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Predigt mit Anspiel zur Kirchweih: Taufe – das Tattoo für die Ewigkeit (21. August 2016)

Zurkerwastempel2016 Kirchweih nehmen wir die Kirche als Ort der eigenen Taufe in den Blick. Zur Begrüßung erhalten die Gottesdienstbesucher einen Stempelabdruck auf den Arm. Darauf das uralte (und vielen unbekannte) Siegel des ersten Kirchleins, das hier im Ort stand. Dazu eine Reihe von Verben, die beschreiben, was uns Christen vor Ort ausmacht. Die Ortsburschen und Madli, die die Dorfkirchweih mitgestalten, sind auch die Akteure des Anspiels, das den Vergleich Tattoo und Taufe entwickelt.

Szene der Ortsburschen &-Madli:
A: hat ein neues Tatto, ziemlich stolz
B: Hat ein Tatto “Juliane” am rechten (!) Unterarm
C: Ohne Tatto, hat aber etwas Besonderes vor…

Die drei Kumpels (A,B,C) treffen sich, begrüßen sich …
A: Hi, ich muss euch mal was zeigen: Schaut, da, mein neues Tattoo.
C: Mann, da ist ja echt klasse geworden. Wie lange hast du das schon?
A: So zwei Wochen. Der Tätowierer hat echt was auf dem Kasten. Der ist zwar echt nicht billig, aber dafür schaut´s dann auch wirklich gut aus. (Zu B) Und was sagt du?
B: Ja…. klar ist schon wirklich gut gemacht, auch das Motiv ist mal ein bisschen was anderes, als das, was momentan überall gestochen wird. Hmm, schon cool.
A: Klar, des ist immer ein bisschen blöd mit diesen Mode-Motiven, die sich dann jeder Kasper machen lässt, bloß weil es grade in ist. Die sollen ja schließlich ein Leben lang passen. Ich hab bei meinem Tattoo jetzt auch ewig hin und her überlegt, bevor ich mich entschieden habe.
B: Wen sagst du das, achau, hier auf meinem Unterarm:
C: Ja, da steht der Name von deiner Freundin Juliane.
B: EX-Freundin! – Sie ist weg und das blöde Tattoo ist immer noch da. So ein Mist. ich will weiterlesen

Anspiel als Verkündigung zur Europameisterschaft 2016: Solange Gott unser Spiel nicht abpfeift, haben wir Hoffnung (26. Juni 2016)

Zueuro16d unserem Gottesdienst im Grünen (auf einem Fußballplatz) greifen zwei Spielszenen unterschiedliche Themen auf: Zum Ersten die Frage, wie wir unsere Kirchen-Mannschaft aufstelln. Zum Zweiten die Hoffnung, die wir als Christen gerade auch in schwierigen Situationen nicht nicht aufgeben wollen.

Besetzung ( Bei uns war es eine Frauen-Fußball-Mannschaft):
Pfarrer
Trainer
Lena: Torhüterin mit verletztem Finger (in Szene 1)
Angie: Schiedsrichterin mit verlorener Brille (in Szene 1)
Selin: Sensibel-ehrgeizige Spielerin (in Szene 2)

euro16aSzene 1: Jeder wird gebraucht – und auf der Ersatzbank ist auch noch Platz
Alle treffen sich, wollen mit den Spielen anfangen.

Trainer: So … schön, dass ihr jetzt auch endlich da seid. Die anderen haben sich schon warmgemacht. Du, Lena gehst wieder ins Tor, dich Angie  brauche ich heute beim Trainigsspiel als Schiedsrichterin.

Lena:  Das kannste vergessen! ich will weiterlesen

Spielszenen als Predigt: Wasser zum Leben (Johannes 4, 4-14 ) 29. Juni 2014

wasser0Gottesdienst im Grünen: In der Lesung und drei Dialogen geht es um die Facetten der Bedeutung des „lebendigen Wassers“. Der Pfarrer begegnet einer Frau, die ihre Blumen gießt, einem Aquarienfreund und einem Landwirt.

Lesung: Jesus und die Frau am Jakobsbrunnen (Joh 4, 4-14)

4 Sein Weg führte ihn auch durch Samarien,
5 unter anderem nach Sychar. Dieser Ort liegt in der Nähe des Feldes, das Jakob seinem Sohn Josef geschenkt hatte. ich will weiterlesen

Gottesdienst: Ferien als große Pause (Schulschlussgottesdienst) 29. Juli 2011

Dferienieser Gottesdienst wurde zusammen mit der Klasse 8cR der Christian-von-Bomhard-Schule erarbeitet. Die Schülertexte stammen aus der Feder dieser Klasse.
Notwendige Symbole/Requisiten: Schüler auf einer Sonnenliege, kleine Cocktailbar, Schüler auf Skateboards, Darseller, die gelangweilt dreinschauen können.

Einleitung: (Pfarrer)

Ferien sind ja eine Art „Arbeitsunterbrechung”: Man werkelt, dann ist eine Zeitlang Pause, dann geht es im September wieder weiter.
Ich sagte gerade Pause – sowas habt ihr ja eigentlich jeden Tag: Wenn um 9:35 Uhr die Bomhardschüler in die Pause gehen, dann ist das je irgendwie auch so ein Mini-Urlaub. OK, er ist viel zu kurz. Aber manche von euch machen da doch auch Dinge, die man auch im Urlaub macht. Die Klasse 8cR hat da einiges beobachtet. ich will weiterlesen

Predigt: Menschenfischer – Ins Wasser fällt ein Stein (Anspiel mit Predigt) 22. Juni 2008, Gemeindefest

Anspiel: Szene im Clubhaus der Menschenfischerwasserstein2

Erzähler:
Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! – Das hat Jesus einst zu seinen Jüngern gesagt. Und sie haben viele Menschen gefischt. Oft haben sie sie herausgefischt aus schwierigen Situationen, aus menschlicher Not und Verzweiflung, und sie ans rettende Ufer gebracht.
So wurden sie zu einer richtigen Menschen-aus-der-Not-herausfisch-Organisation. Und sie haben sich schnell verbreitet, denn ihre Botschaft von der Rettung war den Leuten willkommen.
Werfen wir einmal einen Blick darauf, was aus dieser Truppe inzwischen geworden ist. ich will weiterlesen

Anspiel und Predigt: “Der lange Atem” (Gottesdienst zum Sommerfest der Gemeinde) 17. Juni 2007

Das Anspiel wurde verfasst, inszeniert und aufgeführt von Petra Keller und Klaus Wagner vom Theaterverein Gollhofen.

Anspiel:

Einleitung: „Der lange Atem” – das ist der Thema für unseren Gottesdienst heute morgen. Gestern beim Straßenlauf war er auch das Thema: Schon den Kids beim Bambilauf versucht man beizubringen, wie wichtig es ist, nicht nur schnell 50 Meter zu rennen, und anschließend schnaufend abzubrechen: Man muss sich seine Strecke einteilen, damit die Puste für die geplanten 500 Meter, 2 Km, oder 5 wenn nicht sogar 10 Kilometer reicht. ich will weiterlesen

Gottesdienst am Pfingstmontag 2007: “Hopp etz…” 28. Mai 2007

Die Texte dieses Gottesdienstes wurden  von Pfr. Helmut Spaeth und Pfr. Alexander Seidel entworfen.Pfingsten07c

Szene: Der Couch-Potatoe
(Darsteller: A: Der Faulenzer im Jogginganzug; B: der normal gekleidete Fragesteller)

Sprecher:Jesu Himmelfahrt, haben wir eben gehört. Eigentlich ein sinnvoller Schluss des Weges Jesu mit seinen Jüngern. Jesus ist auferstanden, die Jünger sind frohund zufrieden … und Jesus kehrt zurück zu seinen himmlischen Vater.
Alles in Ordnung … die J ünger sind von da an auf sich gestellt und bewältigen die Arbeit allein.
Wozu da noch Pfingsten? Da kommt doch eigentlich nix anderes mehr nach – oder?
Naja, tatsächlich könnte man manchmal den Eindruck haben, es hätte Pfingsten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden. Ohne einen bleibenden Eindruck bei den Menschen zu hinterlassen.  ich will weiterlesen

Predigt und Szene: Von Ausputzern und Stürmern, 17. Juni 2001

Anpiel zum Fußballvereins-Jubiläum des FC Gollhofenvon: Klaus Wagner und Bernd Koclir
Predigt von: Alexander Seidel
Datum: 17. Juni 2001

Anspiel
Nacheinander betreten A,B und C die Bühne, sie sind deutlich sichtbar als Fußballer gekleidet. D ist Vereinsvorstand im Anzug.

A: Kommt rein, guckt sich um, setzt sich breitbeinig auf den ersten Stuhl
B: Kommt nach einer kurzen Pause herein, sieht A, erkennt ihn, setzt sich an dritten Platz hin
A: Dich kenn ich doch; du bist doch der Dings aus Ding…
B: zornig: Genau, dich kenn ich auch! Du hast mich vor zwei Jahren mal von hinten umgehauen. Ich bin die gesamte Rückrunde ausgefallen, weil dir das Wadenbein durchgetreten hast. Drecksack!
A: Na und, du kannst doch noch laufen und spielen kannst auch noch. Außerdem hättest du damals ein Tor gemacht, wenn ich nicht dazwischen gegangen wäre. Was willst du überhaupt da?
B: Der Vorstand vom diesem Verein sucht einen guten Fussballer als Verstärkung. Und dazu hat er einen Vorstellungstermin angesetzt, nämlich (blickt auf die Uhr) in genau drei Minuten.
Ich habe allerdings nicht gewußt, dass er auch noch einen Müllsortierer einstellt. ich will weiterlesen