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Predigt: Ein Reisegutschein von Gott (Titus 3,4-7) 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember 2015

Eigentlichgutschein kommt der Tit 3,4-7  nicht besonders weihnachtlich daher. Eher sperrig: In einen (!) Satz mit 66 Wörtern hat Paulus hineingestopft, was uns durch Jesus geschenkt wurde. Im Bild des wertvollen, aber nicht ganz einfach einlösbaren Geschenkgutscheins entfaltet diese Predigt die Gedanken des Textes.

Predigttext: Titus 3, 4-7
Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, den er über uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland, damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens würden nach unsrer Hoffnung.

Geschenke, vor denen man Respekt hat
Liebe Gemeinde,
lag bei Ihnen gestern auch ein Geschenkgutschein unterm Weihnachtsbaum? Diese Form des Geschenks findet ja immer mehr Anhänger – zumindest bei denen, die diese Gutscheine verschenken.
Bei den Empfängern sieht da manchmal ganz anders aus: Da öffnet man gespannt den schön verzierten Umschlag und es fällt einem ein aufwendig gemachter Gutschein in Form einer mehrseitigen Broschüre entgegen: Dein Weihnachtsgeschenk, um das deine Lieben schon länger ein Riesengeheimnis gemacht haben, ist eine dreiwöchige Reise durch die Anden Ecuadors. Vierzehn Tage Rucksack-Wandern und Klettern im Hochgebirge, auf abenteuerlichen uralten Inka-Pfaden, Schluchten mit unvergesslichem Panorama. Das Ganze geleitet von einem bekannten Experten in Sachen Survival. Begegnungen mit der dortigen Bevölkerung, und übernachten unter freiem Himmel. Und dann noch eine Woche Meditationsworkshop in einem Kloster in der Hauptstadt Quito.
Phantastisch – oder? ich will weiterlesen