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Predigt zum Reformationsfest: Rechtfertigung statt Selbstoptimierung (Römer 3, 21-28) 1. Nov 2015

498 Photographee.eu - Fotolia.comJahre nach dem Thesenanschlag ist die Angst vor der Hölle der Angst vor dem Urteil der anderen Menschen gewichen. „Bin ich in Ordnung, bin ich gut genug?“ Mit dieser Frage geht es auf Röm 3, 21-28 zu.

 

Predigttext  Römer 8, 21-28 (Übersetzung: Hoffnung für alle)
21 Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt.
22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich:
23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.
24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. ich will weiterlesen

Predigt: Reformation in Gollhofen – Die Jahre 1517 bis 1552, Kirchweihmontag, 31. Oktober 2005

Ein Blick in die Geschichte unserer Kirchengemeinde

Was geschah zwischen dem Thesenanschlag Luthers 1517 und dem Wechsel unserer gemeinde Gollhofen zum evangelischen Glauben im Jahr 1552? Dazu werfen wir einen Blick in die Chronik von Gollhofen:

1517

Im Reformationsjahr wird in der Kirche von Gollhofen das Sakramentshaus im Altarraum errichtet. Der Hase an einer Seite verweist möglicherweise auf einen damaligen Bürgermeister mit Namen Has. Von dem, was sich in Wittenberg um den Theologieprofessor Martin Luther abspielte, nahm man keine Notiz. ich will weiterlesen

Predigt zum Reformationstag: Gott sagt: „Passt scho´“ (Römer 3, 21-28), 31. Oktober 2004

Römer 3, 21-28 (Übersetzung: Hoffnung für alle)
Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit geoffenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten: 22   Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, 23   denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes 24   und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist. 25  Ihn hat Gott dargestellt zu einem Sühneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden unter der Nachsicht Gottes; 26   zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, daß er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist.
27   Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28   Denn wir urteilen, daß ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.
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Predigt mit Anspiel zum 450-jährigen Jubiläum der Reformation in Gollhofen 30. Juni 2002

Anspiel: Reformation in Gollhofen

Sprecher
Wir möchten Ihnen davon erzählen, wie es vor sich ging, dass Gollhofen evangelisch wurde.

Dazu reisen wir zunächst in das Jahr 1528, in das Arbeitszimmer von Erbschenk Karl von Limpurg; dem Herrn von Gollhofen, Sommerhausen, Lindelbach und etlichen anderen Ländereien.
Luthers 95 Thesen sind gerade einmal elf Jahre alt. Aber dennoch hatte sich die Lehre der Anhänger Luthers schon weit in Deutschland verbreitet. Damals durfte nicht jeder Mensch selbst entscheiden, ob er evangelisch oder katholisch sein wollte. Der jeweilige Landesherr hatte das Sagen. Wenn der Fürst, Markgraf oder Landesherr beschloss, dass es besser sei evangelisch zu sein, wurde das einfach in die Tat umgesetzt – und diese Entscheidung galt für sein ganzes Herrschaftsgebiet. Wer regierte, der bestimmte auch die
Konfession seiner Untertanen. Und so wurden nach und nach viele deutsche Landstriche evangelisch. ich will weiterlesen