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Predigt: Geben wirkt doppelt und dreifach (2. Korinther 9, 6-15) Erntedank, 4. Oktober 2015

Erntedank2015Neben den Dank für die Ernte stellt der Predigttext den Aufruf zum fröhlichen und großzügigen Geben. Diese Predigt versucht die Facetten der Wirkung vom Teilen unt Weitergeben zu entfalten. In diesem Erntdenk-Gottesdienst wird auch der neue Präparandenkurs vorgestellt, darum werden die Präparanden extra angesprochen.

Liebe Präparanden, liebe Eltern, liebe Gemeinde,

es ist nicht zu übersehen: Wir feiern heute das Erntedankfest. Die Frauen vom Obst- und Gartenbauverein in Weilhelmsdorf und die Entedank-Mannschaft in Brunn haben hier mit viel Kreativität die Kirche geschmückt und die Gaben, die die Menschen hierhergebracht haben, schön zusammenkomponiert, dass es wunderbar aussieht.
Wir feiern die Ernte, die relativ gut ausgefallen ist. Trotz mancher Verluste, die uns die anhaltende Trockenheit beschert hat. Es ist viel zusammengekommen an dem, was wir draußen ernten konnten, was die Landwirtschaft produzieren konnte. Und auch die Früchte unserer täglichen Arbeit, wollen wir heute nicht vergessen. Die Ergebnisse unserer Mühen am Arbeitsplatz oder in der Schule. Heute schauen wir auf all das, was da so alles an Gutem im letzten Jahr zusammengekommen ist. – Und es ist viel, was unser Leben innerhalb von 12 Monaten anfüllt! ich will weiterlesen

Predigt: Konflikte nicht scheuen und Frieden erringen (2. Korinther 13, 11-13) – 15. Juni 2014, Trinitatis 2014

Im zweiten 412238_web_R_by_Robin Backes_pixelio.deKorintherbrief fliegen die Fetzen. Aber trotz aller persönlicher Verletzungen kämpft Paulus um die Einheit der Parteien. Mit Ratschlägen, die auch in unseren Konflikten eine Hilfe sein können.

Predigttext (2. Kor 13, 11-13):
11 Zuletzt, liebe Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. 12 Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Heiligen. 13 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

Liebe Gemeinde,
sind das nicht schöne, freundliche Worte, die der Apostel Paulus da am Ende seines Briefes an die Gemeinde in der Stadt Korinth formuliert hat? Von Einigkeit und Frieden untereinander ist da die Rede.
Fast könnte man sagen: Naja … halt typisch Kirche … alle sind nett, alle sind lieb, und irgendwie auch harmlos. ich will weiterlesen

Predigt: Die Weisheit jenseits der Weisheit (1. Kor. 2, 1-20) 15. Januar 2012, 83. Geburtstag von Martin Luther King

Monument für Martin Luther King im West Potomac Park in Washington. Diese Skulptur wurde im August 2011 aufgestellt. Sie versteht sich als Umsetzung des King-Zitats: “vom Berg der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung abzutragen”

Monument für Martin Luther King im West Potomac Park in Washington. Diese Skulptur wurde im August 2011 aufgestellt. Sie versteht sich als Umsetzung des King-Zitats: “vom Berg der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung abzutragen”

Predigt zur 1. Korinther 2, 1-10 am 83. Geburtstag von Martin Luther King. Ein Blick auf eine Weisheit, die ohne Argumente auskommt, aber nicht ohne den Geist.

Predigttext:
Auch ich, liebe Brüder, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten und hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu verkündigen. 2 Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten. 3 Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern; 4 und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, 5 damit euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft. ich will weiterlesen

Predigt: Wie sollen Tote auferstehen? (1. Korinther 15, 50-59) 24. April 2000 – Ostermontag

Neben Altar steht ein Kleiderständer mit braun gestreiftem Hemd, brauner Lederweste und brauner Hose. – Außerdem liegt ein Koffer auf dem Boden.


Liebe Gemeinde,
an Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu. Er war tot und ist wieder lebendig geworden – auferstanden von den Toten. Paulus hat der Gemeinde in Korinth mehrere Briefe geschrieben. Zwei davon haben wir in der Bibel überliefert. In dem ersten der beiden erklärt er den Korinthern die Bedeutung der Auferstehung Jesu. Denn auch wenn die Leser seines Briefes sich als Christen verstehen: Sie sind sich nicht einig darüber, was es für sie bedeutet, wenn Jesus von den Toten auferstanden ist.
Der Apostel schreibt ihnen über die Auferstehung selbst, von den Zeugen, die Jesus mit eigenen Augen gesehen haben. Und er bekennt ganz dramatisch: Wenn Jesus nicht auferstanden wäre, dann wäre alles umsonst. Nur weil Jesus nicht im Grab geblieben ist, nimmt er – Paulus- die Ochsentour auf sich und reist als Missionar durch halb Europa. Wäre Jesus immer noch tot, könnte er sich das alles schenken.
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