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Szene als Ansprache im Schulschluss-Gottesdienst: Ist die Welt im Eimer? (27. Juli 2016)

Inschlussgodi2016a diesem Jahr hatte sich die Klasse des Friedrich-Alexander-Gymnasiums Neustadt Aisch, die den Gottesdienst vorbereitete, entschieden: Wir werden das langweilige Thema „Ferien“ zu ignorieren und stattdessen über die Zerstörung und Bewahrung der Schöpfung reden. So entstand ein Gottesdienst mit zwei tragenden Teilen: Eine bewusst irritierende Bestandsaufnahme und eine Spielszene der beiden beteiligten Lehrkräfte.

„Bestandsaufnahme“:
Eine Schülerin liest eine gekürzte  Version des Schöpfungserzählung aus Gen 1 vor. Dabei sieht man auf der Leinwand un-passende (!) Bilder zu den jeweiligen Schöpfungstagen: Eine rauchverhängte Sonne, verschmutztes Meer, niedergebrannte Wälder und so manches mehr.
Anschließend erscheinen zwei Schülerinen, die einander auf dem Handy (und über die Leinwand für alle sichtbar) zeigen, wo sie auf dem Schulgelände Ressourcenverschwendung und Vermüllen ihres Lebensraumes wahrnehmen.

Szene:
A: Eine Mischung von Müllmann und Schul-Hausmeister
S: Eine engagierte, ziemlich normale Dame

A ( kommt mit Mülltonne, sieht die Erde als Globus auf dem Boden stehen, und schaut sie sich genau an)
Na sauber: die Welt ist im Eimer Da ist nichts mehr zu machen, da ist so viel dran kaputt, das kriegt man nicht mehr repariert. Ich denk nur an den Klimawandel … richtig warm ist sie geworden … da kann man echt Angst kriegen, aber untem Strich  interessiert irgendwie ja doch keinen. Hauptsache ich kann mit dem dicken Auto rumfahren. ich will weiterlesen