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Predigt: Scheinbar verlieren und doch gewinnen (1. Mose 13, 1-12) 25. Oktober 2015

Die Bild: Fotolia/ RamainErzählung über die Trennung von Abraham und Lot war bisher nicht in den klassischen Predigttextreihen vertreten. Die in der Erprobung befindliche Neuordnung der Texte sieht diesen außerordentlich spannenden Abschnitt nun als Predigttext vor. Es geht um die Frage, ob Abraham um des lieben Friedens willen bereit ist, im Konflikt mit Lot den Kürzeren zu ziehen. Diese Predigt übernimmt Gedanken einer älteren und umfangreicheren Predigt auf: „Wo ziehst du deine Grenzen?„.

Predigttext: Genesis  13,1-12
1So zog Abram herauf aus Ägypten mit seiner Frau und mit allem, was er hatte, und Lot auch mit ihm ins Südland. 2Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold. 3Und er zog immer weiter vom Südland bis nach Bethel, an die Stätte, wo zuerst sein Zelt war, zwischen Bethel und Ai, 4eben an den Ort, wo er früher den Altar errichtet hatte. Dort rief er den Namen des HERRN an. ich will weiterlesen

Predigt: Kirche – Hier ist etwas anders! (1.Mose 28,10-19a) Predigt zur Kirchweih, mit Aktion, 11. Oktober 2015

kerwabrunn2015hellkleinDie Erzählung von Jakobs Himmelsleiter ist die Basis dieser Predigt und zielt auf das Besondere eines Ortes, an dem ich Gott begegne. Zur Kirchweih in diesem Jahr haben wir die Wertschätzung dieses Ortes dadurch ausgedrückt, dass wir am Ende des Gottesdienstes, unsere Kirche umarmt haben: Wir bildeten Hand in Hand einen großen Kreis um die Kirche und schlossen mit einem feierlichen Lied ab. In der Zeitung zuvor wurde die Aktion angekündigt – schließlich ist es je nach Größe der Kirche nicht ganz einfach, diesen Kreis zu schließen.

(Hinweis: Der Predigttext von Jakobs Traum von der Himmelsleiter wurde bereits zuvor als AT-Lesung vorgetragen)
Kirchen, Tempel …  solche Orte, von denen die Leute meinten, dass diese etwas Besonderes wären, und dass man dort regelmäßig vorbeischauen müsste – das war nicht sein Ding.
Das hatte nicht nur damit zu tun, dass er nicht so im klassischen Sinn „fromm“ war. Obwohl – naja, vielleicht gabs da ja doch einen inneren Zusammenhang: Denn er war ja jetzt nicht so der besonders vorbildliche Erdenbürger. Da war einfach zu viel passiert … er war da eben irgendwie jung, dumm und übermütig gewesen, die eigene Mutter spielte da auch keine allzu rühmliche Rolle … jedenfalls diese Story – die ging ihn immer wieder nach und ließ ihn einfach nicht los. ich will weiterlesen

Predigt: Wenn Gott seine Leiter herablässt (1. Mose 28, 10-19 ) 16. September 2001

Liebe Gemeinde,
Jakob und Esau – Sie kennen die beiden der sicher aus dem Alten Testament. – Zwillinge waren sie, aber unterschiedlich, wie man sie sich nur vorstellen konnte. Esau, der robuste Naturbursche mit dem rötlichen Haaren – der ganze Stolz seines Vaters; und Jakob, der Stubenhocker und Muttis Liebling.
Die meisten von Ihnen kennen diese Geschichte ja schon aus der Schulzeit: Jakob, der später geborene der beiden erweist sich als der gewieftere. Es wurmt ihn, dass  wegen der wenigen Minuten, sie sein Bruder eher geboren wurde, der Andere das Erbe des Vaters antreten soll. Er will nicht zu kurz kommen und entwickelt einen Plan, wie er seinem Bruder zuvorkommen kann.
Der große Bruder Esau tappt auch tatsächlich in die Falle und verkauft dem Jakob sein wertvolles Erstgeburtsrecht. Für nicht mehr als ein Linsengericht. Und dann schleicht sich Jakob geschickt verkleidet zu seinem fast blinden Vater und holt sich den einmaligen Erstgeburtssegen. ich will weiterlesen