Predigt: Zur Kirchweih wird sich rausgeputzt (Matthäus 22, 2-14) 17. August 2014, Kirchweih in Wilhelmsdorf

Zrausgeputztu dieser Kirchweih-Predigt gab es eine Aktion. Die Gemeindeglieder waren aufgerufen worden, sich zum Kirchweihgottesdienst “herauszuputzen” entweder besonders elegant, oder auch auch provokant leger (bis zum Schlafanzug). Vor der Kirche wurden dann alle Besucher durch die Kerwa-Buschen und Kerwa-Madli empfangen und einer optischen Prüfung unterzogen. Immer mit dem gleichen Ergebnis: “Eine Kleinigkeit fehlt noch!” SO wurden sie ausgestattet mit einer Auswahl verschiedener schmückender Accessoires. Was das alles soll? Das erklärt erst die Predigt.

Liebe Wilhelmsdorfer Gemeinde,

zur Kirchweih wird sich rausgeputzt. Eigentlich, könnte man denken, ist es doch heutzutage völlig egal, was einer anhat. Ob Blümchenkleid, Dirndl, Hochzeitsanzug, Jeans, Arbeits-Overall oder Schlafanzug. Es ist doch nur etwas öberflächlich-äußeres, was wir da auf der Haut tragen … könnte man denken. ich will weiterlesen

Predigt: Die große (Illusion von) Freiheit (Römer 6, 19-23) 10. August 2014

freiheitWie frei sind wir Menschen eigentlich? Auch Paulus bezeichnet uns als “Sklaven”. Die Frage ist nur, wessen Sklave wird sind und wieviel an echter Freiheit daraus erwächst.

Irgendwie ist dieses Leben wie ein Marktplatz: Alles mögliche wird da getauscht und gekauft. Selten geht dabei Bares über den Tisch.
Da wird die Hoffnung auf eine Traumkarriere als Vertreter gegen die solide Existenz im Büro eingetauscht. Die gute Note in Quali gibt´s nur um den Preis vieler Nachmittage an den Schulbüchern. Ein anderer berauscht sich am Erfolg seiner kleinen Firma und merkt erst Jahre später, dass seine Familie den größten Teil des Preises gezahlt hat. Eine junge Frau verwirklicht sich den Wunsch, in Asien als Architektin bahnbrechend Neues umzusetzen, und verzichtet darum gerne darauf, eine eigene Familie zu gründen. ich will weiterlesen

Radioandachten auf Charivari 98,6 im August 2014

Montag: Neue Erde pflanzen
Dienstag: Josef aus Ägypten
Mittwoch: Verstanden
Donnerstag: Alle gleich?
Freitag: Ganz einfache Worte
Samstag: Wo gehobelt wird

Montag: Neue Erde pflanzen

Guten Morgen!
Der Mann, der gerade am Spielplatz im Park vorbeispaziert staunt nicht schlecht: Da sitzt ein Mädchen im Sandkasten und verbuddelt darin einen Globus. Zur Hälfte ist der schon im Sand verschwunden. Er bleibt stehen und fragt: Was machst du denn da? Warum gräbst du da einen Globus ein? ich will weiterlesen

Spielszenen als Predigt: Wasser zum Leben (Johannes 4, 4-14 ) 29. Juni 2014

wasser0Gottesdienst im Grünen: In der Lesung und drei Dialogen geht es um die Facetten der Bedeutung des “lebendigen Wassers”. Der Pfarrer begegnet einer Frau, die ihre Blumen gießt, einem Aquarienfreund und einem Landwirt.

Lesung: Jesus und die Frau am Jakobsbrunnen (Joh 4, 4-14)

4 Sein Weg führte ihn auch durch Samarien,
5 unter anderem nach Sychar. Dieser Ort liegt in der Nähe des Feldes, das Jakob seinem Sohn Josef geschenkt hatte. ich will weiterlesen

Radioandachten auf Charivari 98,6 im Juli 2014

Montag: Schweine naschen
Dienstag: Ich mach mich zum Deppen
Mittwoch: Ohne Mühe blüht nichts
Donnerstag: Die Gebote Nr. 11-13
Freitag: Wer ist da noch im Zimmer?
Samstag: Das Fenster zur Seele

Montag: Schweine naschen
Guten Morgen,
unsere Tochter isst und nascht konsequent vegetarisch. Gerade das Naschen ist bei Gummibärchen wirklich schwierig – denn meistens ist da ja Gelatine aus Schweinefleisch drin. Jetzt kam sie glücklich vom Einkaufen heim: Juhu- ich habs gefunden: Vegetarische Fruchtgummis – es steht auch extra drauf – für Vegetarier! ich will weiterlesen

Mülltrennung – ein Fall für die Kriminaltechnik?

muelltrenn_samWarum muss man denn die Kennzeichnung der Frischkäsedosen so klein anbringen, dass man nur mit dem Gespür des Kriminaltechnikers herausfindet, in welche Kiste das Becherle gehört?

Als pflichtbewusster Bewohner des Landkreises Neustadt/Aisch sortiere ich ja gerne meinen Müll. Schließlich verfügen wir ja in unserer Region über die löbliche Einrichtung von Wertstoffsammelstellen in jedem noch so kleinen Dorf.
So tragen wir unsere Wertstoffe in Kisten vorsortiert dorhin – getrennt nach PS/PP, Alu-Verbundmateralien, Tetrapacks, Kunststoff-Hohlkörper und Folien.
Soweit die Theorie. ich will weiterlesen

Symbolpredigt: Der richtige Empfang ist Einstellungssache (Symbolpredigt Radio) 18. Juni 2014

Symbolpredigtradio zum Radio. Anlässlich einer Radfahrer-Andacht in der Kirche in Brunn hat das Rundfunkmuseum uns einen schönen alten Radioenpfänger zu Verfügung gestellt.

Ein Radio steht hier vorne – aus dem Brunner  Rundfunkmuseum haben wir es uns einmal ausgeliehen. So ein richtig schöner alter repräsentativer Röhrenempfänger.
Das hat nicht nur damit zu tun, dass wir auf unser Museum stolz sind, sondern: Das Radio und unser Glaube haben es beide mit etwas zu tun, was für unser Auge unsichtbar ist.
Unsere Welt ist durchwoben mit elektronischen Signalen unzähliger Sender. Deutsche, englische, russische. Regionale aus Franken und Bayern, aber auch die Wellen ferner Sender, aus Monaco oder sonstwo kommen hier bei uns an.
Alles da – aber wir können es nicht sehen, nicht fühlen nicht hören! Was man braucht, ist ein Radioempfänger, den wir auf die richtige Frequenz einstellen. – Dann gibt es etwas zu hören. ich will weiterlesen

Kirchenwitze: Meine Favoriten

Nein, Witze erzählen – dafür bin ich irgendwie nicht geboren. Aber Witze sammeln ist überhaupt kein Problem! Hier meine persönliche Sammlung. Ein Herzlicher Dank geht auch an alle, die mir immer wieder Witze zugeschickt haben.

Drei Evangelische Pfarrer unterhalten sich, sie haben alle das gleiche Problem: Fledermäuse im Glockenturm! Sagt der erste: “Ich habe es mit ausräuchern probiert, jetzt stinkt die Kirche und die Fledermäuse sind alle schon wieder zurück.” Sagt der zweite Pfarrer:” Ich habe es mit Kanonendonner probiert, das Ergebnis war, dass die Fledermäuse wieder da sind, und ich habe einen Hörschaden.” Der dritte sagt:” Ich habe keine Fledermäuse mehr im Glockenturm!” Die anderen:” Wie hast Du denn das geschafft?” “Ganz einfach, ich habe die Fledermäuse erst getauft, und dann konfirmiert! Daraufhin hat sich nie wieder eine Fledermaus in der Kirche blicken lassen!” ich will weiterlesen

Kirchenwitze: Die ultralangen Witze für Genießer

Ein Mann verließ die schneebedeckten Straßen von Chicago, um in Florida ein wenig Urlaub zu nehmen. Seine Frau war auf einer Geschäftsreise und plante, ihn am nächsten Tag dort zu treffen.
Als der Mann in seinem Hotel ankam, schickte er seiner Frau eine kurze Email.
Leider fand er den kleinen Zettel nicht, auf den er die Email-Adresse geschrieben hatte, also versuchte er sein bestes und schrieb die Adresse aus dem Kopf. Leider vergaß er aber einen Buchstaben, so dass seine Nachricht statt dessen an eine ältere Pastorenfrau geschickt wurde, deren Ehemann gerade am Tag zuvor gestorben war.
Als die trauernde Witwe ihre neuen Emails las, blickte sie auf den Monitor, schrie einmal laut und sank dann tot auf den Boden.
Diese Nachricht war auf dem Bildschirm zu lesen:
“Liebste Ehefrau, Ich habe gerade eingecheckt. Alles ist für Deine Ankunft morgen vorbereitet. Dein Dich unendlich liebender Ehemann.
P.S. Es ist wahnsinnig heiß hier…” ich will weiterlesen

Kirchenwitze: Der Pfarrer als solcher

Ein Pfarrer fährt ins benachbarte Ausland, wo der Kaffee sehr billig, aber mit hohen Ausfuhrzöllen belegt ist.
Er kauft 2 Pfund Kaffee, die er sich kurz vor dem Grenzübergang unter die Achseln klemmt.
An der Grenze wird er vom Zöllner gefragt, ob er etwas zu verzollen hat.
Er antwortet ehrlich: “Ich habe zwei Pfund Kaffee gekauft, aber ich habe sie unter den Armen verteilt!”

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Kirchenwitze: Die Ökumene-Ecke mit Evangelischen, Katholiken und Juden

In einem Exerzitienhaus beten abends ein Benediktiner, ein Dominikaner, ein Franziskaner und ein Jesuit zusammen ihr Brevier . Auf einmal geht das Licht aus. Wie verhalten sich die Ordensleute?
Der Benediktiner betet weiter, denn er kennt seine Gebete auswendig.
Der Dominikaner versinkt in eine tiefsinnige Betrachtung ueber die Bedeutung des Lichts für die menschliche Frömmigkeit.
Der Franziskaner macht ein Nickerchen.
Der Jesuit steht auf, geht hinaus und wechselt die kaputte Sicherung. ich will weiterlesen