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Predigt: Gott will keine Zombie-Kirche (Offb 3, 1-6) 15. Dezember 2013, Dritter Advent

zombiekircheDie Predigt zum Sendschreiben an die Gemeinde von Sardes beschäftigt sich mit der Frage, wann die Kirche eine lebende Tote ist.

 

Liebe Gemeinde,

unser heutiger Predigttext steht in der Offenbarung des Johannes. Darin beschreibt Johannes, dass ihm der Geist Gottes beauftragt, einen Brief an die christliche Gemeine in Sardes zu schreiben:

Schreib an den Engel der Gemeinde in Sardes: Das sagt der, dem die sieben Geister Gottes dienen und der die sieben Sterne in seiner Hand hält. Ich weiß alles, was du tust. Du giltst als lebendige Gemeinde, aber in Wirklichkeit bist du tot.
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Predigt: Im Buswartehäuschen an SEINER breiten Straße (Jes 40, 1-8) 16. Dezember 2012, 3. Advent

Awartehaueschendventspredigt zu Jesaja 40, 1-8: Wenn Menschen auf Gottes Ankunft warten

Predigttext:
Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott.
2 Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden.
3 Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott!
4 Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden;
5 denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat’s geredet.

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Predigt: Weihnachten wird in der Krippe entschieden! (Römer 15, 5-15) 11. Dezember 2011, 3. Advent

Ainderkrippeentschiedennders als die Mediamarkt-Werbung behauptet, ist Weihnachten nicht das Fest der Geschenke. Aber weiß denn eigentlich noch, worum es wirklich geht?

Liebe Gemeinde,

Du bist nicht mit eingeladen!

es ist gerade Pause in der Arbeit. In Grüppchen stehen die Kollegen zusammen; eine Wurstsemmel in der Hand und reden miteinander. Du stellst dich zu einigen Kumpels dazu. Vom kommenden Wochenende ist die Rede, man will gemeinsam nach Nürnberg auf den Christkindlesmarkt. Du diskutierst mit, aber als es darum geht, wer mit wem in einer Fahrgemeinschaft unterwegs ist, merkst du: Da hat dich irgendwie keiner auf dem Plan – keiner fragt dich, keiner bietet dir das Mitfahren an – dir wird klar: Du bist eigentlich gar nicht eingeladen gewesen, du standst nur zufällig daneben. Keiner hatte ernsthaft vor, dich mitzunehmen.

Peinlich – und weh tut es auch.  Wenn ich nicht eingeplant bin. Wenn mir bewusst wird: Für dich war das gar nicht gedacht, andere sind dabei; aber du nicht! Eigentlich ist Weihnachten auch so ein Fest. Der Heiland ist geboren, der Messias kommt zur Welt. Aber wirklich für Sie ….und für mich?
Ist das nicht der Messias der Juden, des Gottesvolks?
Denen hat Gott doch den Erlöser versprochen. Dem Volk Israel – was haben wir als Nachfahren der Germanen damit zu tun? ich will weiterlesen

Predigt: Haushalter der Geheimnisse Gottes (1. Kor 4, 1-5), 13. Dezember 2009 – 3. Advent

Liebe Gemeinde.

Miriam ist sauer auf ihre Deutschlehrerin. In der wichtigen zehnten Klasse hat sie eine Schulaufgabe mit einer 6 benotet: „Themaverfehlung, da gibts nicht viel zu retten”, hat die Lehrerin gesagt. Aber Miriam sieht das nicht so, sie hat die Aufgabenstellung der Schulaufgabe ganz anders verstanden – und bloß weil die Lehrerin nur die eine Deutung der Fragestellung zulässt, kassierte Miriam die sechs! Obwohl die Arbeit an sich ganz ordentlich war – aber eben am Thema vorbei – zumindest sah die Lehrerin das so. Und damit war die Diskussion für sie beendet. ich will weiterlesen