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Predigt zu Erntedank: Ein Brotkrümel verändert ein Leben (Mt 15, 21-28) 5. Oktober 2003

Wie es gerade so kommt: Hier nehme ich den Predigtext des 17. Sonntags nach Trinitatis für Erntedank – der passt da nämlich auch ganz gut.

Liebe Gemeinde,

BAUER MÜLLER

Bauer Maximilian Müller hätte doch fast übersehen, einen Förderantrag für eine seiner landwirtschaftlichen Flächen rechtzeitig zu stellen. Aber dann ist es ihm doch noch rechtzeitig eingefallen, schnell ruft er beim zuständigen Amt an.
„Nein nein, Herr Müller, diesen Antrag müssen sie persönlich bei uns stellen. Bitte kommen sie zu den Bürozeiten vorbei.“
So macht das unser Bauer auch, er erscheint rechtzeitig und setzt sich vor die Tür der Amtsstube. … und er wartet, so wie das Schild an der Türe es verlangt.

Immer wieder öffnet sich diese Tür, der Sachbearbeiter eilt heraus in einem Nebenraum und kommt kurz darauf wieder zurück. Unseren Bauern würdigt er keines Blickes. Auch als er ihn einmal direkt anspricht, kommt keine Antwort vom Amtmann. So, als wäre der Bauer Luft. ich will weiterlesen

Predigt: Von Opfern und Spenden (Hebräer 13, 15-16) Erntedankfest am 6. Oktober 2002

Liebe Gemeinde,

Zum Erntedankfest werden landauf landab die Kirchen richtig schön voll: Nicht nur mit Gottesdienstbesuchern, sondern auch mit vielen vielen verschiedenen Erntegaben. Viel können wir da entdecken: Kartoffeln, Zuckerrüben, Tomaten und Äpfel, Getreide und die großen Kürbisse. Das alles haben Sie, die Gollhöfer Gemeindeglieder, hier hergebracht, in die Kirche als ein Dankeschön Gott gegenüber.
Unser Predigttext von heute ist nur ganz kurz, zwei kleine Verse aus dem Ende des Hebräerbriefs. Darin ist die Rede von anderen Dingen, die wir eigentlich auch am Erntedankfest zu Gott bringen könnten: ich will weiterlesen

Predigt: Kleine Reise zu den Schätzen im Himmel (Matthäus 6, 19-21 ) 30. September 2001, Erntedankfest

 

Quellenhinweis: Die Geschichte zum Einstieg
habe ich gefunden bei Manfred Günther.

Es war einmal ein junger Mann, der hatte einem Scherenschleifer sieben Jahre lang gedient. Als er sich nun verändern wollte, hoffte er, vom Meister das nötige Startkapital für ein eigenes Geschäft zu erhalten, denn er hatte in der Vergangenheit immer seine Pflicht getan. Der Meister aber, der seinen Gesellen gern hatte, sprach zu ihm: „Ich will dir kein Geld geben, denn mit Geld wirst du dein Glück nicht machen. Auch ich habe ganz klein angefangen, und was du heute siehst, ist meiner Hände Arbeit gewesen. Alles, was ich dir geben will, ist hier dieser Schleifstein. Nimm ihn, er soll dir Glück bringen und Grundstein für deine Zukunft werden.“ ich will weiterlesen