Predigt: Die drei Entscheidungen der Apostel (Apostelgeschichte 6, 1-7) 14. September 2014 – Zur Einführung des neuen Vikars

Als grado4jhdes in der Urgemeinde Jerusalems einen Konflikt um die Versorgung der griechischstämmigen Witwen gab, haben die Apostel nicht nur eine pragmatische Lösung gefunden, sondern zugleich auch drei wichtige Entscheidungen für kirchliches Arbeiten getroffen.

 

Predigttext: Apg 6, 1-7
1 In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung.
2 Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen.
3 Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst. ich will weiterlesen

Fotostrecke: Friaul im August 14

Radioandachten auf Charivari 98,6 im September 2014

Montag: Erst mal wachsen lassen
Dienstag:  Gesangbuch voller Erinnerungen
Mittwoch: Gott unter die Arme greifen
Donnerstag: Die Sache mit der Sonne
Freitag: Über Mauern springen
Samstag: Unsere Mesner

 

Montag: Erst mal wachsen lassen

Guten Morgen,
vor dem Hauseingang von Frau Gebert wachsen wunderbare kleine bunte Blumen direkt aus dem Boden. Und wenn ich direkt sage, dann meine ich auch direkt! Da ist alles gepflastert, und dort wo das Pflaster ans Haus stößt, wachsen diese Primeln, oder was das sind, quasi aus dem Beton. Faszinierend und wunderschön, dieser kleine Blumenteppich. ich will weiterlesen

Predigt: Zur Kirchweih wird sich rausgeputzt (Matthäus 22, 2-14) 17. August 2014, Kirchweih in Wilhelmsdorf

Zrausgeputztu dieser Kirchweih-Predigt gab es eine Aktion. Die Gemeindeglieder waren aufgerufen worden, sich zum Kirchweihgottesdienst “herauszuputzen” entweder besonders elegant, oder auch auch provokant leger (bis zum Schlafanzug). Vor der Kirche wurden dann alle Besucher durch die Kerwa-Buschen und Kerwa-Madli empfangen und einer optischen Prüfung unterzogen. Immer mit dem gleichen Ergebnis: “Eine Kleinigkeit fehlt noch!” SO wurden sie ausgestattet mit einer Auswahl verschiedener schmückender Accessoires. Was das alles soll? Das erklärt erst die Predigt.

Liebe Wilhelmsdorfer Gemeinde,

zur Kirchweih wird sich rausgeputzt. Eigentlich, könnte man denken, ist es doch heutzutage völlig egal, was einer anhat. Ob Blümchenkleid, Dirndl, Hochzeitsanzug, Jeans, Arbeits-Overall oder Schlafanzug. Es ist doch nur etwas öberflächlich-äußeres, was wir da auf der Haut tragen … könnte man denken. ich will weiterlesen

Predigt: Die große (Illusion von) Freiheit (Römer 6, 19-23) 10. August 2014

freiheitWie frei sind wir Menschen eigentlich? Auch Paulus bezeichnet uns als “Sklaven”. Die Frage ist nur, wessen Sklave wird sind und wieviel an echter Freiheit daraus erwächst.

Irgendwie ist dieses Leben wie ein Marktplatz: Alles mögliche wird da getauscht und gekauft. Selten geht dabei Bares über den Tisch.
Da wird die Hoffnung auf eine Traumkarriere als Vertreter gegen die solide Existenz im Büro eingetauscht. Die gute Note in Quali gibt´s nur um den Preis vieler Nachmittage an den Schulbüchern. Ein anderer berauscht sich am Erfolg seiner kleinen Firma und merkt erst Jahre später, dass seine Familie den größten Teil des Preises gezahlt hat. Eine junge Frau verwirklicht sich den Wunsch, in Asien als Architektin bahnbrechend Neues umzusetzen, und verzichtet darum gerne darauf, eine eigene Familie zu gründen. ich will weiterlesen

Radioandachten auf Charivari 98,6 im August 2014

Montag: Neue Erde pflanzen
Dienstag: Josef aus Ägypten
Mittwoch: Verstanden
Donnerstag: Alle gleich?
Freitag: Ganz einfache Worte
Samstag: Wo gehobelt wird

Montag: Neue Erde pflanzen

Guten Morgen!
Der Mann, der gerade am Spielplatz im Park vorbeispaziert staunt nicht schlecht: Da sitzt ein Mädchen im Sandkasten und verbuddelt darin einen Globus. Zur Hälfte ist der schon im Sand verschwunden. Er bleibt stehen und fragt: Was machst du denn da? Warum gräbst du da einen Globus ein? ich will weiterlesen

Spielszenen als Predigt: Wasser zum Leben (Johannes 4, 4-14 ) 29. Juni 2014

wasser0Gottesdienst im Grünen: In der Lesung und drei Dialogen geht es um die Facetten der Bedeutung des “lebendigen Wassers”. Der Pfarrer begegnet einer Frau, die ihre Blumen gießt, einem Aquarienfreund und einem Landwirt.

Lesung: Jesus und die Frau am Jakobsbrunnen (Joh 4, 4-14)

4 Sein Weg führte ihn auch durch Samarien,
5 unter anderem nach Sychar. Dieser Ort liegt in der Nähe des Feldes, das Jakob seinem Sohn Josef geschenkt hatte. ich will weiterlesen

Radioandachten auf Charivari 98,6 im Juli 2014

Montag: Schweine naschen
Dienstag: Ich mach mich zum Deppen
Mittwoch: Ohne Mühe blüht nichts
Donnerstag: Die Gebote Nr. 11-13
Freitag: Wer ist da noch im Zimmer?
Samstag: Das Fenster zur Seele

Montag: Schweine naschen
Guten Morgen,
unsere Tochter isst und nascht konsequent vegetarisch. Gerade das Naschen ist bei Gummibärchen wirklich schwierig – denn meistens ist da ja Gelatine aus Schweinefleisch drin. Jetzt kam sie glücklich vom Einkaufen heim: Juhu- ich habs gefunden: Vegetarische Fruchtgummis – es steht auch extra drauf – für Vegetarier! ich will weiterlesen

Mülltrennung – ein Fall für die Kriminaltechnik?

muelltrenn_samWarum muss man denn die Kennzeichnung der Frischkäsedosen so klein anbringen, dass man nur mit dem Gespür des Kriminaltechnikers herausfindet, in welche Kiste das Becherle gehört?

Als pflichtbewusster Bewohner des Landkreises Neustadt/Aisch sortiere ich ja gerne meinen Müll. Schließlich verfügen wir ja in unserer Region über die löbliche Einrichtung von Wertstoffsammelstellen in jedem noch so kleinen Dorf.
So tragen wir unsere Wertstoffe in Kisten vorsortiert dorhin – getrennt nach PS/PP, Alu-Verbundmateralien, Tetrapacks, Kunststoff-Hohlkörper und Folien.
Soweit die Theorie. ich will weiterlesen

Symbolpredigt: Der richtige Empfang ist Einstellungssache (Symbolpredigt Radio) 18. Juni 2014

Symbolpredigtradio zum Radio. Anlässlich einer Radfahrer-Andacht in der Kirche in Brunn hat das Rundfunkmuseum uns einen schönen alten Radioenpfänger zu Verfügung gestellt.

Ein Radio steht hier vorne – aus dem Brunner  Rundfunkmuseum haben wir es uns einmal ausgeliehen. So ein richtig schöner alter repräsentativer Röhrenempfänger.
Das hat nicht nur damit zu tun, dass wir auf unser Museum stolz sind, sondern: Das Radio und unser Glaube haben es beide mit etwas zu tun, was für unser Auge unsichtbar ist.
Unsere Welt ist durchwoben mit elektronischen Signalen unzähliger Sender. Deutsche, englische, russische. Regionale aus Franken und Bayern, aber auch die Wellen ferner Sender, aus Monaco oder sonstwo kommen hier bei uns an.
Alles da – aber wir können es nicht sehen, nicht fühlen nicht hören! Was man braucht, ist ein Radioempfänger, den wir auf die richtige Frequenz einstellen. – Dann gibt es etwas zu hören. ich will weiterlesen

Kirchenwitze: Meine Favoriten

Nein, Witze erzählen – dafür bin ich irgendwie nicht geboren. Aber Witze sammeln ist überhaupt kein Problem! Hier meine persönliche Sammlung. Ein Herzlicher Dank geht auch an alle, die mir immer wieder Witze zugeschickt haben.

Drei Evangelische Pfarrer unterhalten sich, sie haben alle das gleiche Problem: Fledermäuse im Glockenturm! Sagt der erste: “Ich habe es mit ausräuchern probiert, jetzt stinkt die Kirche und die Fledermäuse sind alle schon wieder zurück.” Sagt der zweite Pfarrer:” Ich habe es mit Kanonendonner probiert, das Ergebnis war, dass die Fledermäuse wieder da sind, und ich habe einen Hörschaden.” Der dritte sagt:” Ich habe keine Fledermäuse mehr im Glockenturm!” Die anderen:” Wie hast Du denn das geschafft?” “Ganz einfach, ich habe die Fledermäuse erst getauft, und dann konfirmiert! Daraufhin hat sich nie wieder eine Fledermaus in der Kirche blicken lassen!” ich will weiterlesen