Predigt: Die Weihnachtspyramide, Heiliger Abend, 24. Dezember 2014

pyramide1Symbolpredigt in der Christmette mit einer Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge. Tipp: Um den Gottesdienstbesuchern den „Blick“ auf die Pyramide zu erleichtern, ist es sinnvoll, die entspr. Elemente der Pyramide auf dem Liedblatt mit abzubilden.

Liebe Gemeinde,
eine Weihnachtspyramide haben wir heute hier stehen. Bei uns in Franken gehört so etwas eher nicht zur normalen Ausstattung unserer weihnachtlichen Kirchen, in anderen Regionen, zum Beispiel im Erzgebirge sieht man sie öfter auch in der Kirche stehen.
Wie unser Weihnachtsbaum ist auch die Weihnachtspyramide nichts ur-christliches. Aber wenn ich sie mir so anschaue, wie sie so dasteht, wie sich ihr Innenleben im Kerzenschein dreht, da merke ich:
Sie kann mir einiges erzählen, in ihr entdecke ich manche holzgewordene Botschaft. Also schaue ich mir sie doch ein bisschen genauer an. ich will weiterlesen

Spielszenen als Predigt: Wasser zum Leben (Johannes 4, 4-14 ) 29. Juni 2014

wasser0Gottesdienst im Grünen: In der Lesung und drei Dialogen geht es um die Facetten der Bedeutung des „lebendigen Wassers“. Der Pfarrer begegnet einer Frau, die ihre Blumen gießt, einem Aquarienfreund und einem Landwirt.

Lesung: Jesus und die Frau am Jakobsbrunnen (Joh 4, 4-14)

4 Sein Weg führte ihn auch durch Samarien,
5 unter anderem nach Sychar. Dieser Ort liegt in der Nähe des Feldes, das Jakob seinem Sohn Josef geschenkt hatte. ich will weiterlesen

Symbolpredigt: Der richtige Empfang ist Einstellungssache (Symbolpredigt Radio) 18. Juni 2014

Symbolpredigtradio zum Radio. Anlässlich einer Radfahrer-Andacht in der Kirche in Brunn hat das Rundfunkmuseum uns einen schönen alten Radioenpfänger zu Verfügung gestellt.

Ein Radio steht hier vorne – aus dem Brunner  Rundfunkmuseum haben wir es uns einmal ausgeliehen. So ein richtig schöner alter repräsentativer Röhrenempfänger.
Das hat nicht nur damit zu tun, dass wir auf unser Museum stolz sind, sondern: Das Radio und unser Glaube haben es beide mit etwas zu tun, was für unser Auge unsichtbar ist.
Unsere Welt ist durchwoben mit elektronischen Signalen unzähliger Sender. Deutsche, englische, russische. Regionale aus Franken und Bayern, aber auch die Wellen ferner Sender, aus Monaco oder sonstwo kommen hier bei uns an.
Alles da – aber wir können es nicht sehen, nicht fühlen nicht hören! Was man braucht, ist ein Radioempfänger, den wir auf die richtige Frequenz einstellen. – Dann gibt es etwas zu hören. ich will weiterlesen

Predigt: Hat dein Gott auch schon Touchscreen? (Apg 17,27 ) 6. April 2014, Konfirmation

konfi2014Predigt zur Konfirmation in Wilhelmsdorf und Brunn im Jahr 2014.  Ein Blick auf die Areopagrede des Paulus (Apg 17, 16-28) und auf unseren Umgang mit den allgenwärtigen Smartphones. Denn von denen lässt sich einiges für den Glauben lernen – gerade auch für unsere Konfirmanden.

(Lesung, Apg 17, 16-28)

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

da gehen Paulus uns Timotheus durch die Straßen von Athen und an jeder Ecke entdecken sie einen anderen Gott. Zeus, Hera, Poseidon, Morpheus, beindruckend aus Stein gemeißelt, immer mit einem Schildchen dazu, damit man weiß, welcher Gott das gerade ist – bei so vielen Göttern kann man da schon durcheinanderkommen.
Es ist anscheinend schön, wenn man viele Götter zur Auswahl hat. Je nach den eigenen Bedürfnissen verehrt man eher den einen oder den anderen.
Luther hat einmal gesagt: Dein Gott ist das, worum sich dein Leben dreht, was dir wichtig ist, worum deine Gedanken kreisen. ich will weiterlesen

Predigt: Mit dem richtigen Ton gelingt die Resonanz (Symbolpredigt: Die Stimmgabel) 9. Juni 2013, 170 Jahre Singverein Wilhelmsdorf

Predigtstimmgabel zum 170jährigen Jubiläum des Singvereins in Wilhelmsdorf. Es geht um das Phänomen der Resonanz, den richtigen Ton inmitten vieler verschiedener Klänge.

Liebe Gemeinde,
zwei Chöre gestalten heute unseren Gottesdienst mit. Der Männerchor und Ad libitum. Beide sind unterschiedlich – aber was beide verbindet, befindet sich in der Hosentasche der Chorleiter: Die Stimmgabel. Beide haben und benutzen dieses Metallteil, um ihre Mannschaft auf die korrekte Tonhöhe zu befördern.
Schon erstaunlich: Wie man mit so wenig technischen Aufwand so präzise immer den gleichen Ton herstellen kann: 440 Herz, Kammerton a. Und das ganz ohne Internet und sonstigen technischen Firlefanz. Ein Ton für alle! Das ist die Voraussetzung dafür, dass das mit dem gemeinsamen Gesang gelingt. Singen ist eine Frage des richtigen Tons. Schon ein bisschen drüber und drunter ist halt daneben und bringt das akustische Gesangbild in Schieflage.

Ich kann mir vorstellen, wie das aussehen würde, wenn man sich auf Facebook auf einen gemeinsamen Ton einigen müsste: Jeder hat eine andere Meinung – schon aus Prinzip nen andern Ton als die anderen – und jeder meint: „Ich habe Recht.” ich will weiterlesen

Predigt: Wie ein Kaktus (Symbolpredigt), 5. Mai 2013, Jubelkonfirmation

Predigt zur Jubelkonfirmation 2013 in Brunn und jubelkonf2013kaktusWilhelmsdorf: Was man alles entdeckt, wenn man sein Leben, seinen Glauben und einen Kaktus betrachtet.

 

Liebe Jubilare,

damals, vor 25, 50, 60, 65 (oder noch mehr Jahren), bei ihrer Konfirmation, da waren Sie die „Kleinen” in der Gemeinde. Gerade an der Schwelle zum „groß werden”, vielleicht kräftig von der Pubertät geplagt. Manchmal lieb, manchmal kratzbürstig. Eine Lebensphase, in der man wechselweise seine Eltern stolz werden lässt oder in die Verzweiflung treibt. ich will weiterlesen

Predigt: Schau was du hast, und mach was draus (Symbolpredigt mit Reagenzgläsern und Gummibärchen) 17. März 2013, Konfirmation

konfi2013aDie Kirche wird zum Gen-Labor: Wir analysieren die Gene unserer Konfis und entdecken: Aus dem, was Gott euch schenkt, kann viel Gutes werden.

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

eineinhalb Jahre haben wir miteinander in Konfers und Präpers zusammengearbeitet, ein Gemeindepraktikum durchgemacht, ein Zeltlager überstanden und die Konfifreizeit gemeinsam erlebt.
Das ist hoffentlich alles nicht ganz ohne Spuren geblieben: Bei euch nicht und bei mir auch nicht. Ihr habt diese Gemeinde, unseren Glauben und auch euren Pfarrer ein bisschen näher kennen gelernt – ich hoffe, da bleibt ein bisschen was hängen. Und ihr habt auch bei uns, bei mir, den ehrenamtlichen Mitarbeitern und in der Gemeinde Spuren hinterlassen. Da, wo ihr mit Menschen zu tun hattet. Zuletzt ja auch durch euren Vorstellungsgottesdienst.
Sozusagen ein bisschen Konfi-DNA! ich will weiterlesen

Predigt: Werkzeuge fürs Leben (Symbolpredigt mit einem Werkzeugkasten) 20. Januar 2013

werkzeugPredigt mit etwas ganz Alltäglichem: Dem Inhalt meiner Werzeugkiste: Aus dem Alltag, für den Alltag. Mit Hammer, Spannungsprüfer, Kombizange, Dübel und Kleber.

Liebe Gemeinde,

„Glaube und Alltag” – dass das irgendwie zusammengehört, das betonen wir Christen ja immer wieder. Predigt soll für den Alltag sein – uns etwas mit dem Alltag zu tun haben.  Darum habe ich heute etwas sehr alltägliches für meine Predigt mitgebracht: Meinen Werkzeugkasten. Da habe ich alles drin, was ich für den Hausgebrauch zu benötige, um daheim um die Runden zu kommen. Heute möchte ich mit Ihnen da mal reinschauen, und entdecken, wie sehr alltägliches Werkzeug und alltäglicher Glaube zusammengehören.

Der Hammer

Mein erster Griff geht natürlich zum Hammer. Er ist ja das Werkzeug schlechthin! Fragen Sie mal kleine Kinder, was so alles in der Werkzeugkiste ist: Als erstes nennen die meistens den Hammer. Denn mit dem kann man überall herumklopfen, da gibts schon für Kleinkinder so Spielsachen mit Hammer und Holzstäbchen, die man dann irgendwo durchhämmert,  … das ist einfach toll. ich will weiterlesen

Predigt: Unsere Kirche ist ein Geschenk (Symbolpredigt) 18. August 2012, Kirchweih

kerwa2012Kirchweihpredigt zu unserer Schleifchenaktion: Unsere Kirche ist ein Geschenk, darum machen wir ein Schleifchen drum. Mehr über die Schleifchenaktion finden Sie am Ende der Seite.

Da steht sie also nun, unsere Hugenottenkirche, mit ihrem Schleifchen drum herum. Das Geschenk – das unserer Gemeinde einst von  Isaak Daniel Buirette vermacht wurde. Und heute feiern wir dieses Geschenk – und begehen die Kirchweih – und werden dieses Geschenk dann ja auch auspacken … und dann? Was fangen wir damit an?

Geschenkstrategien Nummer 1 – „gut, dass sie da ist”

Wir gehen mit Geschenken ja ganz unterschiedlich um: Ich nenne mal drei Hauptstrategien. ich will weiterlesen

Anspiel und Predigt: Der Edelstein bist du! (Symbolpredigt) 15. Juli 2012

edelsteinBeobachten wir drei Goldschürfer bei der Arbeit! Mal sehen, was sie entdecken. Manchmal ist eben nicht nur das Goldnugget von Wert. Denn Jeder von uns ist ein Edelstein.

Szene: Auf Steinsuche

Drei Goldschürfer: Imke , Bernd und Alex: Alle drei stehen mit ihren Goldwasch-Schalen da und lassen die Wasser-Sand-Mischung kreisen.

Imke: Manometer, jetzt sitzen wir hier schon seit Stunden und schürfen Gold. Und immer noch nichts gefunden!

Alex: Wirklich, es ist zum Verzweifeln! Aber schon gar nichts! Nur Sand!

Bernd: Nur nicht aufgeben! Irgendwann …. ja irgendwann kommt bestimmt der Tag an dem wir  auf eine riesige Goldader stoßen! Und dann sind wir reich.

Imke: Wenn wir so lange durchhalten. Das ist ja ein Elend, diese Sucherei: Und immer wieder: Nichts als Sand! ich will weiterlesen