Predigt: Was bleibt übrig? (2. Petrus 3, 8-13) 18. November 2002

Liebe Gemeinde,

in den letzten Sonntagen vor dem Advent kreisen unsere Lesungen und Predigttexte um einen großen Themenkomplex: Es ist die Rede vom kommenden Reich Gottes, von Gericht, vom Sterben.
Mit diesen Themen tut sich Menschen oft recht schwer.
– Die Rede vom Gericht mag mancher nicht gerne hören, weil er sich seinen Gott nicht als einen vorstellen mag, der auch harte Urteile über Menschen fällt.
– Worten vom Ende des Lebens mögen auch manche gerne lieber aus dem Weg gehen. Das erinnert an liebe Menschen, die man zu Grabe getragen hat – aber auch daran, dass man selbst einmal sterben muss.
– Und wenn wir vom Reich Gottes reden, sind sich viele unsicher, was damit gemeint sein könnte: Ist dieses Reich Gottes jetzt schon unter uns, oder meinen wir damit, dass irgendwann in der Zukunft diese Welt ein Ende haben wird? ich will weiterlesen

Predigt: Karls Rache am Maschendrahtzaun (1. Petrus 3, 8-15a ) 16. Juli 2000

Liebe Gemeinde,

er Predigttext für heute steht im ersten Petrusbrief, im dritten Kapitel:
Endlich aber seid allesamt gleichgesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig. Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, daß ihr den Segen ererbt.
Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, daß sie nichts Böses rede, und seine Lippen, daß sie nicht betrügen. Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach. Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet; das Angesicht des Herrn aber steht wider die, die Böses tun« (Psalm 34,13-17).
Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?
Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht; heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen.
ich will weiterlesen