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Predigt zum Reformationstag: Gott sagt: „Passt scho´“ (Römer 3, 21-28), 31. Oktober 2004

Römer 3, 21-28 (Übersetzung: Hoffnung für alle)
Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit geoffenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten: 22   Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, 23   denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes 24   und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist. 25  Ihn hat Gott dargestellt zu einem Sühneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden unter der Nachsicht Gottes; 26   zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, daß er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist.
27   Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28   Denn wir urteilen, daß ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.
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Predigt zum Kirchweih-Sonntag: Werkzeuge in Gottes Werkstatt (1. Korinther 12) 26. Oktober 2003

Lesung 1. Kor 12 (in Auswahl – Übersetzung: Hoffnung für alle)

So wie unser Leib aus vielen Gliedern besteht und diese Glieder einen Leib bilden, so besteht auch die Gemeinde Christi aus vielen Gliedern und ist doch ein einziger Leib. Wir haben alle denselben Geist empfangen und gehören darum durch die Taufe zu dem einen Leib Christi, ganz gleich, ob wir nun Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie sind; alle sind wir mit demselben Geist erfüllt. Nun besteht aber ein Körper aus vielen einzelnen Gliedern und Organen, nicht nur aus einem einzigen. Selbst wenn der Fuß behaupten
würde: «Ich gehöre nicht zum Leib, weil ich keine Hand bin!», er bliebe trotzdem ein Teil des Körpers. Und wenn das Ohr erklären würde: «Ich bin kein Auge, darum gehöre ich nicht zum Leib !», es gehörte dennoch dazu. ich will weiterlesen

Predigt zur Kirchweih: Gott passt in kein Exil (Jesaja 66, 1-2) 28.10.2001

Liebe Gemeinde,

Olivenhändler Ben Schmuli war zufrieden. Die Geschäfte des Mannes aus Tekoa, südlich von Jerusalem gingen gut. Als Händler mit einem kleinen Marktstand hatte er angefangen, dann hatte er einen eigenen Laden. Später landete er den großen Wurf: Er erweiterte sein Sortiment: So verkaufte er nicht nur Oliven, sondern Ben Schmuli handelte auch mit Olivenöl und Olivenbaum-Setzlingen.
Die Idee mit den Setzlingen hatte sich als eine Goldgrube erwiesen. Denn oft hatten die Bauern nicht das Geld, um die wertvollen kleinen Setzlinge zu bezahlen. So kaufen sie bei ihm auf Kredit. Wenn die Bauern dann im Herbst ihre Olivenernte an Ben Schmuli verkaufen wollten, hatte er eine wunderbare Verhandlungsposition: Schießlich waren die armen Schlucker wegen der Schulden von ihm abhängig. Ben Schmuli nahms gelassen: denn schließlich muss in den Zeiten knapper Kassen jeder sehen, wo er bleibt. ich will weiterlesen