Spielszene mit Ansprache: Sich mit dem Weihnachtsfest versöhnen, 24. Dezember 2002

Anspiel   

Erzähler:

Stille Nacht Heilige Nacht.
Alles schläft, einer wacht – nämlich Klaus.

Weihnachten treibt ihn nämlich um.
Hin und hergerissen ist er
– zwischen diesem grässlichen Fest der Erwachsenen
– und dem unwiderstehlichen Glanz der Weihnacht.
Diese wiederstrebenden Gefühle scheinen ihn manchmal innerlich auseinanderzureißen:
Es ist so, als würden 2 Seelen in ihm sprechen … ich will weiterlesen

Predigt: Der Himmel reißt auf! (Bild-Predigt) 25. Dezember .2001, 1. Weihnachtstag:

Liebebpred42 Gemeinde,

ein Bild möchte ich mit ihnen heute gemeinsam betrachten.Ich hoffe dass jeder und jede von ihnen ein Exemplar vor sich hat. Schauen Sie es sich in Ruhe an.

– – Menschen im Dunkel – – Bild vom Beate Heinen. (Hrsg.: Gottesdienstinstitut Nürnberg)

Viele Menschen kann ich auf dieser Karte erkennen: sie scheinen alle in die gleiche Richtung zugehen: von links nach rechts. Aber ich kann die Menschen nicht genauer kennen. Als anonyme Masse streben sie durch das Bild. Das alles erscheint recht trist. ich will weiterlesen

Predigt: Weihnachten, das verpackte Geschenk (Symbol: Friedenslicht aus Bethlehem) 24. Dezember 2000, Heiliger Abend

Anmerkung: Auf dem Altar steht ein Weihnachtspäckchen – darin (für die Gemeinde noch nicht zu sehen): Ein Kerze, mit dem Friedenslicht aus Bethlehem.

Liebe Gemeinde,

ich sage ihnen zunächst etwas, was Sie 100% schon wissen: Das was hier auf dem Altar steht, ist ein Weihnachtsgeschenk. Deutlich zu erkennen: Es ist bunt verpackt, eine Schleife ist drum herum. Ein Geschenkanhänger dabei.
Ja, es gibt kaum ein Geschenk, das ohne Verpackung daherkommt. Naja, vielleicht ist das ja auch notwendig: Wenn jemand mit einem Buch in der Hand bei mir aufkreuzt, dann frage ich vielleicht: „Ach, was liest du denn zur Zeit? – Harry Potter?“ – „Nein, ich wollte dir das Buch schenken.“ – Achso, ja danke,… – Solche Peinlichkeiten vermeidet eine Geschenkverpackung. Da weiß man sofort: Das da drin ist ein Geschenk.

– Aber was ist da drin?? Das weiß man ja meistens nicht so genau. Und das macht´s ja auch so spannend; gerade für die Kinder – vorausgesetzt, sie reißen nicht gleich mit einem Ratsch die ganze Verpackung weg: Da wird gefühlt, geschätzt, geschüttelt, gedrückt: Was ist da bloß drin? ich will weiterlesen

Predigt: Die kleinen Lichter am Weihnachtsbaum, und das große Licht, das kommen soll! (Jesaja 9, 1-6) 24. Dezember 1999, Heilig Abend

Liebe Gemeinde,

Heilig Abend – das ist ein ganz besonderer Abend. Anders, als andere Abende. Ein Abend, der voll ist mit Erinnerungen: Man denkt zurück, wie es war, das allererste Weihnachten, an das man sich erinnern kann. Das war faszinierend, geheimnisvoll. Und dabei der Weihnachtsbaum, mit Kerzen – aus Wachs oder mit Glühbirnchen -. Gefunkelt hat er. Sie haben als kleines Kind vielleicht daran hochgeblickt, an den Baum, der sonst ja nie in der Wohnung stand. Haben sie auch die Glaskugeln in Erinnerung: Glänzende mit kräftigen Farben: rot und grün. Oder matte Kugeln, mit einer fremdartig rauen Oberfläche. Und überall Kerzen und Lichter:
– Der Baum,
– beim Frühstück der Adventskranz,
– die Weihnachtspyramide, die mit vier Kerzen am Drehen gehalten wird,
– Ein Lichterbogen aus dem Erzgebirge im Fenster.
Lichter überall.
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