Predigt zur Konfirmation: Ihr seid das Salz der Erde (Matthäus 5, 13) 9. April 2006

Predigttext:konfirm06 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als daß man es wegschüttet und läßt es von den Leuten zertreten. (Matthäus 5,13)

Liebe Konfirmanden,

“Ihr seid das Salz der Erde” sagt Jesus in der Bergpredigt zu seinen Zuhörern.  Ihr, die ihr an mich glaubt, seid Salz!  Naja, ich habe schon mal schmeichelhaftere Komplimente gehört: Du bist ein Goldschatz, eine Superfrau, ein wilder Feger, ein prima Kumpel. – Wer das hört, freut sich und fühlt sich geehrt … aber “du bist ein Salz!”. Was hat sich Jesus nur dabei gedacht? ich will weiterlesen

Predigt: Die Krippe als geschnitztes Evangelium, 25. Dezember 2005, Erster Weihnachtstag

Liebe Gemeinde,
krippe01seit dem Heiligen Abend steht sie bei uns: Unsere neue Weihnachtskrippe.
Vor über einem Jahr hatten Eltern der diesjährigen Konfirmanden die Idee, die Konfirmandenspende für eine Krippe zu verwenden. Die Konfirmanden wurden mit einbezogen, der Kirchenvorstand hat beraten und Herr Helmut Schmidt aus Gollachostheim hat dann den Stall für uns hergestellt.
Natürlich – der Stall ohne Figuren, ohne Heilige Familie ist wenig sinnvoll – darum kamen nun passende geschnitzte Figuren aus dem Grödener Tal. ich will weiterlesen

Predigt: Die Erntedankuhr (Symbolpredigt mit Taufe) 2. Oktober 2005, Erntedank

erntedank06gLiebe Gemeinde, liebe Tauffamilie, liebe Paten,

Das Fest heute ist eines, bei dem der Dank an Gottes Adresse eine große Rolle spielt. Zum einen haben wir hier eine junge Familie, die froh ist, eine gesunde Tochter geschenkt bekommen zu haben. Zum anderen sitzt hier eine Gemeinde mitten in der Zuckerrübenernte, die froh ist über das was auf den Feldern gewachsen und in den Ställen groß geworden ist.

Natürlich ist ein Kind, das sie als Eltern und Paten  zur Taufe bringen etwas anderes als ein Kürbis , den die Konfirmanden hier hingestellt haben. ich will weiterlesen

Predigt: Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden” (Lukas 12,49, Symbolpredigt), 14. August 2005

Liebe Gemeinde,

ich habe ihnen während des Liedes Streichhölzer ausgeteilt. Jeder von ihnen hat jetzt so ein ganz einfaches Streichholz. Ein Gegenstand, den manche von Ihnen tagtäglich benutzen – andere hingegen sind nehmen stattdessen ein Feuerzeug zu Hand.
In der nächsten Viertelstunde möchte ich mit Ihnen dieses Streichholz genau betrachten und schauen, ob uns so ein Gegenstand etwas über den Glauben erzählen kann. ich will weiterlesen

Predigt: Wo stehst du und wo willst du hin? (Symbolpredigt „Kompass“), Konfirmation am 20. März 2005

Liebe Konfirmanden,bpred112a

ich habe heute ein Navigationssystem mitgebracht. Nicht so ein modernes elektronisches, wie es ab morgen für 359.- Euro beim Aldi angeboten wird. Sondern ein etwas älteres, das aber auch ganz prima funktioniert, ganz ohne Batterien,- nämlich einen Kompass.

Wenn ich den richtig zu bedienen weiß, zeigt der mir genauso gut an, wo es lang geht, wie sein elektronischer Verwandter. ich will weiterlesen

Predigt zur Konfirmation: Worte, die bleiben (Markus 13, 31; Text der Jahreslosung 2004) 4. April 2004

Liebe Konfirmandinnen, liebe Konfirmanden, liebe Paten und Eltern und Verwandten,liebe Festgemeinde

Was schenkt man denn so seinen Konfirmanden?bpred101a Ich habe mir überlegt: warum nicht mal ein kleines Tierchen? Und damit ihr mit dem Füttern kein Problem habt , bekommt jeder von euch ein totes Exemplar – die fressen dann wenigstens nichts mehr.

Es handelt sich um einen Kopffüßler – Tintenfische zum Beispiel sind Kopffüßler –  einen Ammoniten, der vor etwa 100 Million Jahren auf der Insel Madagaskar gelebt hat. – Seht: Das ist der Kamerad! (Jeder Konfirmand erhält ein Exemplar eines versteinerten Ammoniten) ich will weiterlesen

Predigt zum Bild „Ein Lichtstrahl im Dunkeln“ von Barbara Helfer, 25. Dezember 2003, Weihnachten 2003

Liebe Gemeinde,

ist das einpred_lichtstrahl Weihnachtsbild? Passt das zu Weihnachten? Eigentlich könnte man bei diesen Gemälde von Barbara Helfer fast erschaudern. Dunkelheit und Düsterkeit fast überall.

Bedrohlich sind dunkle Wolken aufgezogen.  Graue, schwarze und dunkelblaue Schleier ziehen sich durch Bild. So, als wenn sich ein furchtbares Unwetter zusammenbrauen würde. ich will weiterlesen

Predigt zum Kirchweih-Sonntag: Werkzeuge in Gottes Werkstatt (1. Korinther 12) 26. Oktober 2003

Lesung 1. Kor 12 (in Auswahl – Übersetzung: Hoffnung für alle)

So wie unser Leib aus vielen Gliedern besteht und diese Glieder einen Leib bilden, so besteht auch die Gemeinde Christi aus vielen Gliedern und ist doch ein einziger Leib. Wir haben alle denselben Geist empfangen und gehören darum durch die Taufe zu dem einen Leib Christi, ganz gleich, ob wir nun Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie sind; alle sind wir mit demselben Geist erfüllt. Nun besteht aber ein Körper aus vielen einzelnen Gliedern und Organen, nicht nur aus einem einzigen. Selbst wenn der Fuß behaupten
würde: «Ich gehöre nicht zum Leib, weil ich keine Hand bin!», er bliebe trotzdem ein Teil des Körpers. Und wenn das Ohr erklären würde: «Ich bin kein Auge, darum gehöre ich nicht zum Leib !», es gehörte dennoch dazu. ich will weiterlesen

Predigt: Unter dem Regenbogen Gottes (Symbolpredigt mit dem Regenschirm zur Konfirmation 2003) 13. April 2003

Liebe Konfirmanden, liebe Eltern und Paten, liebe Festgemeinde.

Die zweijährige Vorbereitungszeit für die Konfirmation geht heute für euch zu Ende. Nachher werdet ihr euer Konfirmationsversprechen ablegen und den Segen zur Konfirmation empfangen. In diesem Segen heißt es „Gott Vater, Sohn und heiliger Geist, gebe dir seine Gnade.
Schutz und Schirm vor allem Bösen Stärke und Hilfe zu allem Guten“.

Wenn es da “ Schutz und Schirm“ heißt, was liegt da näher, als euch einmal einen Schirm mitzubringen. (Schirm holen und geschlossen zeigen) ich will weiterlesen

Predigt zur Konfirmation 2002: Die Rose von Jericho, 24. März 2002

Liebe Konfirmanden, liebe Eltern und Paten, liebe Festgemeinde,

Trockene Rose vonrose1 Jericho

ich habe euch und ihnen hier eine etwas ungewöhnliche Pflanze mitgebracht: Schaut sie euch einmal an. [Trockene Rose zeigen] – Dieses seltsame „Etwas“ nennt sich „Rose von Jericho“. Man findet sie in den Wüsten und Steppen von Israel, in Ägypten und auch Mexiko. Ihr denk wahrscheinlich: „Das soll eine Rose sein? Dieses verhutzelte zusammengerollte trockene braune Gestrüpp?“

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