes Adresse eine große Rolle spielt. Zum einen haben wir hier eine junge Familie, die froh ist, eine gesunde Tochter geschenkt bekommen zu haben. Zum anderen sitzt hier eine Gemeinde mitten in der Zuckerrübenernte, die froh ist über das was auf den Feldern gewachsen und in den Ställen groß geworden ist.

Natürlich ist ein Kind, das sie als Eltern und Paten  zur Taufe bringen etwas anderes als ein Kürbis , den die Konfirmanden hier hingestellt haben. ich will weiterlesen