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Predigt zur Taufe von Daniel Geduld – die besondere Form von Stärke (Sprüche 16,32) 14. November 2009

Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, ist besser als einer, der Städte gewinnt. (Sprüche 16,32)

Liebe Gemeinde, liebe Tauffamilie,

am Donnerstag war der internationale Tag der Weltrekorde. Überall versuchten Menschen mit neuen Bestleistungen ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen. In vielen Zeitungen war darum Manjit Singh zu finden. Er stellte einen neuen Rekord auf, indem er einen achteinhalb Tonnen schweren Doppeldecker-Bus mit seinen Haaren 21,2 Meter weit gezogen hat.
Eine beachtliche Leistung – Kraft hat er, der Kamerad, der zuvor auch schon Düsenjets gezogen und Wärmflaschen bis zum Platzen aufgeblasen hat. Und so ist er wieder  für einen Tag in aller Munde. – So berühmt, dass er sogar in der Gollhöfer Kirche als Predigtbeispiel dient. ich will weiterlesen

Predigt: Den Felsen der Hoffnung besteigen (Mt 7,7) 25. Oktober 2009, Taufe von Gaetan

Predigttext Mt 7,7: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

Bitte…” das selbstverständlichste Wort für unsere Kinder
Papa, kann ich mal was zu Trinken haben?
Mama, kann ich mir den Kaugummi da in den Einkaufswagen legen?
Papa, habt ihr jetzt genügend geredet, können wir jetzt weitergehen?
Mama, ich kann die Socken nicht finden, kannst du mir helfen zu suchen? ich will weiterlesen

Predigt: An der Hand gehalten (Jesaja 41,13) 8. März 2009 , Taufe von Valentin

Jes 41,13: Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir

Liebe Familie P.,

Am Sonntagnachmittag ist Spaziergehzeit. Im Minimalfall umkreisen wir das Dorf: Beim Kindergarten Richtung Sportplatz runter, auf der anderen Seite bei den Wirschings wieder hoch. Unsere Töchter sind noch mit dabei, meistens ein paar Meter vor oder hinter uns. Aber eben nur meistens – denn wenn z.B. andere Spaziergänger mit Hund kommen, dann sind unsere Kleinen ein bisschen näher, und dann dauerts nicht lange, bis eine kleine Hand nach meiner sucht. „Papa, Hand geben…!”. Und an Papas Hand ist auch ein großer ungewaschener Hund kein Problem. ich will weiterlesen

Predigt: Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Erzählpredigt) 8. Februar 2009, Taufpredigt

Erzählpredigt zur Taufe von Levin und Linus: Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Taufsprüche:
Levin: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum” (Psalm 31, 9b)
Linus: „Alles ist möglich, dem, der da glaubt” (Markus 9, 23)

„Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten”,  erschreckt blickte Jürgen von seiner Kirchenbank hoch, „Willkommen,” wiederholte der seltsame kleine Mann, der in einer blauen Uniform steckte. Fröhlich lächelte er Jürgen an und reichte ihm die Hand. „Kommen Sie mit, ich führe sie gerne durch unsere Welt – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten”. ich will weiterlesen

Predigt zur Taufe von Jule M. und Konstantin K. 30. November 2008

Predigt zur Taufe von Jule M. und Konstantin K.  am 30. November 2008

Taufspruch Jule: Ps 91,4: Der Herr breitet seine Flügel über dich; ganz nah bist du bei ihm geborgen. (Übers. „Gute Nachricht”)

Taufspruch Konstantin:  1. Joh 3,18 Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit

Liebe Familien M.  und K. , liebe Paten, liebe Tauf-Gemeinde,

„Der Herr breitet seine Flügel über dich; ganz nah bist du bei ihm geborgen”, so heißt es im Psalm 91 im vierten Vers. Das ist Jules Taufspruch; mit ihrem möchte ich anfangen – Ladies first; davon profitiert sie schon im zartesten Alter.
Unter den Flügeln Gottes geborgen zu sein, das ist ein schönes Bild, es erzeugt in mir ein gutes Gefühl: Schutz, Wärme, Geborgenheit, Liebe. Das alles steckt da mit drin. Wenn ich in der Taufe meine Tochter oder meinen Sohn Gott anvertraue, erhoffe ich mir oft genau das: Die Gegenwart eines Gottes, der mein Kind behütet, genauso wie ich für meine ganze Familie diesen Schutz erhoffe. ich will weiterlesen

Predigt: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! (Apg 18,0-10) 13. Juli 2008, Taufe von Paula

Liebe Gemeindeschweigen

Immer, wenn er auf der schmalen Pritsche in seiner Zelle lag, wanderte sein Blick über die Worte und Sätze, die die früheren Insassen an die Wand gekritzelt hatten. Teils mit Kreide, manche wurden auch mit einem spitzen Gegenstand in den Mörtel der Wand geritzt.iebesschwüre, Hasstiraden, alles war auf den 5 Quadratmetern vertreten.
Und er dachte sich: H ätte ich doch lieber nur geschrieben und nichts gesagt – den Mund nicht so weit aufgemacht. Jetzt sitze ich hier, weil ich den Mächtigen zu gefährlich wurde. Kein Mensch weiß, was aus mir wird, ob und wann ich einmal von einem Richter angehört werde.
Und was ist, wenn sie mich holen und verhören? Was soll ich tun?
Lieber schweigen, nichts sagen, nur nicht anecken – oder soll ichs doch wagen, meine Meinung zu sagen – die unbequeme Wahrheit laut aussprechen? ich will weiterlesen

Predigt: Gott als Bodyguard? (Gedanken zu Psalm 121,7) 9. September 2007, Taufe von Finn S.

Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. (Psalm 121 ,7)

Liebe Familie S.bodyguard2,
im Taufspruch von Finn ist mir vor allem die zweite Hälfte hängen geblieben. Der geht es um einen, der mich behütet und nicht schläft. Also ein Bodyguard. Denn dessen Aufgabe ist es ja, immer wachsam zu sein und aufzupassen, dass seiner Schutzperson nichts widerfährt.

Wenn mir in der Schule ein Schüler sagen würde: „Gott ist wie ein Bodyguard”, dann würde ich wahrscheinlich die Stirn runzeln und sagen „naja …irgendwie schon… aber….”
Angeregt von Finns Taufspruch habe ich begonnen, einmal genau darüber nachzudenken, ob Gott vielleicht doch mit einem Bodyguard vergleichbar ist, und ich möchte euch diesen Vergleich einmal vorstellen: ich will weiterlesen

Predigt: Gott hat deinen Namen aufgeschrieben ( Taufe von Felix und Talina) 11. Februar 2007

Taufsprüche:namenschreiber
Felix: Lk 10,20: Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind
Talina:
Ps 91,11 Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,

 

Frau Meyer im Einwohnermeldeamt

Frau Meyer will rechtzeitig vor ihrem nächsten Urlaub ihren Personalausweis verlängern lassen; der ist nämlich schon seit 6 Monaten abgelaufen. Sie geht ins Rathaus und sucht die Einwohnermeldestelle auf. Der nette Herr am Schalter nimmt den alten Ausweis entgegen und tippt auf der Tastatur seines Computers herum. Seine Stirn zieht sich in Falten: „Tut mir leid, sie sind hier nicht verzeichnet. Wir haben keinen Eintrag unter ihrem Namen.”
Er überprüft, ob irgendwo ein Tippfehler die Ursache ist … aber es bleibt dabei: Frau Rosamunde Meyer ist nicht im Computer des Einwohnerverzeichnisses zu finden.
„Und was heißt das jetzt?” fragt sie den nun nicht mehr ganz so netten Beamten.
„Naja … das heißt … sie sind eigentlich gar nicht existent … tut mir leid!”
Frau Meyer fragt nach: „Dann tragen sie mich halt einfach ein … in ihre komische Datenbank! Sie sehen ja, dass ich existiere!” ich will weiterlesen

Predigt: Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist (Psalm 36,6) 15. Oktober 2006, Taufe von Hanna

Psalm 36,6: Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.

Liebe Eltern, liebe Patin, liebe Großeltern, liebe Taufgemeinde.

Wenn wir Kinder taufen, ist das etwas, wo ganz vieles verschiedenes mitschwingt. Es ist ein Fest, das mit Glauben zu tun hat – und zugleich auch ein Familienfest. Wenn wir ihre Hanna und die ganze Familie unter Gottes Segen stellen, hat das auch viel mit Hoffnung zu tun; mit der Erwartung, dass Gott uns Menschen begleitet. ich will weiterlesen

Predigt: Die Erntedankuhr (Symbolpredigt mit Taufe) 2. Oktober 2005, Erntedank

erntedank06gLiebe Gemeinde, liebe Tauffamilie, liebe Paten,

Das Fest heute ist eines, bei dem der Dank an Gottes Adresse eine große Rolle spielt. Zum einen haben wir hier eine junge Familie, die froh ist, eine gesunde Tochter geschenkt bekommen zu haben. Zum anderen sitzt hier eine Gemeinde mitten in der Zuckerrübenernte, die froh ist über das was auf den Feldern gewachsen und in den Ställen groß geworden ist.

Natürlich ist ein Kind, das sie als Eltern und Paten  zur Taufe bringen etwas anderes als ein Kürbis , den die Konfirmanden hier hingestellt haben. ich will weiterlesen