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Szene als Ansprache im Schulschluss-Gottesdienst: Ist die Welt im Eimer? (27. Juli 2016)

Inschlussgodi2016a diesem Jahr hatte sich die Klasse des Friedrich-Alexander-Gymnasiums Neustadt Aisch, die den Gottesdienst vorbereitete, entschieden: Wir werden das langweilige Thema „Ferien“ zu ignorieren und stattdessen über die Zerstörung und Bewahrung der Schöpfung reden. So entstand ein Gottesdienst mit zwei tragenden Teilen: Eine bewusst irritierende Bestandsaufnahme und eine Spielszene der beiden beteiligten Lehrkräfte.

„Bestandsaufnahme“:
Eine Schülerin liest eine gekürzte  Version des Schöpfungserzählung aus Gen 1 vor. Dabei sieht man auf der Leinwand un-passende (!) Bilder zu den jeweiligen Schöpfungstagen: Eine rauchverhängte Sonne, verschmutztes Meer, niedergebrannte Wälder und so manches mehr.
Anschließend erscheinen zwei Schülerinen, die einander auf dem Handy (und über die Leinwand für alle sichtbar) zeigen, wo sie auf dem Schulgelände Ressourcenverschwendung und Vermüllen ihres Lebensraumes wahrnehmen.

Szene:
A: Eine Mischung von Müllmann und Schul-Hausmeister
S: Eine engagierte, ziemlich normale Dame

A ( kommt mit Mülltonne, sieht die Erde als Globus auf dem Boden stehen, und schaut sie sich genau an)
Na sauber: die Welt ist im Eimer Da ist nichts mehr zu machen, da ist so viel dran kaputt, das kriegt man nicht mehr repariert. Ich denk nur an den Klimawandel … richtig warm ist sie geworden … da kann man echt Angst kriegen, aber untem Strich  interessiert irgendwie ja doch keinen. Hauptsache ich kann mit dem dicken Auto rumfahren. ich will weiterlesen

Predigt: Weihnachtsfreude: Wunschlos glücklich? (Szene und Erzählung) 18. Dezember 2005

Gemeinsamer Gottesdienst von Pfarern aus 7 Pfarreien im Dekanat Uffenheim
An diesem Gottesdienstentwurf haben mitgeschrieben:
Pfr. Jürgen Blum, Lipprichhausen
Pfr. Helmut Spaeth, Wallmersbach
Pfr. Alexander Seidel, Gollhofen

Anspiel (zweiteilig)

Szene 1: Ehekrach

Engel (E): „Freuet euch, denn der Herr ist nahe…“

Geht auf ein Ehepaar zu, das gerade dabei ist, Weihnachtsvorbereitungen zu organisieren.  Sie steht auf der Empore und räumt auf. Er betritt den Kirchenraum und geht pfeifend zu seiner Frau. ich will weiterlesen

Gottesdienst: Ist der Ehrliche immer der Dumme? – Sommerfest der Gemeinde Gollhofen am 19. Juni 2005

Diesen Entwurf haben entwickelt:
Manfred  Lilli, Klaus Wagner, Pfr. Alexander Seidel, Gollhofen

Der Entwurf für den Verkündigungsteil hat folgenden Aufbau
Lesung
Glaubensbekenntnis
Lied
Szene1 mit Ansprache 1
Lied
Thesen mit Anspreche 2
Lied
Szene 2
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Spielszene und Predigt : Lebendiges Wasser (Johannes 7, 37-55: Die Frau am Jakobsbrunnen) 19. Dezember 2004

Erarbeitet von den Pfarrern des westlichen Dekanats Uffenheim (Jürgen Blum, Helmut Spaeth, Alexander Seidel)

Vorspiel:  Schauspiel um zwei Frauen am Brunnen

Zwei Frauen treten auf; beide tragen gefüllte Wasserkanister;

A:      Ach hallo, du bist auch da. Mensch wir haben uns lange nicht mehr gesehen!
Jetzt im Winter kommen wir gar nicht zusammen.
Mensch. Da muss erst so etwas passieren, dass wir uns sehen.
B:    Ja auch Hallo. Und holst Du dir auch das nötigste Wasser?
A:      Ich hoffe ja, dass mein Mann später mit dem Traktor und dem Wassertank in Uffni noch mehr holen kann. Mit dem bisschen was ich mir da abgeholt habe,     kann ich lediglich mein Mittagessen kochen und abspülen. Nein. Das ist zu wenig für uns. Wir brauchen schon noch einiges. Außerdem weiß ja keiner, wie lange die Reparatur dauern wird. Da ist es gut etwas mehr Wasser zu haben. ich will weiterlesen

Predigt und Szene: Von Ausputzern und Stürmern, 17. Juni 2001

Anpiel zum Fußballvereins-Jubiläum des FC Gollhofenvon: Klaus Wagner und Bernd Koclir
Predigt von: Alexander Seidel
Datum: 17. Juni 2001

Anspiel
Nacheinander betreten A,B und C die Bühne, sie sind deutlich sichtbar als Fußballer gekleidet. D ist Vereinsvorstand im Anzug.

A: Kommt rein, guckt sich um, setzt sich breitbeinig auf den ersten Stuhl
B: Kommt nach einer kurzen Pause herein, sieht A, erkennt ihn, setzt sich an dritten Platz hin
A: Dich kenn ich doch; du bist doch der Dings aus Ding…
B: zornig: Genau, dich kenn ich auch! Du hast mich vor zwei Jahren mal von hinten umgehauen. Ich bin die gesamte Rückrunde ausgefallen, weil dir das Wadenbein durchgetreten hast. Drecksack!
A: Na und, du kannst doch noch laufen und spielen kannst auch noch. Außerdem hättest du damals ein Tor gemacht, wenn ich nicht dazwischen gegangen wäre. Was willst du überhaupt da?
B: Der Vorstand vom diesem Verein sucht einen guten Fussballer als Verstärkung. Und dazu hat er einen Vorstellungstermin angesetzt, nämlich (blickt auf die Uhr) in genau drei Minuten.
Ich habe allerdings nicht gewußt, dass er auch noch einen Müllsortierer einstellt. ich will weiterlesen