• Werbung

Predigt: Die verborgene Weisheit der Krippe (Erzählung & Ansprache) 24. Dezember 2013

krippe2013Eine Erzählung zur Christmette über einem Mann, dem scheinbar alles Wissen und alle Gewissheit abhanden gekommen war. Dazu eine kurze Anprache zu Kolosser 2,3.

Erzählung: Der Mann wusste, dass er nichts wusste

„Sind Sie sich sicher, dass Sie gerade hier sind?”
Ich erschrecke, als mich diese Stimme unvermittelt von hinten anredet. So spät am Abend . Gerade habe ich noch einige Gemeindebriefe in die Kirche gelegt und war dabei, die Türe abzuschließen – als mich diese seltsame Frage von hinten förmlich anschoss:
„Sind Sie sich sicher, dass Sie gerade hier sind?” ich will weiterlesen

Predigt: Allein, weil es dich gibt … (1. Tim 4,4) 30. September 2012, Erntedank

Erntedank2012Erntedankpredigt mit einer aus der Welt der Kirchenmäuse: Wie ist das mit den Dingen, wie man nicht will und nicht braucht? Mäuschen Elvira macht da so manche Erfahrung

Predigttext: 1. Timotheus 4,4:
Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;

 

Liebe Gemeinde
alles ist gut! Alles ist toll! Alles ist klasse!
Das könnte das heimliche Motto des Erntedankfestes sein.
Denn wir feiern heute das, was gelungen ist. Und die Erntedankgaben sind ein deutlicher Hinweis auf das, was da alles gewachsen und gelungen ist auf unseren Feldern und in unseren Gärten.
Trotz des trockenen Sommers ist es doch noch ganz gut geworden.
Und dafür sagen wir traditionell an Erntedank ein Dankeschön an unseren Schöpfer. Danken für seine Fürsorge, dafür, dass er uns schenkt, was wir brauchen – so dass wir am Ende nicht mit leeren Händen, leerem Keller und leerer Gefriertruhe dastehen. ich will weiterlesen

Predigt und Erzählung: Der Brückenschlag Gottes (Erzählung und Ansprache), 24. Dezember 2011, Heiligabend

Pweihnachten2011redigt und Erzählung zur Christmette: Es geht um einen Mann, bei dem am  Heiligen Abend so einiges schiefging, so dass er sich von diesem Tag gar nichts mehr erwartete. Und genau darum konnte dieser Abend sich prächtig entwickeln.

 

Erzählung “mein unerwartetes Weihnachten”

“Das haben Sie ja super hinbekommen…” das Lob des Arztes beim Blick auf die Röntgenbilder  hat mich von Anfang an nichts Gutes erahnen lassen. “Ein schöner glatter Bruch … den werden wir einrichten und gipsen, dann können Sie zu den Feiertagen wieder heim”.
Er wusste ja nicht, was “daheim” bedeutet – daheim, mit einem gebrochenen Unterarm und einen höllisch schmerzenden Rücken – allein. Es war das Aus für die Feiertage.
Seit dem Herbst war ausgemacht, dass ich zu meiner Tochter und ihrer Familie fahren würde, endlich mal wieder ein schönes gemeinsames Weihnachtsfest. Alle um den Weihnachtsbaum,  die kleine Sabrina, der Tom, der schon in die Schule ging, meine Tochter, ihr Mann Robert, und ich als Opa. Und die Oma wäre irgendwie auch dabei gewesen, in unseren Erinnerungen, so wie Verstorbene uns eben nie so ganz verlassen.
Und jetzt, mit Gips und verzogenem Rücken? In meinem Zustand die 600 km weite Fahrt nach Hamburg? Nein, das war mir zu viel – das wollte ich mir nicht antun. Ich bleibe daheim! ich will weiterlesen

Predigt: Eine Schrecksekunde zum Nachdenken” (Lukas 12, 13-31) 4. Oktober 2009, Erntedank

Der Aufzug bringt es an den Tag

Er kauerte auf dem Fußboden dieser Aufzugskabine und blickte nach oben in das Licht der Neonröhren. Schon seit drei Stunden saß er hier fest – und noch niemand hatte Kontakt mit ihm aufgenommen.
Wie auch? Er war heute der einzige, der am Tag der deutschen Einheit im Gebäude der Rechtsanwaltskanzlei aufgetaucht war. Alle anderen waren daheim geblieben, aber da waren noch diese wichtigen Unterlagen im Büro, die er unbedingt übers Wochenende durcharbeiten wollte. ich will weiterlesen

Predigt: Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Erzählpredigt) 8. Februar 2009, Taufpredigt

Erzählpredigt zur Taufe von Levin und Linus: Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Taufsprüche:
Levin: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum” (Psalm 31, 9b)
Linus: „Alles ist möglich, dem, der da glaubt” (Markus 9, 23)

„Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten”,  erschreckt blickte Jürgen von seiner Kirchenbank hoch, „Willkommen,” wiederholte der seltsame kleine Mann, der in einer blauen Uniform steckte. Fröhlich lächelte er Jürgen an und reichte ihm die Hand. „Kommen Sie mit, ich führe sie gerne durch unsere Welt – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten”. ich will weiterlesen

Predigt: Bin grade mal auf der Erde, Heilig Abend 2006

Liebe Gemeinde,

Hubert Müller hat sich schon lange überlegt: Ich will einmal Gott besuchen. Irgendwo da oben muss er ja sein. Er hatte es auf den höchsten Bergen der Alpen versucht und beim Flug in den Urlaub aus dem Flugzeugfenster gespäht – aber er hat niemanden gesehen. Gott muss anscheinend noch weiter oben wohnen. Manchen Abend lag er schlaflos im Bett und grübelte, wie er wohl zu Gott kommen könnte. ich will weiterlesen