• Werbung

Predigt: Im Buswartehäuschen an SEINER breiten Straße (Jes 40, 1-8) 16. Dezember 2012, 3. Advent

Awartehaueschendventspredigt zu Jesaja 40, 1-8: Wenn Menschen auf Gottes Ankunft warten

Predigttext:
Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott.
2 Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden.
3 Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott!
4 Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden;
5 denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat’s geredet.

ich will weiterlesen

Predigt und Erzählung: Der Brückenschlag Gottes (Erzählung und Ansprache), 24. Dezember 2011, Heiligabend

Pweihnachten2011redigt und Erzählung zur Christmette: Es geht um einen Mann, bei dem am  Heiligen Abend so einiges schiefging, so dass er sich von diesem Tag gar nichts mehr erwartete. Und genau darum konnte dieser Abend sich prächtig entwickeln.

 

Erzählung “mein unerwartetes Weihnachten”

“Das haben Sie ja super hinbekommen…” das Lob des Arztes beim Blick auf die Röntgenbilder  hat mich von Anfang an nichts Gutes erahnen lassen. “Ein schöner glatter Bruch … den werden wir einrichten und gipsen, dann können Sie zu den Feiertagen wieder heim”.
Er wusste ja nicht, was “daheim” bedeutet – daheim, mit einem gebrochenen Unterarm und einen höllisch schmerzenden Rücken – allein. Es war das Aus für die Feiertage.
Seit dem Herbst war ausgemacht, dass ich zu meiner Tochter und ihrer Familie fahren würde, endlich mal wieder ein schönes gemeinsames Weihnachtsfest. Alle um den Weihnachtsbaum,  die kleine Sabrina, der Tom, der schon in die Schule ging, meine Tochter, ihr Mann Robert, und ich als Opa. Und die Oma wäre irgendwie auch dabei gewesen, in unseren Erinnerungen, so wie Verstorbene uns eben nie so ganz verlassen.
Und jetzt, mit Gips und verzogenem Rücken? In meinem Zustand die 600 km weite Fahrt nach Hamburg? Nein, das war mir zu viel – das wollte ich mir nicht antun. Ich bleibe daheim! ich will weiterlesen