Aufladestation in Obermaiselstein?

Obermaiselstein im Allgäu hat ja so allerlei zu bieten. Nun bin ich über etwas ziemlich Abgefahrenes gestolpert: Ein Kraft-Ort, der auch „Ort des Besinnung“ gennannt wird. An dieser Location auf einer Anhöhe über dem Ort steht eine große alte Eiche. Unter ihr sollen sich „aufladende“ und „abladende“ Felder befinden. Vulgo: Es geht darum, Energien aufzuladen und Belastendes abzuladen.
In der Erklärung vor Ort wird auch gewarnt, dass man das aufladende Feld nicht länger als 2-5 Minuten auf sich wirken lassen sollte – sonst drohen Nervosität und Schlaflosigkeit.
Das war mir dann doch irgendwie riskant – aber ha (!) vielleicht klapps ja, dass man damit sein Handy aufladen kann. Aber ich muss enttäuschen: Es hat dann doch nicht geklappt…

Achja: Wer Lust hat, kann ja mal nach „Kraftort“ oder „Energieplatz“ googeln – das verspricht eine unterhaltsame Lektüre.

Jahreslosung 2018 – Ein kleiner Markt-Überblick

Auch in diesem Jahr haben sich die Verlage daran gemacht, verschiedene mehr oder weniger kreative Produkte zur Jahreslosung auf den Markt zu bringen.
Man kann die Kommerzialisierung beklagen – oder sich darüber freuen, dass der biblische Vers auf diesem Weg Verbreitung findet.
Hier ein paar Ideen, die mir persönlich gut gefallen:

Der Stempel
Ich gebe zu: Ich liebe Stempel und habe für Kirchweih oder besondere Aktionen unserer Gemeinden auch schon Stempel herstellen lassen. Diese verzieren dann die ausgehende Post und sind wertiger als die „Pfarramt XY“-Stempel.

Der Camino-Verlag (kath. Bibelwerk) hat den abgebildeten Stempel produziert.
Bei Amazon gibt es ihn für knapp 8 Euro als „Stempel Offb 12,6b“ -(mit Prime ohne Versandkosten)
Sie können ihn aber auch zum gleichen Preis in ihrer örtlichen Buchhandlung bestellen – oder über
Genialokal bestellen und ihn dann in ihrer lokalen Buchhandlung abholen
.

Bei Praisent findet man einen Stempel mit ähnlichem Design für 8,80 plus Versand: Holzstempel „Jahreslosung 2018“ ich will weiterlesen

Die Evangelistin Johanna aus Diespeck

Die Evangelistin JohannaDa sitzt sie: Ein bildhübsches fränkisches Mädel in der Kirche von Diespeck. Aus Holz geschnitzt, etwa 20 Zentimeter groß hockt sie auf dem Sims der Kanzel. Total süß, mit vollen Wangen, die Haare kurz im 80er-Jahre Look, eine gelbe Weste mit weißem Kragen – ich fand sie zum Knuddeln, wenn sie nicht aus Holz wäre – und wenn im Kirchenführer nicht stehen würde: Das soll der Evangelist Johannes sein! Da war ich dann schon ein bisschen enttäuscht. Aber ich habe dann entschieden: Für mich bleibt das ein fränkisches Mädel – ich nenne sie Evangelistin Johanna!
Denn Evangelistinnen gibt es ja öfter: Frauen, die von ihrem Glauben weitererzählen. Als Mitarbeiterinnen im Kindergottesdienst, als Mama, als Oma, als Erzieherin im Kindergarten, als Ehrenamtliche auf der Konfirmandenfreizeit.  Das sind meine Johannas. Was würden wir ohne diese Frauen tun, die ganz authentisch ihren Glauben leben und daraus kein Geheimnis machen. Auch mit allen Unsicherheiten und Zweifeln, die sie manchmal plagen. Gerade weil sie so echt sind, tragen sie das Evangelium so erfolgreich in unsere Welt hinein.
Alte bärtige männliche Skulpturen haben wir in kirchlichen Spitzenpositionen oft genug. Darum sei der fränkischen Johanna dieser Ehrenplatz an der Kanzel in der Kirche von Diespeck von Herzen gegönnt.

Schulbuch erschreckend realitätsnah!

rechenrätselBekanntermaßen lernen wir ja nicht für die Schule, sondern für das Leben. Exemplarisch sichtbar wird dies an jener genialen Rechenaufgabe im Mathematikbuch der sechsten Klasse für Gymnasien in Bayern. Und nur Menschen, die die den tieferen Sinn der Dinge erspüren, werden erkennen WIE realitätsnah das Buch ist (Alle anderen würden diese Aufgabe für einen peinlichen redaktionellen Fehler halten).

Die Aufgabenstellung:
In Fritzis Wohnwelt wird das Jugendzimmer um 25% im Preis reduziert. Nun kostet es nur noch 998 €. Bitte berechne den ursprünglichen Preis ich will weiterlesen

Mülltrennung – ein Fall für die Kriminaltechnik?

muelltrenn_samWarum muss man denn die Kennzeichnung der Frischkäsedosen so klein anbringen, dass man nur mit dem Gespür des Kriminaltechnikers herausfindet, in welche Kiste das Becherle gehört?

Als pflichtbewusster Bewohner des Landkreises Neustadt/Aisch sortiere ich ja gerne meinen Müll. Schließlich verfügen wir ja in unserer Region über die löbliche Einrichtung von Wertstoffsammelstellen in jedem noch so kleinen Dorf.
So tragen wir unsere Wertstoffe in Kisten vorsortiert dorhin – getrennt nach PS/PP, Alu-Verbundmateralien, Tetrapacks, Kunststoff-Hohlkörper und Folien.
Soweit die Theorie. ich will weiterlesen

Berglimonade „Heugäuer“ – getrocknete Bergwiesen auf Kohlensäure

Heugäuer

Allgäulimonade „Heugäuer“

Die Allgäuer Brauerei Zötler (Rettenberg) hat im letzten Jahr mit dem „Heugäuer“ eine coole Limaden-Idee auf den Markt gebracht:
Geschmacklich setzt die Verwendung von Bergwiesenheu (-Extrakt) einen neuen Akzent.
Qualitativ baut der Hersteller auf regionale Produkte. Die Äpfel, Trauben und Johannisbeeren stammen, wie das Bergwisenheu, aus der Region von Allgäu und Bodensee.

Zwei Geschmacksrichtungen hat Zötler kreiert: Apfel-Johannisbeere liegt mit einem fruchtig-leichten rötlichen Farbton in der Flasche, der schon ein bisschen an Aperol-Spritz erinnert. Apfel-Traube (mit 2% Traubensaftanteil) kommt eher abtörnend blassgelb mit leichtem Schlag ins Grüne daher. ich will weiterlesen