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Predigt: Jetzt habt euch wieder lieb! (1. Johannes 2, 7-11) 19. Oktober 2008

1. Joh. 2, 7-11:schatz3
Meine Lieben, ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern das alte Gebot, das ihr von Anfang an gehabt habt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. 8 Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, das wahr ist in ihm und in euch; denn die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint jetzt. 9 Wer sagt, er sei im Licht, und hasst seinen Bruder, der ist noch in der Finsternis. 10 Wer seinen Bruder liebt, der bleibt im Licht, und durch ihn kommt niemand zu Fall. 11 Wer aber seinen Bruder hasst, der ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wo er hingeht; denn die Finsternis hat seine Augen verblendet.

 

Und jetzt habt euch wieder lieb!

Der Lärm aus der Kinderzimmer schallt bis in die Küche. Genervt legt die Mutter die halbeingefettete Backform auf den Herd und trocknet sich die Hände ab: Furchtbar, dieser Zickenkrieg, warum können die beiden Geschwister nicht einfach friedlich miteinander spielen? Warum müssen sie sich immer wieder derart in die Wolle kriegen? Mit festem Schritt steuert sie ins Kinderzimmer und staucht die beiden jungen Damen zusammen. ich will weiterlesen

Predigt zur Kirchweih in Gollhofen: Wie machst du deinen Weg? (1. Johannes 2, 7-17) 27. Oktober 2002

Liebe Gemeinde,

unser heutiger Predigttext steht im Ersten Johannesbrief. Drei Johannesbriefe finden wir in unserer Bibel.
In ihnen schreibt der alte Apostel an „seine“ Gemeinde. Anders als bei Paulus sind das keine Briefe an Gemeinden, die hunderte von Kilometern entfernt waren, und ihren Gründer nur ganz selten sahen oder von ihm hörten.
Die Johannesbriefe gehen an eine Gemeinde, die der Schreiber sehr gut kennt. Man ist miteinander vertraut, und das merkt man bisweilen auch an den Formulierungen.
Allerdings schreibt Johannes gerne etwas weitschweifig und mit einem eigenen Stil. ich will weiterlesen