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Predigt: Die Krippe als geschnitztes Evangelium, 25. Dezember 2005, Erster Weihnachtstag

Liebe Gemeinde,
krippe01seit dem Heiligen Abend steht sie bei uns: Unsere neue Weihnachtskrippe.
Vor über einem Jahr hatten Eltern der diesjährigen Konfirmanden die Idee, die Konfirmandenspende für eine Krippe zu verwenden. Die Konfirmanden wurden mit einbezogen, der Kirchenvorstand hat beraten und Herr Helmut Schmidt aus Gollachostheim hat dann den Stall für uns hergestellt.
Natürlich – der Stall ohne Figuren, ohne Heilige Familie ist wenig sinnvoll – darum kamen nun passende geschnitzte Figuren aus dem Grödener Tal. ich will weiterlesen

Gottesdienst: Ist der Ehrliche immer der Dumme? – Sommerfest der Gemeinde Gollhofen am 19. Juni 2005

Diesen Entwurf haben entwickelt:
Manfred  Lilli, Klaus Wagner, Pfr. Alexander Seidel, Gollhofen

Der Entwurf für den Verkündigungsteil hat folgenden Aufbau
Lesung
Glaubensbekenntnis
Lied
Szene1 mit Ansprache 1
Lied
Thesen mit Anspreche 2
Lied
Szene 2
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Predigt zum Apostolischen Glaubensbekenntnis, 1. Februar 2004

Liebe Gemeinde,

Haben sie etwas vermisst? Zum Beispiel unser Glaubensbekenntnis, das wir normalerweise kurz vor der Predigt gemeinsam sprechen?
Manchmal vergessen Pfarrer so etwas ja.
Nein, wir haben es nicht vergessen, sondern nur aufgehoben, für später. In dieser Predigt soll es heute nämlich um genau dieses Glaubensbekenntnis gehen.

Mit unserem Apostolischen Glaubensbekenntnis halten wir in unseren Gottesdiensten einen uralten Text lebendig. Auch wenn er deren Name an die Apostel erinnert: Verfasst hat ihn wahrscheinlich keiner der 12 Apostel. Genaugenommen wissen wir überhaupt nicht, wer ihn geschrieben hat. Kirchengeschichtler da haben lange geforscht und sind der Überzeugung, dass dieses Bekenntnis schon über 1700 Jahre alt ist. Immer wieder taucht es in alten Texten auf, immer wieder leicht verändert, bis es schließlich vor über 1400 Jahren in Rom sprachlich in der Form festgelegt wurde, wie wir das Bekenntnis heute kennen. ich will weiterlesen

Predigt:In die Zukunft sehen …? (Themenpredigt) 31. Dezember 2002

Was bringt das neue Jahr? Was kommt auf uns zu, an Erfreulichem und Traurigem? Was wird unser Land, was wird mich selbst betreffen?  Diese Frage steht hinter vielem, dass mir rund um Silvester begegnet.

– Die neue Ausgabe meiner Fernsehzeitung hat einen 16 Seiten dicken Abschnitt mit dem Titel: Ihr Jahres-Horoskop für 2003. Da kann ich also nachschlagen, was mir aufgrund meines Geburtsdatums in den nächsten zwölf Monaten ins Haus steht.

– Manche versuchen sich in der Metallurgie: Bleigießen ist auch ganz beliebt. Im Laden kann man das Blei mitsamt Löffel und Anleitung zum Deuten der geschmolzenen Bleistücke ganz billig kaufen. Sieht der Bleiklumpen aus wie ein Geldsack, darf ich mich freuen ; ähnelt er mehr einer Spritze, ist der Abend weniger lustig. ich will weiterlesen

Predigt: Mittendrin statt nur dabei (Matthäus 7,21) 14. Juli 2002

Liebe Gemeinde,

„Mittendrin statt nur dabei“ – mit diesem Slogan wirbt das „Deutsche Sportfernsehen“ DSF für sein Programm. Ich habe erst ein bisschen gebraucht, bis ich gespannt hatte, worauf sie hinaus wollen.

Beispiel: Tour de France
Es ist gut, wenn man dabei ist; bei einem sportlichen Ereignis wie der Fußball-WM oder jetzt aktuell bei der Tour de France. Man bekommt mit, was passiert, wer führt, wer eine Etappe gewonnen hat, wer ausgefallen ist, und wer sich das Gelbe Trikot überstreifen darf. Man ist dabei! Man weiß Bescheid. Man kennt den Stand der Dinge. Und das geht sogar ganz prima vom Fernseher aus.
Wir daheim – meine Frau und ich – fiebern seit einigen Jahren mit der Tour de France mit. Meine Frau hofft auf das Team Telekom mit Erik Zabel. Ich bin fasziniert von Lance Armstrong, seit ich seine spannende Autobiographie gelesen habe. Wir wissen also Bescheid.
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Predigt und Szene: Von Ausputzern und Stürmern, 17. Juni 2001

Anpiel zum Fußballvereins-Jubiläum des FC Gollhofenvon: Klaus Wagner und Bernd Koclir
Predigt von: Alexander Seidel
Datum: 17. Juni 2001

Anspiel
Nacheinander betreten A,B und C die Bühne, sie sind deutlich sichtbar als Fußballer gekleidet. D ist Vereinsvorstand im Anzug.

A: Kommt rein, guckt sich um, setzt sich breitbeinig auf den ersten Stuhl
B: Kommt nach einer kurzen Pause herein, sieht A, erkennt ihn, setzt sich an dritten Platz hin
A: Dich kenn ich doch; du bist doch der Dings aus Ding…
B: zornig: Genau, dich kenn ich auch! Du hast mich vor zwei Jahren mal von hinten umgehauen. Ich bin die gesamte Rückrunde ausgefallen, weil dir das Wadenbein durchgetreten hast. Drecksack!
A: Na und, du kannst doch noch laufen und spielen kannst auch noch. Außerdem hättest du damals ein Tor gemacht, wenn ich nicht dazwischen gegangen wäre. Was willst du überhaupt da?
B: Der Vorstand vom diesem Verein sucht einen guten Fussballer als Verstärkung. Und dazu hat er einen Vorstellungstermin angesetzt, nämlich (blickt auf die Uhr) in genau drei Minuten.
Ich habe allerdings nicht gewußt, dass er auch noch einen Müllsortierer einstellt. ich will weiterlesen

Predigt: Das Vaterunser und seine Himmelsrichtungen (Matthäus 6, 5-15 und Lied 344 ) 20. Mai 2001

Unser heutiger Predigttext steht im Matthäusevangelium, in der Bergpredigt, im sechsten Kapitel:

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.
Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.
Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.
Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.
Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. ich will weiterlesen