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Radioandachten zum Jahreswechsel 2015/2016 auf Charivari 98,6

Montag (28. Dez 2015) – Ruhige Tage

Guten Morgen,
jetzt sind sie rum: Vier feierliche Tage vom Heiligabend bis zum gestrigen Sonntag. Vier Tage ohne einkaufen – ohne Shoppingstress ohne rumwuseln und besorgen
Das hat schon etwas: Wenn einfach mal ein paar Tage lang NICHTS ist –  einfach Pause mit den Rumorganizen.
4 Tage – in denen die Shopping-Welt stillsteht,
ohne Einkaufsgetümmel
ohne Parkplatzsuche
sogar beim Online-Shop weiß ich. Es kommt nicht schon morgen alles an – es ist ja ein Feiertag.
Es ist ungewohnt, wenn man nicht schnell mal noch eine Flasche Milch holen kann. Ich gehöre ja zu denen die oft noch mal mit drei Kleinigkeiten an der Kasse stehen, weil ich was vergessen habe. ich will weiterlesen

Predigt: Mutig der Wolkensäule folgen (2. Mose 13, 20-22) 31.12.2011, Altjahresabend

Awolkemosen der Grenze zum neuen Jahr lesen wir von Mose und den Israeliten, die erleben dürfen, dass Gott sichtbar sie auf ihrem Weg begleitet. Und genau so eine sichtare Wolkensäule, die Gottes Nähe zeigt, hätte ich auch gerne.

Predigttext: 2. Mose, 13:
So zogen sie aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. 21 Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. 22 Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht.

Der Exodus

Liebe Gemeinde,
wie wäre es, wenn man wirklich einmal ein Zeitreise dorthin machen könnte, wo das, was wir hier hören, sich ereignet hat – der Auszug Israels aus Ägypten. Eine große Gruppe unterdrückter Aramäer, ausgebeutet von der herrschenden Schicht in Ägypten. Sie bereiten darauf vor, Ägypten zu verlassen. Über Wochen laufen die Verhandlungen zwischen Mose und dem Pharao – ein ewiges hin-und her, letztlich ergebnislos. Eine Achterbahn der Gefühle. ich will weiterlesen

Predigt: mehr als nur schlechte Aussichten (Hebräer 11,1, Bild von René Magritte) 31. Dezember 2008

silvester_2008Liebe Gemeinde,

wer an der Nordsee Urlaub macht, der wird über kurz oder lang einmal das erleben, was die Einheimischen „Schietwetter” nennen. Das nasskalte Wetter an der Küste: Der raue Wind wirft das Meer zu ordentlichen Wellen auf, ein eklig kalter Nieselregen wird einem ins Gesicht gedrückt, durchnässt Jacke und Hose.
Der Himmel zieht sich düster zu, blau bis schwarz. An der Unterseite dieser Wolkendecke fegen einige helle Wolkenfetzen über das Meer.
Ein echtes Sauwetter – manche sagen, es sei gesund – „Reizklima”. Aber der einzige, der gereizt ist, bin ich, weil ich mir meine Urlaubstage anders vorstellt habe. Und jetzt sagen die im Wetterbericht, dass die Großwetterlage bis auf weiteres unverändert bleibt.- Toll. Schietwetter bis zum Ende des Urlaubs. ich will weiterlesen

Predigt: Gut geplant ist nur halb gewonnen ( Jakobus 4, 13-15) Silvester 2003

Liebe Gemeinde,

mit dem 1. Januar beginnt das neue Kalenderjahr. Vermutlich heißt es deshalb Kalenderjahr, weil zu diesem Zeitpunkt alle Menschen ihre Kalender hervorziehen, die sie von ihren Freunden, ihrer Bank, oder von ihrer Kirchengemeinde geschenkt bekommen haben.
Und in viele Kalender werden dann die Termine des kommenden Jahres eingetragen.
Die Geburtstage von Freunden und Verwandten, der ersehnte Urlaub, wichtige Feste, und alles das, was man sonst so plant.

Am Kalender wird es sichtbar: Im Gegensatz zu den Tieren planen wir unser Tun sehr häufig langfristig, über Wochen, Monate, oft über Jahre hinaus. Auf dem Papier wird deutlich: Wir haben unser Leben in der Hand, wir haben große Möglichkeiten unseren Jahresverlauf und unseren Lebenslauf zu planen, zu gestalten, zu verändern.
Der Kalender ist mehr als nur ein Werkzeug für unser Zeitmanagement, er ist Ausdruck unseres Selbstbewusstseins als denkende und planende Menschen. Vielleicht ist es tatsächlich so: Je größer der Kalender, umso größer das damit auszudrückende Selbstwertgefühl des Besitzers. ich will weiterlesen

Predigt zum Silvestertag: Die Botschaft in den Farben der Silvesterraketen, 31.12.2001

Liebe Gemeinde,
in ein paar Stunden ist es so weit, dann werden sie in den Himmel starten: die Silvesterraketen! Zum Silvesterfeuerwerk kann man ja ganz unterschiedlich stehen. Man kann es ablehnen und stattdessen „Brot statt Böller“ fördern. Mancher möchte nicht verzichten und kombiniert es zu “ Brot mit Böller“ oder verteilt die finanziellen Lasten mit “ erst Böller und dann irgendwann Brot“.
Ohne Zweifel werden auch heute Nacht Hunderttausende von Raketen in den Himmel gejagt und dann farbenprächtig explodieren.

Man kann aber auch anderes, als nur Raketen in den Himmel schicken! Silvester bietet sich ja auch an, um seine Wünsche für das kommende Jahr in den Himmel, an die Adresse Gottes zu senden.
Ich möchte heute Abend beides einmal verbinden. Das Farbenspiel der Raketen und unsere Wünsche an den Vater im Himmel. Die Farben, die die Raketen in den Himmel malen, sollen uns dabei eine Hilfe sein. ich will weiterlesen