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Predigt: „Freuet Euch” auch, wenns gerade nicht danach ausschaut! (Philipper 4,4-7) 4. Advent, 21. Dezember 2014

advent4Paulus verströmt mit seinen Zeilen Hoffnung und Zuversicht, obwohl er gerade selbst in einer sehr bedrängenden Situation steckt. Wie bekommen wir Weihnachtsfreude und die Nachrichten von IS und brennenden Asylunterkünften in Vorra zusammen? Predigt von zwei Welten, die vielleicht deshalb zusammengehören, weil sie scheinbar nichts gemeinsam haben.

 

Freuet euch in dem Herrn allewege,
    und abermals sage ich: Freuet euch!
Eure Güte lasst kund sein allen Menschen!
Der Herr ist nahe!
Sorgt euch um nichts,
    sondern in allen Dingen lasst eure Bitten
    in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft,
    bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.
Philipper 4,4-7

Liebe Gemeinde,
manche Predigttexte sind so schön, die würden sich sogar als Sinnspruch für eine Weihnachtskarte eignen. Denn hier finde ich Worte und Gedanken, die Mut machen, die auf das Gute hinweisen, die manche dunkle Sorgen-Wolke wegpusten: ich will weiterlesen

Predigt: Den Anderen höher schätzen als sich selbst (Phil 2, 1-4) 22. Juli 2012

respektDen Anderen höher schätzen als sich selbst ist eine Herausforderung, an der man länger zu kauen hat

Predigttext:
[1] Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist  Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, [2] so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. [3] Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, [4] und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.   Philipper 2, 1-4:

Liebe Gemeinde,
die Gemeinde in Philippi war für den Apostel Paulus so etwas wie seine Lieblingsgemeinde. Denn bei denen lief alles wie am Schnürchen.
In anderen Gegenden wurde er ins Gefängnis geworfen.
Oder er wurde nur geholt, wenn es um Auseinandersetzungen ging.  Z.B in Korinth, wo sich beim Abendmahl die Reichen erst einmal satt aßen und die Armen die kümmerlichen Reste bekommen haben. Die Gemeinde in Philippi hingegen, war auch noch lange nach Paulus Tod bekannt für ihre Einmütigkeit. Da passte irgendwie alles. ich will weiterlesen