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Predigt zur Jubelkonfirmation: Geh aus mein Herz EG 502 (Liedpredigt) 14. Mai 2017

Predigt zum Konfirmationsjubiläum. Im Lied 502 entdecken wir  das ungestüme Wachstum der Jugend. Wir finden Phasen, in denen wir die Fülle unseres gewachsenen Lebensgartens bestaunen kommen zu den Zeiten, in denen wir uns als tief wurzelnder Baum erleben, der spürt, dass manche alte Äste schon recht brüchig geworden sind.

1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben; schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben, sich ausgeschmücket haben.
2. Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narzissus und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an als Salomonis Seide, als Salomonis Seide.

Liebe Jubilare,
“geh aus mein Herz und suche Freud” – dieses Lied möchte ich heute Morgen mit Ihnen singen und bedenken. In den ersten beiden Versen starten wir hinein in das blühende Leben: Da, wo vor Wochen noch kahle braune Erde war, schießen jetzt Tulpen aus der Erde, das Gras ist kaum zu bremsen, die Bäume werfen ihr grünes Kleid über. Zeitweise explodieren sie förmlich für ein paar Tage voller weißer oder rosa Blüten.
Das Leben macht sich auf den Weg. ich will weiterlesen

Predigt: Wie ein Kaktus (Symbolpredigt), 5. Mai 2013, Jubelkonfirmation

Predigt zur Jubelkonfirmation 2013 in Brunn und jubelkonf2013kaktusWilhelmsdorf: Was man alles entdeckt, wenn man sein Leben, seinen Glauben und einen Kaktus betrachtet.

 

Liebe Jubilare,

damals, vor 25, 50, 60, 65 (oder noch mehr Jahren), bei ihrer Konfirmation, da waren Sie die „Kleinen” in der Gemeinde. Gerade an der Schwelle zum „groß werden”, vielleicht kräftig von der Pubertät geplagt. Manchmal lieb, manchmal kratzbürstig. Eine Lebensphase, in der man wechselweise seine Eltern stolz werden lässt oder in die Verzweiflung treibt. ich will weiterlesen

Predigt: Weichenstellungen: Gottes Wege gehen (Psalm 25,4-5) 25. April 2010, Silberne Konfirmation

Diesesilberkonf2010 Predigt zur Silbernen Konfirmation blickt zurück auf die Lebenswege der Jubilare. Es geht um Weichenstellungen und das Wertschätzen des eigenen Lebenswegs.

Liebe Festgemeinde, Liebe Silberne Konfirmanden

an Festtagen wie heute hat man meist einen doppelten Blick: Man sieht sich in der Gegenwart – so wie immer, aber man schaut eben auch zurück, auf die letzten 25 Jahre und und noch ein bisschen weiter. Mannonan, jetzt bist du um die vierzig. Und damals, bei deiner Konfirmation, da waren 40-jährige schon alte Leute! – Ja so schnell vergeht die Zeit. ich will weiterlesen

Predigt: Der Lebensweg des Olivenbaumes (Jeremia 17, 7-8) 28. Juni 2009, Goldene und Diamantene Konfirmation 2009

Liebe Jubel-Konfirmanden,goldbaum

hier im Taufstein steht ein Olivenbaum. Genauer gesagt ein Olivenbäumchen, ein kleiner ganz junger Baum, der noch viele Jahre vor sich hat, bis aus ihm ein vernünftiger Olivenbaum geworden ist.

Der Lebensweg des Olivenbaumes

Der Olivenbaum ist eine typische Pflanze für den Mittelmeerraum. Auch in Israel stehen sie, und stehen da seit Jahrtausenden; haben die Menschen dort und ihre Kultur geprägt. Wenn Jesus oder ein biblischer Prophet vom Baum spricht, dann hatte er meist den Olivenbaum als Anschauungsobjekt in Sichtweite. Der Olivenbaum wächst als properes gerades Bäumchen heran. Lässt sich Zeit beim wachsen, braucht viele Jahre, bis die ersten Oliven zu ernten sind. Auch wenn er robust ist und Trockenheit und große Hitze gut übersteht, geht Wind und Wetter nicht spurlos an ihm vorüber. Je älter er wird, umso deutlicher ist ihm das anzusehen. Er verwächst sich zu einem dicken, knorrigen Stamm. Oft ist steht er bedenklich schräg in der Landschaft, vom dauernden Westwind in die Schräglage gedrückt. Aber doch fällt er nicht um. Manche Ölbäume scheinen seltsam verdreht, fast wie ein Korkenzieher; als hätte eine böse Laune der Natur sie innerhalb ihres Baumlebens einmal um die eigene Achse gedreht.Und doch strahlen sie eine gro ße Ruhe aus, und eine Würde, tragen sie doch auch nach vielen Jahren immer noch ihre Früchte. ich will weiterlesen

Predigt “Kämpfe den guten Kampf des Glaubens” (1. Tim 6,12) 21. Mai 2006, Goldene Konfirmation in Gollhofen

Liebe Gemeinde,

vor 50 Jahren hat Pfr. Himmler zur Konfirmation über einen Vers aus dem 1. Timotheusbrief gepredigt. Im 6. Kapitel formuliert Paulus für seinen Mitarbeiter Timotheus einen lebensumfassenden Ratschlag: Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.

Zur Konfirmation bietet sich solch eine Weisung füŕs ganze Leben an. Und jetzt nach 50 Jahren ist es möglicherweise auch ganz spannend, auf den Spruch und auf die eigenen vergangenen Lebensjahre zurückzuschauen. ich will weiterlesen

Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet (Jesaja 49, 15+16) 24. Oktober 2004, Silberne Konfirmation

Liebe Festgemeinde, Liebe silberne Konfirmanden

Gestern Abend saßen viele von Ihnen der Gastwirtschaft zusammen zum Klassentreffen. Ich stelle mir das schon ganz schön interessant vor: “ Ja, wohin hat es denn dich verschlagen?“ wird gefragt. Und da gibt es natürlich alles mögliche zu erzählen – gerade dann, wenn man sich viele Jahre nicht mehr gesehen hat.
Und je später der Abend, um so interessanter werden die Geschichten … ich will weiterlesen

Predigt: Den Glauben gießen und düngen (Lukas 22, 23) 29. Juni 2003, Goldene Konfirmation

Liebe Goldene Konfirmanden, liebe Gemeinde,

LEBEN IN PHASEN

Vieles in unserer Welt vollzieht sich in Phasen.
Die Corega-Tabs für die dritten Zähne, haben zwei Phasen: eine Reinigungsphase und eine zur Desinfektion der Zähne.
Ein Bausparvertrag hat eine Ansparphase, dann kommt die Ausschüttung, da baut man sein Haus, und dann kommt die Tilgungsphase, in der man seinen Kredit versucht zurückzuzahlen.
Unser Geschirrspülmittel für die Spülmaschine arbeitet sogar mit drei Phasen: eine zur Reinigung, eine zum Klarspülen und die letzte – ganz neue gibt es die – damit die Gläser auf Dauer nicht matt werden. ich will weiterlesen

Predigt zur Silbernen Konfirmation: Auch ein sinkender Petrus geht nicht unter (Matthäus 12, 22-33) 9. September 2001

Unser Predigttext ist der, über den Pfarrer Bartels vor 26 Jahren gepredigt hat: Er steht im Matthäus-Evangelium im 12. Kapitel:  Jesus und der sinkende Petrus auf dem See

22 Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren, bis er das Volk gehen ließe.
23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein.
24 Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen.
25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.
26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst! und schrien vor Furcht.
27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht!
28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.
30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir!
31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
32 Und sie traten in das Boot, und der Wind legte sich.
33 Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn! ich will weiterlesen