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Predigt: Raus aus dem Grau! (Epheser 5, 8-14) 17. Juli 2016

Es graugrauist ein Dilemma: Einerseits wird ein Schwarz-Weiß-Denken unserer komplexen Wirklichkeit nicht gerecht. Auf der anderen Seite hilft uns ein Kreisen in „Grautönen“ auch nicht weiter. Ich versuche hier mit Paulus Mut zu machen, für das Licht einzustehen statt im sanften Grau einzuschlummern.

Predigttext: Eph. 5, 8-14
Lebt als Kinder des Lichts; 9 die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. 10 Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, 11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf. 12 Denn was von ihnen heimlich getan wird, davon auch nur zu reden ist schändlich. 13 Das alles aber wird offenbar, wenn’s vom Licht aufgedeckt wird; 14 denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten.

Grau ist in!

Liebe Gemeinde,
grau ist in! Grau passt eigentlich immer und überall. Da beißt sich nichts, da fällt man nicht unangenehm aus dem Rahmen. Grau … irgendwo in der Mitte zwischen schwarz und weiß .. mal eher hell, mal eher dunkel. Grau geht immer!

Ganz im Gegensatz zu schwarz oder weiß. Denn da legt man sich fest. Entweder oder! Das mögen wir heutzutage nicht mehr so. Schwarz-weiß malen möchte keiner. Mit diesen klaren Kontrasten tun wir uns schwer:
Gut und böse
Richtig und falsch
Gerecht und ungerecht
Freund oder Feind ich will weiterlesen

Predigt: Willkommen im Haus mit dem besonderen Fundament (Epheser 2, 12-22) 13. Juni 2010

Soepheser2_b seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist.

Zutritt verboten

“Zutritt verboten.  Nur für Befugte.” Solche Schilder kennen wir aus unserem Alltag. Sie sperren uns aus; sagen: Dieser Bereich hier ist nichts für dich; vielleicht weil er jemand anderem gehört, oder weil dort Gefahren lauern. Wenn ich so ein Schild lese, freue ich mich nicht besonders, weil ich es nicht mag, wenn man mich aussperrt, ich nicht zu denen gehöre, die dorthin dürfen.
Wenn ich vor 2000 Jahren leben würde, und in Jerusalem den Tempel besuchen wollte, dann würde ich da auch so ein Schild entdecken: In Stein gemeißelt, eingelassen in ein Mäuerchen, das den gesamten Tempelbezirk umgab: „Achtung: Kein Fremder darf den Bereich innerhalb der Brüstung um den Tempel betreten. Wer erfasst wird, ist für seinen Tod selbst verantwortlich.” ich will weiterlesen

Predigt: Ein Herz und eine Seele (Epheser 4, 1-4: ) 14. September 2008

Der Predigttext steht im Epheserbrief im 4. Kapitel._herz
So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, daß ihr  der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid, 2 in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe, 3  und seid darauf bedacht, zu wahren die  Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: 4  EIN Leib und EIN Geist, wie ihr auch berufen seid zu EINER Hoffnung eurer Berufung; 5  EIN Herr, EIN Glaube, EINE Taufe;
6 EIN Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.

Das Ehepaar

Ein Herz und eine Seele, wirklich! – so sprechen die Leute über Hans und Erika. Seit über 30 Jahren sind sie verheiratet und gelten in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis als Traumpaar. Bei den beiden scheint einfach alles zu passen. Auch Freunde die  mit ihnen zusammen in den Urlaub fahren, erleben sie als harmonisches Pärchen – ohne den Zoff, kein Streit. ich will weiterlesen

Predigt: Auf den Rahmen kommt es an! (Epheser 5, 1-8) 14. März 2004

Der wunderbare Rahmen
Es war das erste warme Wochenende im März. Petra und Martin hatten sich in den Frühjahrsputz gestürzt. Im Garten, im Abstellraum und auf dem Dachboden wurde geräumt, gegruschelt, weggeworfen, aufgehoben und geputzt. So manches Interessante kam dabei zum Vorschein. Die Sensation des Tages war dabei ein alter Bilderrahmen. Er musste noch von der schon lange verstorbenen Oma sein.

Beim Kaffeetrinken betrachteten die beiden ihren Fund ganz genau: Ein wunderschöner, großer Jugendstil-Rahmen. Mit schlichter Eleganz, nicht zu viel Schnörkeln, einigen vergoldeten Ecken …. Er hatte eine ganz besondere Ausstrahlung. Das Bild, dass er einst umrahmte, fehlte. ich will weiterlesen

Predigt: Sind wir eine Armee von gleichfarbigen christlichen Gummibärchen? (Epheser 4, 1-6 ) 22. September 2002

Der Predigttext steht im Epheserbrief im 4. Kapitel.
1 So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, daß ihr  der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid,
2 in aller Demut und Sanftmut, in Geduld.  Ertragt einer den andern in Liebe,
3  und seid darauf bedacht, zu wahren die  Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens:
4  EIN Leib und EIN Geist, wie ihr auch berufen seid zu EINER Hoffnung eurer Berufung;
5  EIN Herr, EIN Glaube, EINE Taufe;
6 EIN Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen. ich will weiterlesen

Predigt: Glaube, du bist ein Schatz (Epheser 4, 11-16 ) Pfingstmontag – 12. Juni 2000

Liebe Gemeinde,
unser Predigttext für heute steht im Brief des Paulus an die Epheser:
11 Und der Herr hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer,
12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden,
13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi,
14 damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen.
15 Laßt uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus,
16 von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, daß der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.

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