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Predigt zur Jahreslosung 2013: Wir haben hier keine bleibende Stadt (Hebr 13,14) 31. Dezember 2012

jahreslosung2013Predigt an Silvester 2012 zum Jahreslosung von 2013: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.” Hebräer 13,14

Vor 10 Tagen, am 21. Dezember war es soweit: Die halbe Welt war im Weltuntergangsfieber. Denn schließlich endete angeblich irgendein Maya-Kalender an diesem Termin. Keine Zeitung, kein Fernsehsender konnte es sich leisten, nicht darüber zu berichten. Überall fanden Weltuntergangfeten statt, oft kombiniert mit einer „wir haben doch überlebt-Party” am nächsten Tag.
Alle feierten irgendwie diesen Weltuntergang, oder redeten zumindest drüber – und waren sich doch 100%ig sicher, dass am Ende alles so bleiben wird, wie es vorher war.
Weltuntergang als Partygag – mehr nicht. ich will weiterlesen

Predigt: Im Buswartehäuschen an SEINER breiten Straße (Jes 40, 1-8) 16. Dezember 2012, 3. Advent

Awartehaueschendventspredigt zu Jesaja 40, 1-8: Wenn Menschen auf Gottes Ankunft warten

Predigttext:
Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott.
2 Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden.
3 Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott!
4 Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden;
5 denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat’s geredet.

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Predigt: Jesus als Apotheker (Mt 11,28) 21. November 2012, Buß-und Bettag

Predigt zum Buß- und Bettag 2012 anhand des Gemäldes „Christus als Apotheker“. Bibeltext:  Kommt her, die ihr mühselig und beladen seid…
Das Bild ist erhältlich im Gottesdienstinstitut Nürnberg

Entschlossen steuert Isolde auf die Apotheke in der Ortsmitte zu: „Schau, die haben sogar offen” die haben bestimmt was für deinen Fuß! „Ach komm, neee – des brauchts net- des halt ich schon noch aus!” Isoldes Mann Olaf wehrt entschieden ab und humpelt hinter ihr her: „Was sollen die denn schon groß für mich haben. Da gibts bestimmt nichts Gescheites in so einer italienischen Apotheke. Das mit der Feuerqualle, das wird schon wieder… Autsch ah, wie des brennt …”
„Stellt dich nicht so an” kontert sie „die tun dir schon nichts. So kannst du mit deinem Fuß jedenfalls nicht weitermachen …” ich will weiterlesen

Predigt: St. Martin in Scheiben, 11. November 2012

stmartinPredigt zur Lebensgeschichte des St. Martin von Tour – Ein Leben, von dem man sich die eine oder andere Scheibe abschneiden kann

Liebe Gemeinde,

St. Martin, das ist doch der mir der Laterne, dem zerteilten Mantel und der Martinsgans. Das ist so unsere Grundausstattung an Informationen, wenn es um diesen bedeutenden Bischof der französischen Stadt Tours geht.

Wenn wir eine Reise in seine Welt unternehmen wollen, müssen wir weit zurück: Wahrscheinlich bis in die Zeit um 320 nach Christus zurück, und geografisch nicht nach Frankreich, sondern nach Italien in die Nähe von Mailand. Dort ist der junge Martin aufgewachsen, als Sohn eines hohen Offiziers der römischen Armee. Also finanziell und gesellschaftlich ganz gut gestellt, und wahrscheinlich auch mit einer soliden Schulbildung.
Wir sprechen von einer geschichtlich spannenden Phase, denn in diesen Jahren endete die Zeit der blutigen Christenverfolgungen. Mehr und mehr wurde das Christentum zur anerkannten Religion und bekam sogar politische Bedeutung.
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Predigt: Jeremias Strategiepapier (Jer 29,1-14) 28. Oktober 2012

Jjeremia_strategieeremia 29 ist mehr als ein Brief. Interpretieren wir es doch einmal als Strategiepaper fürs Überleben in dauerhaft belastenden Lebenssituationen.

Dies sind die Worte des Briefes, den der Prophet Jeremia von Jerusalem sandte an den Rest der Ältesten, die weggeführt waren, an die Priester und Propheten und an das ganze Volk, das Nebukadnezar von Jerusalem nach Babel weggeführt hatte
4 So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, zu den Weggeführten, die ich von Jerusalem nach Babel habe wegführen lassen:
5 Baut Häuser und wohnt darin; pflanzt Gärten und esst ihre Früchte;
6 nehmt euch Frauen und zeugt Söhne und Töchter, nehmt für eure Söhne Frauen und gebt eure Töchter Männern, dass sie Söhne und Töchter gebären; mehrt euch dort, dass ihr nicht weniger werdet. ich will weiterlesen

Predigt: Allein, weil es dich gibt … (1. Tim 4,4) 30. September 2012, Erntedank

Erntedank2012Erntedankpredigt mit einer aus der Welt der Kirchenmäuse: Wie ist das mit den Dingen, wie man nicht will und nicht braucht? Mäuschen Elvira macht da so manche Erfahrung

Predigttext: 1. Timotheus 4,4:
Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;

 

Liebe Gemeinde
alles ist gut! Alles ist toll! Alles ist klasse!
Das könnte das heimliche Motto des Erntedankfestes sein.
Denn wir feiern heute das, was gelungen ist. Und die Erntedankgaben sind ein deutlicher Hinweis auf das, was da alles gewachsen und gelungen ist auf unseren Feldern und in unseren Gärten.
Trotz des trockenen Sommers ist es doch noch ganz gut geworden.
Und dafür sagen wir traditionell an Erntedank ein Dankeschön an unseren Schöpfer. Danken für seine Fürsorge, dafür, dass er uns schenkt, was wir brauchen – so dass wir am Ende nicht mit leeren Händen, leerem Keller und leerer Gefriertruhe dastehen. ich will weiterlesen

Predigt: Unsere Kirche ist ein Geschenk (Symbolpredigt) 18. August 2012, Kirchweih

kerwa2012Kirchweihpredigt zu unserer Schleifchenaktion: Unsere Kirche ist ein Geschenk, darum machen wir ein Schleifchen drum. Mehr über die Schleifchenaktion finden Sie am Ende der Seite.

Da steht sie also nun, unsere Hugenottenkirche, mit ihrem Schleifchen drum herum. Das Geschenk – das unserer Gemeinde einst von  Isaak Daniel Buirette vermacht wurde. Und heute feiern wir dieses Geschenk – und begehen die Kirchweih – und werden dieses Geschenk dann ja auch auspacken … und dann? Was fangen wir damit an?

Geschenkstrategien Nummer 1 – „gut, dass sie da ist”

Wir gehen mit Geschenken ja ganz unterschiedlich um: Ich nenne mal drei Hauptstrategien. ich will weiterlesen

Predigt: Den Anderen höher schätzen als sich selbst (Phil 2, 1-4) 22. Juli 2012

respektDen Anderen höher schätzen als sich selbst ist eine Herausforderung, an der man länger zu kauen hat

Predigttext:
[1] Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist  Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, [2] so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. [3] Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, [4] und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.   Philipper 2, 1-4:

Liebe Gemeinde,
die Gemeinde in Philippi war für den Apostel Paulus so etwas wie seine Lieblingsgemeinde. Denn bei denen lief alles wie am Schnürchen.
In anderen Gegenden wurde er ins Gefängnis geworfen.
Oder er wurde nur geholt, wenn es um Auseinandersetzungen ging.  Z.B in Korinth, wo sich beim Abendmahl die Reichen erst einmal satt aßen und die Armen die kümmerlichen Reste bekommen haben. Die Gemeinde in Philippi hingegen, war auch noch lange nach Paulus Tod bekannt für ihre Einmütigkeit. Da passte irgendwie alles. ich will weiterlesen

Anspiel und Predigt: Der Edelstein bist du! (Symbolpredigt) 15. Juli 2012

edelsteinBeobachten wir drei Goldschürfer bei der Arbeit! Mal sehen, was sie entdecken. Manchmal ist eben nicht nur das Goldnugget von Wert. Denn Jeder von uns ist ein Edelstein.

Szene: Auf Steinsuche

Drei Goldschürfer: Imke , Bernd und Alex: Alle drei stehen mit ihren Goldwasch-Schalen da und lassen die Wasser-Sand-Mischung kreisen.

Imke: Manometer, jetzt sitzen wir hier schon seit Stunden und schürfen Gold. Und immer noch nichts gefunden!

Alex: Wirklich, es ist zum Verzweifeln! Aber schon gar nichts! Nur Sand!

Bernd: Nur nicht aufgeben! Irgendwann …. ja irgendwann kommt bestimmt der Tag an dem wir  auf eine riesige Goldader stoßen! Und dann sind wir reich.

Imke: Wenn wir so lange durchhalten. Das ist ja ein Elend, diese Sucherei: Und immer wieder: Nichts als Sand! ich will weiterlesen

Predigt: Substanz statt Deko! (Mt 7, 24-29) 24. Juni 2012

hausbauIm Gleichnis vom Haus auf dem Sand entdecke ich zwei Tipps, wie man sein Lebenshaus baut, damit es auch Krisen überstehen kann.

Predigttext: Vom Hausbau (Matthäus 7, 24-29)
Jesus spricht: 24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. 26 Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. 27 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß. 28 Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre; 29 denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Das lumpige Fundament führt in die Katastrophe

Liebe Gemeinde,
vor 8 Jahren hatten die beiden ihr Haus gebaut. Sich über beide Ohren verschuldet; naja, wenn alles gut geht, würde es mit der Tilgung klappen. Und es war ein beachtliches Haus, Hanglage, breite Doppelgarage, edles Bad mit Whirlpool, jede Menge Schnickschnack, der damals bei Hausbau so angesagt war. ich will weiterlesen