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Italiens Straßen – less traffic, more entertainment!

Endlich habe ich es erkannt: Straßen dienen in Italien weniger dem Verkehr, als vielmehr der Unterhaltung der Fahrzeugführer.

Beispiel 1 – ortografia della strada:

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Auch wenn sich beim Anblick der Schreibweise der Stop-Markierung das dazugehörige Verkehrsschild peinlich berührt abwendet:

Das wurde bewusst so gemalt, um die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer aufrecht zu erhalten. Denn wo STOP immer gleich geschrieben wird, tritt bald Gewöhnung ein und kein Mensch hält mehr an der Stop-Linie, was in Italien ja sehr gut zu beobachten ist.

Beispiel 2: piscina sulla strada

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Italienische Straßenbauingenieure sind dazu angehalten, Gullideckel grundsätzlich einige Zentimeter über Straßenniveau anzulegen. So werden die Gullis zuverlässig vor eindringender Feuchtigkeit geschützt und die Kanalisation wird bei Regenfällen nicht allzusehr strapaziert.

Der Entertainment-Aspekt ist abhängig von Straßensituation und Fahrzeug:
Bei radfahrenden Kinder erklärt sich der Spaß von selbst.
Die daneben laufenden Fußgänger freuen sich über den überraschend eingetretenen Grund, sich frisch gewaschene Klamotten anziehen zu dürfen.
Deutsche Breitreifen-Pkw-Führer erleben zumindest für Sekunden auch ohne Kapitänspatent das Abenteuer, hilflos am Ruder eines unsteuerbaren Kahns zu stehen.

Beispiel 3 – attenzione per illustratione

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Gefahrenhinweise kranken oft an einem geringen Grad an konkreter Veranschaulichung der jeweiligen Gefährdung.
Hier ein Beispiel konkreter Darstellung der hier drohenden Gefahr am Zebrastreifen. Der gedankenlose Fußgänger wird somit instruiert, gefälligst spektakulär über das KFZ zu fliegen und sich nicht schnöde überrollen zu lassen.

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