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Predigt: Ich werde auferstehen (zu einem Bild von Heribert A. Huneke, Ewigkeitssonntag, 23. November 2014

ewigkeitssonntag2014Das Gemälde „´ich werde auferstehen´ oder ´… komm heraus´“ von Heribert A. Huneke lenkt den Blick auf das Licht Gottes, das die Trennung von Tod und Leben überwindet.
Das Bild kann als Karte vom Gottesdienstinstitut bezogen werden. Dort finden Sie auch eine Datei mit dem Bild. (Auf eine Veröffentlichung des Bildes in „verwendbarer“ Darstellung verzichte ich hier aus Gründen des Urheberrechts).

Liebe Gemeinde,

ein Bild möchte ich heute morgen mit Ihnen betrachten. Das Gemälde ist vom Künstler Herbert A. Huneke. Eigentlich sind es zwei Bilder in einem – ein großes quadratisches oben und ein deutlich kleineres rechteckiges unten. Beide umgeben von tiefem Schwarz.

Im oberen Bild sehe ich eine Sonne – das Licht. Wobei diese Sonne schon recht gedämpft wirkt. Wie durch einen Schleier. Es erinnert mich an einen herbstlichen Morgen: Alles ist noch nebelig, die Sonne ist schon aufgegangen – aber man sieht sie nur als matte Scheibe durch den Dunst hindurch. Man erkennt die Schlieren des Nebels, das Weiß ist eher gelblich. Mir ist klar, es wird noch einige Zeit dauern, bis sich die Sonne durch den Nebel gekämpft hat. Darum herrscht vorerst eher diese halbdüstere Morgenstimmung. ich will weiterlesen

Predigt: Gottes neue Welt – garantiert ganz ganz anders (Mt 22, 23-33) 24. November 2013, Ewigkeitssonntag

ewigkeitssonntagDie Predigt zum Ewigkeitssonntag stellt sich der Frage: Wo sind denn jetzt eigentlich unsere Verstorbenen

Heute, am Ewigkeitssonntag, gehen viele Menschen auf die Friedhöfe. Die Gräber werden geschmückt und wir denken zurück an unsere Verstorbenen. Spüren den Schmerz, die Lücke, die sie hinterlassen haben.  Es tut weh, auch wenn wir wissen, dass der Tod zum Leben dazugehört. Ein Leben ohne Vergänglichkeit und Tod ist in dieser Welt nicht zu haben.

Nicht nur die Menschen, die gerade um einen Verstorbenen trauern, fragen sich: Wie wird das sein, was kommt danach ? Wo ist derjenige, den wir zu Grabe getragen haben, denn hin? Wie kann ich mir das vorstellen?
Ich möchte eine Vorstellung davon haben, was ihn oder sie dort erwartet – hoffe ja auch, dass es ihm oder ihr dort gut geht.
Aber das ist nicht einfach: Der Tod markiert eine Grenze, hinter die wir nicht schauen können. Und damit kämpfen auch die Personen, die in unserem Predigttext mit Jesus diskutieren: ich will weiterlesen