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Predigt: Hör auf die Stimme (Hebräer 4, 12f.) 31. Januar 2016

ohrhebr4Manchmal staucht mich Wort Gottes zusammen. Wie ein Englischlehrer, der mir wütend die Schulaufgabe mit einer 5 auf den Tisch knallt und mein Versagen als Verrat am gemeinsamen Lernen deutet. Und ein Andermal richtet es mich auf. Wie ein Freund, der mich nach einer Bauchlandung auf dem zugefrorenem Weiher wieder in die Höhe zieht, und liebevoll den Schnee aus der Kleidung klopft.

Predigttext: Hebr 4, 12-13:
Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. 13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Lass dir mal was sagen!

Liebe Gemeinde,
von wem lassen Sie sich eigentlich etwas sagen? Wer darf Ihnen einmal bei Bedarf die Leviten lesen?
Wenn man Schüler ist, gibt es da ja jede Menge Menschen, die den Anspruch erheben, einem etwas sagen zu dürfen: Eltern, Großeltern, vielleicht auch Paten. In der Schule sind es die Lehrer, die einem öfter mal die Meinung geigen; als Konfirmand oder Präparand muss man damit leben, dass Pfarrer und Vikar einen mal ansprechen: „Du, ich sag dir jetzt mal was!“ – Und was dann kommt, ist nicht unbedingt lustig, aber man merkt: Es ist eigentlich gut gemeint, und wenn ich das beherzige, könnte es durchaus hilfreich für mein Leben sein. ich will weiterlesen

Predigt: lebendig und kräftig und schärfer (Hebr 4, 12-13) 7. Februar 2010

PredigtBild: Michael Ottersbach/pixelio.de zum Partnerschaftssonntag. Hintergrund ist die Partnerschaft des Dekanats Uffenheim mit der Diözese Massai-Nord in Tansania

Hebr 4, 12-13:
Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. 13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.

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Predigt: Für dich solls Gottes Worte regnen… (Jesaja 55, 10-12) 18. Februar 2001

Jesaja 55, 10-12:
Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und läßt wachsen, daß sie gibt Samen, zu säen, und Brot, zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden.

Liebe Gemeinde,

Heute scheinen sie sich mal wieder ganz besonders einig zu sein: die Evangelien-Lesung von vorhin und der Predigttext aus dem Alten Testament – beide sprechen vom Gotteswort und von der Landwirtschaft. Das ist mir recht, an meinem letzten Gottesdienst hier in Herzogenaurach, bevor ich zum Land-Pfarrer werde. ich will weiterlesen