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 Radioandachten auf Charivari 98,6 im Mai 2014

Die Themen
Montag: Glauben muss man schon selber
Dienstag: Anti-Diät-Tag
Mittwoch: Telefonzellen im Wald
Donnerstag: Der Löwenzahn gewinnt immer
Freitag: Reli-Abitur
Samstag: Hände falten

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Radioandachten auf Charivari 98,6 im April 2014

Themenreihe: Gott und mein Smartphone

Montag: Jesus – der Gott zum Anfassen
Dienstag: Immer schön drauf aufpassen
Mittwoch: Liegengelassen und wiedergefunden
Donnerstag: Schnell mal nachschlagen…
Freitag: Reden kann man auch ohne WhatsApp
Samstag: Ladekabel

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Predigt: Die offene Tür (Matthäus 7,7) 25. Dezember 2010, Weihnachten

Weihnachtspredigttuerklopfer zum Motiv der Herbergssuche: Klopfet an, so wird euch aufgetan!

Die Weihnachtszimmer-Türe

Die Türe zum Wohnzimmer ist  versperrt. Das ist sie normalerweise nie, ich wusste gar nicht, dass es für diese Tür überhaupt einen Schlüssel gibt. Auch der Blick durchs Schlüsselloch ist buchstäblich aussichts-los: Offenbar hat da jemand  auf der Innenseite des Zimmers  einen Lappen übers Schloss gehängt. Die Tür bleibt für mich verschlossen und unüberwindbar. Das kann einen ja fuchsig machen: Wenn man derart ausgesperrt ist, getrennt von dem , was da gerade Geheimnisvolles hinter dieser Türe geschieht – und man kommt da einfach nicht rein! Aber trotzdem bin ich damals in meiner Kinderzeit an dieser verschlossenen Türe nicht verzweifelt. Denn ich war mir sicher: Sie ist ja nur deshalb zu, damit sie später auch einmal wieder aufgeht. Für meine Schwester Anita und mich. Und ich ahnte, dahinter verbirgt sich etwas Besonderes:  Geschenke, ein Weihnachtsbaum und alles was für einen kleinen Jungen so zum Heiligen Abend dazugehört.
Sie wird aufgehen! Egal, wie verbarrikadiert sie gerade sein mag. Sie wird aufgehen, es ist nur eine Frage der Zeit. ich will weiterlesen

Predigt: Beten … mit dem Handy im Funkloch? (Symbolpredigt) 13. Mai 2001

Liebe Gemeinde,

Ich bin noch nicht lange in Gollhofen Pfarrer. Und ich hatte natürlich einen Vorgänger, und einen Vorvorgänger und davor gabs noch mal einen und und und.

Ich stelle mir vor, der Pfarrer von 1730 kommt bei mir vorbei: Im schwarzen Lutherrock steht er vor meiner Tür. Er klopft mit wuchtigen Fausthieben an die Pforte. Von einer elektrischen Klingel weiß er ja nichts, die gabs vor fast 300 Jahren noch nicht.

Er stellt sich vor, Johann Christoph Hartung, Pfarrherr von 1705 bis 1749. Er schaut mich ein bisschen verwundert an … ein blaues Beinkleid .. Herr Pfarrer … wie albern sehen Sie denn aus .. und er streicht über sein makellos schwarzes Gewand.

Er schaut sich unser Haus an: Das kennt er, das wurde während seiner Amtszeit gebaut.  Den Garten erkennt er auch  auf Anhieb wieder, der Hühnerstall sah damals anders aus…, aber das Unkraut ist das gleiche wie damals. ich will weiterlesen