FKK – ein kleiner Abschied vom alten Programm

Alles hat einmal ein Ende: Mit unserem gestrigen Auftritt in Uttenreuth haben wir unser aktuelles Kabarettprogramm zu Grabe getragen. Ein bischen Wehmut ist schon dabei. Einige Rollen habe ich richtig geliebt; war gerne ein bibelverliebter Klinikseelorger oder schüchterner Vikar im Praxis-Schock. Den überforderten Pfarrer bei Opas 80. Geburtstag lasse ich allerdings gerne in Frieden ruhen. Nun wird die Requisitenkiste leergeräumt, Brillen, Weste, Jacke, Mütze, Hut, Telefon, Spickzettel. Alte Ablaufpläne kommen zum Vorschein, das Lichtkonzept, das letztlich doch jedesmal vor Ort anders umgesetzt werden musse. Eine Schweißer-Brille? … Achja, da hatten wir doch mal in Gollachostheim mal die ganz alte Nummer Lipp-Lipp-Lipprichhausen gesungen.
Mal sehen, was zum Neustart im kommenden Februar alles in die Kiste wandern wird. Immerhin – das grobe Konzept fürs neue Programm steht. Jetzt muss nur noch kräftig Butter bei die Fische. Übrigens: Nein, es wird kein Luther-Programm! Wir haben eher einen biblischen Looser zum Programmpaten erkoren. Aber mehr verraten wir noch nicht. Mit dem „alten“ sind wir im Januar 2014 in Neustadt/Aisch gestartet. Es folgten Röttingen, Laubendorf, Ochsenfurt, Höchheim, Gollhofen, Windelsbach, Wilhelmsdorf, ein paar mal Erlangen, Altheim, Wilhelmsdorf, Windsheim, Münchsteinach, Uffenheim, Unteraltenbernheim, Aub, Schauerheim, Rothenburg, Hüttenheim, Lengfeld, Elpersdorf, Gollachostheim, Ansbach, Seinsheim, Fischbach, Hohenfeld und Segnitz. Wir hatten zuallermeist freundliche Gastgeber, ein Publikum, mit dem es richtig Spaß gemacht hat, und viele viele Projekte, die durch die  Eintrittsgelder unterstützt wurden.

Es wird ernst: FKK im BR verwurstet

Vor einigen Wochen ist der Bayerische Rundfunk uns während unseres Pfarrerkabarett-Auftritts in Marktbergel auf Schritt und Tritt gefolgt.
Bald ist das Ergebnis auch anzuschauen: Am kommenden Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 17 Uhr im Dritten.
Der Kollege aus G. hat ein bisschen Bammel – er hat wohl zurecht das Gefühl, dass er im Focus der Betrachtung sein könnte.

Hier der Link zum BR: „Lachen in Franken“

Kabarettisten vorm Verhungern bewahrt

Wenn wir als fränkisches Kirchen-Kabarett FKK auftreten, freuen wir uns über einen kleinen Imbiss zwischen Aufbau und Auftritt. Schließlich sind wir für so einen Kabarettabend meist 6-7 Stunden unterwegs.

Die Verantwortlichen haben sich unseren Wunsch nach „etwas deftigem“ (O-Ton unseres Managers Helmut Spaeth) offenbar sehr zu Herzen genommen.
So erwarteten uns:  5 knusprige Schweinshaxen, 7 Klöße, 6 Bratwürste 8 Semmeln und ein Kilo Blaukraut.
Da wir gestern ohne unseren erkrankten vierten Mann unterwegs waren, haben wir es nicht ganz geschafft, alles wegzufuttern. – Respekt an diese wunderbaren Gastgeber im Markt Herrnsheim!