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Predigt: Von Gott behütet: Sie Sache mit dem HUT (Psalm 121,7) 28. November 2010, Taufe von Sophie

PredigtGünter Havlena / pixelio.de zu Taufe von Sophie zu Psalm 121, 7: Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele

Liebe Familie , liebe Gemeinde,
ich habe hier ein Hut-Sortiment. Verschiedene Formen der Kopfbedeckung, die wir grade im Winter ja ganz gut brauchen können. Wobei: Auch im Sommer ist ein Hut kein Fehler, da schützt uns ein Sonnenhut auch vor manchem Sonnenbrand, gerade wenn man nicht mehr ganz so viele Haare auf dem Kopf hat.
Da ist man mit so einem Teil doch ganz gut „behütet”. Und damit sind wir auch schon mitten im Thema, mitten in Sophies Taufspruch: Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. ich will weiterlesen

Predigt: Weichenstellungen: Gottes Wege gehen (Psalm 25,4-5) 25. April 2010, Silberne Konfirmation

Diesesilberkonf2010 Predigt zur Silbernen Konfirmation blickt zurück auf die Lebenswege der Jubilare. Es geht um Weichenstellungen und das Wertschätzen des eigenen Lebenswegs.

Liebe Festgemeinde, Liebe Silberne Konfirmanden

an Festtagen wie heute hat man meist einen doppelten Blick: Man sieht sich in der Gegenwart – so wie immer, aber man schaut eben auch zurück, auf die letzten 25 Jahre und und noch ein bisschen weiter. Mannonan, jetzt bist du um die vierzig. Und damals, bei deiner Konfirmation, da waren 40-jährige schon alte Leute! – Ja so schnell vergeht die Zeit. ich will weiterlesen

Predigt zur Taufe von Anna und Leni: Gottes Hände, 28. November 2009

Psalm 73,23: Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand
und Psalm 139,5: Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Liebe Tauffamilie, liebe Gemeinde,

am Freitag abend schauen die Seidels gerne mal die Kochsendung im ZDF. Promi-Köche wie Johann Lafer, Alfons Schuhbeck oder Cornelia Poletto unterhielten sich blendend und kochten auch noch nebenbei.
Eine Szene hat mich da völlig ins Schleudern gebracht: Da zeigte die Kamera in Nahaufnahme, wie einer von denen mit großer Hingabe den Teig für italienische Gnocci knetete. Kneten … ist zuviel gesagt … diese Hände, die man da sah streichelten den Teig, wälzten, stuppsten und massierten. Schöne zarte, weiche Hände. – Das macht sie schön, die Frau Poletto. Aber halt, stimmt gar nicht, als die Kamera in die Totale ging wars klar: Diese bewundernswerten Hände gehörten nicht der jungen Köchin, sondern Johann Lafer.  – Ich war richtig überrascht; beim Lafer hätte ich ganz andere Pratzen erwartet! ich will weiterlesen

Predigt: Gott als Bodyguard? (Gedanken zu Psalm 121,7) 9. September 2007, Taufe von Finn S.

Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. (Psalm 121 ,7)

Liebe Familie S.bodyguard2,
im Taufspruch von Finn ist mir vor allem die zweite Hälfte hängen geblieben. Der geht es um einen, der mich behütet und nicht schläft. Also ein Bodyguard. Denn dessen Aufgabe ist es ja, immer wachsam zu sein und aufzupassen, dass seiner Schutzperson nichts widerfährt.

Wenn mir in der Schule ein Schüler sagen würde: „Gott ist wie ein Bodyguard”, dann würde ich wahrscheinlich die Stirn runzeln und sagen „naja …irgendwie schon… aber….”
Angeregt von Finns Taufspruch habe ich begonnen, einmal genau darüber nachzudenken, ob Gott vielleicht doch mit einem Bodyguard vergleichbar ist, und ich möchte euch diesen Vergleich einmal vorstellen: ich will weiterlesen

Predigt: Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist (Psalm 36,6) 15. Oktober 2006, Taufe von Hanna

Psalm 36,6: Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.

Liebe Eltern, liebe Patin, liebe Großeltern, liebe Taufgemeinde.

Wenn wir Kinder taufen, ist das etwas, wo ganz vieles verschiedenes mitschwingt. Es ist ein Fest, das mit Glauben zu tun hat – und zugleich auch ein Familienfest. Wenn wir ihre Hanna und die ganze Familie unter Gottes Segen stellen, hat das auch viel mit Hoffnung zu tun; mit der Erwartung, dass Gott uns Menschen begleitet. ich will weiterlesen

Predigt: Quelle des Lebens (Psalm 36, 10) 1. Juni 2003 , Taufe von Luisa O.

Liebe Familie O. , liebe Patin, liebe Großeltern, liebe Taufgemeinde,

“ Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht“ Ps 36,10 – das ist der Taufspruch für Luisa. Aus dem 36. Psalm habt ihr ihn euch ausgesucht.

DIE QUELLE

Die Quelle des Lebens ist das große Thema in diesen Vers.

– Was eine Wasser-Quelle ist, das wissen wir: Da sprudelt das Wasser hervor, wunderbar frisch, im Idealfall das ganze Jahr über. Eben so wie unsere Quelle beim Bischofsbrunnen.
– Was eine Geldquelle ist, darüber sind immerhin die meisten von uns im Bilde. Ein guter Beruf kann eine erfreuliche Geldquelle sein. Oder mancher Landwirt weiß, dass es nicht die Milchkühe im Stall, sondern die Zuckerrüben sind; die man bei ihm als Geldquelle benennen kann.  Für manchen ist es das Arbeitslosengeld, vielleicht auch das Erziehungsgeld, das alle Monate auf das Konto überwiesen wird. Vielleicht ist es auch die Scheckkarte des Ehemanns. ich will weiterlesen

Predigt: Der Eckstein (Psalm 118, 14-24) 20. April 2003, Ostersonntag

Liebe Gemeinde,

die Psalmen gehören zu den gewichtigsten Abschnitten unseres Alten Testaments. Eine Sammlung von 150 Liedern. Die Melodien, mit denen sie einst in Israel gesungen worden sind, kennen wir nicht mehr. Stattdessen haben wir ihnen teilweise eine neue Melodie gegeben: Der Introitus am Anfang des Gottesdienstes ist ja immer ein vertonter Psalm.

Ich muss zugeben: Wenn wir die Psalmen aber nur als Vorlage für unseren Introitus nehmen würden, dann würden wir der Bedeutung dieser Liedern nicht gerecht. Weder textlich noch musikalisch. Denn damals hat man sie sicher mit mehr Begeisterung und eingängigeren Melodien gesungen, als wir das heute mit unseren gregorianischen Psalmtönen tun. ich will weiterlesen

Predigt zur Taufe: Von allen Seiten umgibst du mich (Psalm 139, 5) 13. Oktober 2002


Liebe Familie, lieber Taufpate, liebe Gemeinde,

der Taufspruch von N. steht im 139. Psalm:
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Dieses Wort drückt ganz viel Geborgenheit aus. Da sehe ich zwei schützende Hände, die wie ein Zaun, oder wie eine schützende Mauer um das junge Leben herum reichen. Nichts, was ihm schaden könnte, soll dorthin kommen. – von allen Seiten umgibst du mich…

… und hältst deine Hand über mir. Da sehe ich noch eine Hand. Diese Hand ist nicht nur schützend über den kleinen Kerl gehalten. Es ist eine segnende Hand, sie ist kein Deckel, der begrenzt, behütet und eingeengt. Eine segnende Hand ist eine Hand, die Kraft schenkt, Möglichkeiten eröffnet und neue Wege erlaubt. ich will weiterlesen

Predigt: Ich möchte Gottes Augapfel sein (Psalm 17, 8) 28. April 2002, Taufe von Babette

Liebe Tauffamilie, Liebe Paten, Liebe Gemeinde,

zur Taufe Ihrer Tochter Babette haben sie sich als Taufspruch einen Vers aus dem 17. Psalm ausgesucht: Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel.

Zwei bildliche Vorstellungen stecken in diesem Vers, und über beide möchte ich Ihnen ein bisschen erzählen.

### Augapfel ###

„Ich werde darauf aufpassen wie auf meinen Augapfel“ – so etwas verspricht man oft jemandem, wenn man sich etwas ausgeliehen hat: Ich werde dein Auto hüten wie meinen Augapfel, ich verspreche dir, dass ich damit nicht fahrlässig umgehe, dass du es wohlbehalten wieder bekommst. ich will weiterlesen

Predigt zur Dekanatssynode: Einträchtig beieinander wohnen (Psalm 133) 9. März 2002

Die Losung von heute steht im 133 Psalm: Ich möchte ihnen nicht nur den einen Vers, sondern den gesamten Psalm – 4 Verse ist er lang – vorlesen:

Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!
Es ist wie das feine Salböl auf dem Haupte Aarons, das herabfließt in seinen Bart, das herabfließt zum Saum seines Kleides,
wie der Tau, der vom Hermon herabfällt auf die Berge Zions!
Denn dort verheißt der HERR den Segen und Leben bis in Ewigkeit.

Liebe Gemeinde,

Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!
Vermutlich wird der König David, dem dieser Psalm zugeschrieben wird, mir nicht böse sein, wenn ich auch dabei an die Schwestern denke. Denn nicht nur die Brüder, sondern auch die Schwestern können einträchtig beieinander wohnen.
ich will weiterlesen