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Predigt: Die drei Entscheidungen der Apostel (Apostelgeschichte 6, 1-7) 14. September 2014 – Zur Einführung des neuen Vikars

Als grado4jhdes in der Urgemeinde Jerusalems einen Konflikt um die Versorgung der griechischstämmigen Witwen gab, haben die Apostel nicht nur eine pragmatische Lösung gefunden, sondern zugleich auch drei wichtige Entscheidungen für kirchliches Arbeiten getroffen.

 

Predigttext: Apg 6, 1-7
1 In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung.
2 Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen.
3 Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst. ich will weiterlesen

Predigt: Kirche muss sich nicht verstecken (Apg 17, 22-34) 18. August 2013, Kirchweih

 

Kirchweihpredigtkirchweih13 zur Areopagrede des Paulus: „Hock dich middennei und trau dich, dei Meinung zum sogn – grad wenns umḿn Gaubm geht“

Der Predigttext für heute steht in der Apostelgeschichte, im 17. Kapitel. Darin wird berichtet, wie Paulus auf dem großen Versammlungsplatz der Stadt Athen, dem Areopag eine Rede hielt:

Da stellte sich Paulus vor alle, die auf dem Areopag versammelt waren, und rief: „Athener! Mir ist aufgefallen, dass ihr euren Göttern mit großer Hingabe dient; denn ich habe in eurer Stadt viele Heiligtümer gesehen. Auf einem Altar stand: ‚Dem unbekannten Gott.‘ Von diesem Gott, den ihr verehrt, ohne ihn zu kennen, spreche ich. Es ist der Gott , der die Welt und alles, was in ihr ist, geschaffen hat. Dieser Herr des Himmels und der Erde wohnt nicht in Tempeln, die Menschen gebaut haben.  ich will weiterlesen

Predigt: Dem Evangelium seine Sprache geben Pfingstsonntag (Apg 2, 1-18) 23. Mai 2010

Undpfingsten10 es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen,  und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist

[1] Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. [2] Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. [3] Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, [4] und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. [5] Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. [6] Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. [7] Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? [8] Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache? [9] Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien, [10] Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom, [11] Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden. ich will weiterlesen

Predigt: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! (Apg 18,0-10) 13. Juli 2008, Taufe von Paula

Liebe Gemeindeschweigen

Immer, wenn er auf der schmalen Pritsche in seiner Zelle lag, wanderte sein Blick über die Worte und Sätze, die die früheren Insassen an die Wand gekritzelt hatten. Teils mit Kreide, manche wurden auch mit einem spitzen Gegenstand in den Mörtel der Wand geritzt.iebesschwüre, Hasstiraden, alles war auf den 5 Quadratmetern vertreten.
Und er dachte sich: H ätte ich doch lieber nur geschrieben und nichts gesagt – den Mund nicht so weit aufgemacht. Jetzt sitze ich hier, weil ich den Mächtigen zu gefährlich wurde. Kein Mensch weiß, was aus mir wird, ob und wann ich einmal von einem Richter angehört werde.
Und was ist, wenn sie mich holen und verhören? Was soll ich tun?
Lieber schweigen, nichts sagen, nur nicht anecken – oder soll ichs doch wagen, meine Meinung zu sagen – die unbequeme Wahrheit laut aussprechen? ich will weiterlesen

Predigt: Paulus auf dem Areopag: Der unbekannte Gott (Apg 17) 13. April 2008

Liebe Gemeindeunbekanntergott

Unser Predigttext steht in der Apostelgeschichte des Lukas, sie berichtet von PauluśAufenthalt in der Stadt Athen: Ich lese aus einer neueren Übersetzung

Während Paulus in Athen auf Silas und Timotheus wartete, wurde er zornig über die vielen Götterstatuen in der Stadt. Außerdem predigte er an jedem Tag auf dem Marktplatz zu den Menschen, die gerade vorbeikamen. Einige von ihnen meinten: „Dieser Mann ist doch ein Schwätzer!“, andere sagten: „Er scheint von fremden Göttern zu erzählen.“ Denn Paulus hatte von Jesus und seiner Auferstehung gesprochen.  ich will weiterlesen

Predigt: Tu das, was du kannst (Apostelgeschichte 6, 1-7) 25. August 2002

Liebe Gemeinde,

von der Urgemeinde schwärmen viele Christen. – Die Urgemeinde, die ersten Christen, unter der Führung der Jünger Jesu, kurz nach seiner Auferstehung. Begeisterte Jünger, engagierte Christen, jeder half dem andern wo er gebraucht wurde. Menschen wurden von Krankheiten geheilt; ja, das ist die gute alte Zeit, davon darf man schon einmal schwärmen.
Aber die Urgemeinde damals in Jerusalem war keine Insel der Seligen. Unser heutiger Predigttext zeigt, dass es damals auch ordentlich Schwierigkeiten, richtiggehend Streit gab. ich will weiterlesen

Predigt: An irgendwas muss man ja glauben? (Apostelgeschichte 17, 22-34, Areopagrede des Paulus ) 21 April 2002

Unser Predigttext für heute steht in der Apostelgeschichte, im 17. Kapitel: Es ist die Rede des Paulus auf dem Marktplatz von Athen – dem Areopag:

Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, daß ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt.
23 Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt.
24 Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde,  wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind.
25 Auch läßt er sich nicht von Menschenhänden dienen, wie einer,  der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt.
26 Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und  er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen,
27 damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr,  er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.
28 Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.
29 Da wir nun  göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen,  die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht.
30 Zwar hat Gott über die  Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber  gebietet er den Menschen, daß alle an allen Enden Buße tun.
31 Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis  richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.
32 Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, begannen die einen zu spotten; die andern aber sprachen: Wir wollen dich darüber ein andermal weiter hören.
33 So ging Paulus von ihnen.
34 Einige Männer schlossen sich ihm an und wurden gläubig; unter ihnen war auch Dionysius, einer aus dem Rat, und eine Frau mit Namen Damaris und andere mit ihnen.
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