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Predigt: Was man so alles geschenkt bekommt, 21. Juni 2009

geschenkPredigt: Was man so alles geschenkt bekommt.
Sommerfest der Vereine in Gollhofen mit Geschenkaktion zum 200-jährigen Jubiläum der Bayerischen Landeskirche

Liebe Gemeinde,

wenn meine Patin zu Besuch gekommen ist, war das für mich als kleiner Junge immer ein besonderes Ereignis. Nicht nur, weil es sich nur 2-3 mal im Jahr ereignet hat, sondern weil sie immer ein paar Geschenke dabei hatte. Ein paar Tafeln Schokolade und irgendwas kleines zum Spielen. Manchmal waren es auch nur Werbegeschenke, die ihr Sohn aus der Arbeit mitgebracht hatte. Wackelbilder, die damals ganz was neues waren, oder kleine Plastikfiguren. Ich fand das einfach toll – spannend – immer wieder eine Sensation. ich will weiterlesen

Predigt: …dann wird es wohl der Heilige Geist gewesen sein (Johannes 14, 23-27) 31. Mai 2009 Pfingstsonntag

23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
24 Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.
25 Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin.
26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
27 Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. (Johannes 14, 23-27)
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Predigt: Große Sprünge machen … und auch kleine (3. Mai 2009), Sportgottesdienst

Bild: Shannacska - pixelio.de

Bild: Shannacska – pixelio.de

Predigt bei Sportgottesdienst am 3. Mai 2009 mit Einweihung der Weitsprunganlage.

Große Sprünge machen. Mal einen richtig großen Wurf landen. Das ist für viele Menschen ein Wunsch. Nicht immer nur das „klein-klein” des Alltags, sondern auch einmal über sich und seine Möglichkeiten hinauswachsen, etwas zu schaffen, was einem die Anderen – und man sich selber – auch gar nicht zugetraut hätte.
Beispiele haben wir vorhin genügend gehört. (Kinder der Leichtathletikabteilung haben vorgestllt, was für sie und ihre Eltern wirklich “große Sprünge” im Leben sind) Und dabei haben sich die Schreiber direkt zusammengerissen und völlig utopische große Sprünge weggelassen, wie „König von Deutschland sein”, oder so.Große Sprünge im Leben … wenn man die machen will, sollte man einiges beachten. Ich habe am Donnerstag auch ein paar Probesprünge gemacht und daraus etwas gelernt. Da will ich ihnen und euch kurz erzählen. ich will weiterlesen

Predigt: Auferstehung: Schluss mit „Damals”, der Glaube ist “jetzt” (Markus 16, 1-8) 12. April 2009, Ostersonntag

Predigttext: Jesu Auferstehung, Mk 16, 1-8
Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben. Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging. Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.  Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. ich will weiterlesen

Predigt: Die Botschaft der Gollhöfer Hostiendose von 1661 (Römer 3, 25) 10. April 2009, Karfreitag

Die Hostiendose aus dem Jahr 1661 wurde im Jahr 2005 karfr1restauriert. Sie wird wie alle historischen Abendmahlsgeräte Gollhofens in einem Bankschließfach aufbewahrt. Eine unangemeldete Besichtigung ist darum nicht möglich.

Liebe Gemeinde,

wenn wir in unserer Kirche das Heilige Abendmahl feiern, steht neben den üblichen Abendmahlsgeräten auch etwas auf dem Altar, was wir eigentlich gar nicht benutzen, aber irgendwie dazugehört: Diese kleine Hostiendose.
Sie dient eigentlich der Aufbewahrung der Abendmahlshostien; aber für die Anzahl, die wir benötigen, ist sie zu klein, und darum nutzen wir die blütenförmige Schale, die viel mehr Platz hat. Aber diese Hostiendose steht dennoch auf dem Altar. Nicht nur, weil sie ein außergewöhnliches Kunstwerk ist, sondern weil sie selbst durch ihre Gestaltung eine eigene Predigt ist. ich will weiterlesen

Predigt: Das Geheimnis des Buddelschiff-Glaubens (2. Kor 4, 7-9) 5. April 2009, Symbolpredigt zur Konfirmation

konfi2009Liebe Lisa, liebe Marlene, lieber Daniel

ihr Konfirmanden seid manchmal so richtige Flaschen!  Damit ihr mich richtig versteht: Eine richtige Flasche hat den Zweck, etwas wertvolles – zum Beispiel einen ganz besonderen Wein – aufzubewahren.

Die Flasche deines Lebens

Ihr seid drei Gefäße, die viel Wunderbares enthalten. In den vergangenen Jahren habt ihr mich immer wieder auch verblüfft, weil ich in euch Dinge entdeckt habe, die ich geschätzt habe, und die teilweise auch recht selten sind.
Manches habt ihr selber in eure Lebensflasche eingefüllt: Das Wissen, das euch eure Lehrer in der Schule servieren, habt ihr zum Großteil drin untergebracht; spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten sind da drin. Und es gibt Dinge, die sind in eurer Lebensflasche, die kamen da irgendwann rein und haben sich von alleine entwickelt. Charme, Humor, Selbstironie, Umsicht – das alles habe ich gefunden, und freue mich drüber. Dabei sehe ich natürlich nur einen Teil von dem, was in euch steckt; was euer Leben prägt. ich will weiterlesen

Predigt: An der Hand gehalten (Jesaja 41,13) 8. März 2009 , Taufe von Valentin

Jes 41,13: Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir

Liebe Familie P.,

Am Sonntagnachmittag ist Spaziergehzeit. Im Minimalfall umkreisen wir das Dorf: Beim Kindergarten Richtung Sportplatz runter, auf der anderen Seite bei den Wirschings wieder hoch. Unsere Töchter sind noch mit dabei, meistens ein paar Meter vor oder hinter uns. Aber eben nur meistens – denn wenn z.B. andere Spaziergänger mit Hund kommen, dann sind unsere Kleinen ein bisschen näher, und dann dauerts nicht lange, bis eine kleine Hand nach meiner sucht. „Papa, Hand geben…!”. Und an Papas Hand ist auch ein großer ungewaschener Hund kein Problem. ich will weiterlesen

Predigt zum Lichtobjekt „Lichtinfusion” von Christian Maas (Symbolpredigt) 15. Februar 2009

Liebe Gemeinde,infusion
was Sie auf dem Foto in ihren Händen halten, ist Gebrauchskunst. Dieses Kunstobjekt kann man für knapp 500 Euro kaufen. Ein Stativ mit Infusionsflaschen, wie wir es aus dem Krankenhaus kennen. Nur  schwappt nicht irgendein Medikament oder eine Nährlösung in den Flaschen, sondern es leuchten vier Glühbirnen darin.
„Lichtinfusion” hat der Künstler Christian Maas diese Lampe genannt. Lichtinfusion – der Name hat mich nachdenklich gemacht. ich will weiterlesen

Predigt: Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Erzählpredigt) 8. Februar 2009, Taufpredigt

Erzählpredigt zur Taufe von Levin und Linus: Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Taufsprüche:
Levin: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum” (Psalm 31, 9b)
Linus: „Alles ist möglich, dem, der da glaubt” (Markus 9, 23)

„Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten”,  erschreckt blickte Jürgen von seiner Kirchenbank hoch, „Willkommen,” wiederholte der seltsame kleine Mann, der in einer blauen Uniform steckte. Fröhlich lächelte er Jürgen an und reichte ihm die Hand. „Kommen Sie mit, ich führe sie gerne durch unsere Welt – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten”. ich will weiterlesen

Predigt: Gipfelerlebnisse (Matthäus 17, 1-9) 1. Februar 2009, Partnerschaftssonntag mit Tansania

Die Verklärung Jesu:
17 1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg.
2 Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm.
4 Petrus aber fing an und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine.
5 Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören! ich will weiterlesen