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Es wird ernst: FKK im BR verwurstet

Vor einigen Wochen ist der Bayerische Rundfunk uns während unseres Pfarrerkabarett-Auftritts in Marktbergel auf Schritt und Tritt gefolgt.
Bald ist das Ergebnis auch anzuschauen: Am kommenden Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 17 Uhr im Dritten.
Der Kollege aus G. hat ein bisschen Bammel – er hat wohl zurecht das Gefühl, dass er im Focus der Betrachtung sein könnte.

Hier der Link zum BR: „Lachen in Franken“

Herzlich willkommen ???

Ja, so einladend kann eine Parkbank sein. Gesehen habe ich das gute Stück auf 1000 Höhenmetern in der Nähe von Obermaiselstein. Und ich habe *nicht* probegesessen.


Und dieses Brennessel-Idyll hab´ich mir gleich gekrallt, um draus eine Radioandacht für Charivari zu basteln:

„Ruhe- und Aussichtsbank, genießen sie das Panorama” – so stand es auf dem Schild an der alten Holzbank im Gebirge – da wo ich gewandert bin. Das klingt toll, gell? Vergessen Siés das Ding war komplett von Brennnesseln umrahmt – und zwischen den Ritzen der Bretter wuchsen sie durch. Wer sich da draufsetzt, wirn ab Po, Wade und Rücken lange seine Freude haben.
„Ruhe- und Aussichtsbank, genießen sie das Panorama” der ganze freundlich-einladende Spruch war nichts wert, weil in Wahrheit die Brennesseln einen wieder ausgeladen haben.
Wenn freundliches Wortgeklingel, Bussi-Bussi und lächelnde Gesichter es nur zum Schein gut mit mir meinen, aber hinter meinen Rücken die Menschen ganz andere Pläne geschmiedet werden.
Leider sieht man bei manchen Menschen nicht, was sie im Schilde führen, wenn sie so betont freundlich daherkommen. Aber ein bisschen Vorsicht ist da wahrscheinlich kein Fehler.
Passen Sie gut auf sich auf!

Hirtenbarometer – jetzt sind die Pfarrer fällig

Was „Spickmich“ für Lehrer ist, gibts jetzt auch für die Pfarrerschaft.
„Hirtenbarometer.de“ lädt ein, kirchliche Würdenträger zu benoten. In 5 Kategorien wie Gottesdienst, Glaubwürdigkeit oder Gegenwartsbezogenheit kann man 0 bis 6 Punkte vergeben. Das Profil des beurteilten ist dann für die Nutzer von Hirtenbarometer einsehbar.

Am 10. April 2011 ging das Bewertungsportal online. Selbst Papst Benedikt hat erst 21 Bewertungen erhalten, von daher kann man noch nicht behaupten, dass sich hier die nutzen die Klinke in die Hand gäben.

Ähnlich wie bei Spickmich bin ich unsicher, ob das ein sinnvolles Unterfangen ist, aber auch damit werden wir leben müssen – begutachtet und beurteilt wird unsere Arbeit sowieso alle Tage von unseren Gemeindegliedern…
Mal sehen, was draus wird.

Geocaching-Songs der TravelBugs jetzt mit coolem Video

Eingentlich kennt man in Deutschland nur die Dosenfischer aus Schwerin als vom Cachen singende Geocacher.

In den USA haben im letzten Jahr The Travel Bugs eine CD herausgebracht, die wirklich hörenswert ist. Musikalisch ist sie weit gespannt zwischen Country, Reggae und Rock. Dabei enorm einfallsreich sowoh stilistisch als auch textlich.

  • Da gibts lyrisch den sehnsuchtsvollen Traum vom „geogirl“.
  • Der Hit ist für mich die Country-Moritat “ The Lost Cache of Forgotten Gulch“ einfach cooool!
  • Und natürlich darf nicht der FTF-Jäger in „first to find“ fehlen, der hier wunderbar karikiert wird.

Seit gestern hat Steve Weeks ein Video zum ebenfalls wunderbaren Lied „To whom it may concern“ auf youtube eingestellt.  Der besorgte „Mug L. Guy“ (sprich das mal laut aus!) wundert sich über die seltsamen Menschen, die mit merkwürdigen Geräten vertsteckte Dosen suchen und geheime Botschaften austauschen.

Die Lieder kann man auch auf Amazon vorhören bzw. herunterladen: Found It!

Hier das Video:

Hier ist die Zeit still gestanden …

In einer stillen Ecke eines Ladens in Emskirchen fiel mir dieses Schildchen ins Auge:

Gurkeneinmachgewürz
100 gr.  2,5o DM

Mannonmann, da hats ja schon länger kein neues „Angebot der Woche“ gegeben. Schließlich sind die DM-Zeiten schon seit über 9 Jahren vorbei.
Aber das passt in den Charme des etwas eigentümlichen Ladens: Vorne gibts allerlei Bedarfsartikel für die örtlichen Bauern, links hinten eine kleine, aber ganz feine Weinauswahl auf Franken –  und in einem anderen Eck eine Nische mit orientalischen Teesorten, deren Duft sogar mich betörte.

Keine ausgeklügelte Beleuchtung, keine 25 Joghurtsorten, kein konzerneigenes kaufförderndes Musikgedudel, kein modernes Shopdesign. – Und trotzdem ein toller Laden.  Lidl, Aldi, Edeka …. einer ist wie der andere … aber hier in Emskirchen, da komme ich wieder mal hin, einfach weil der Laden soooo cool ist.

PS: Der Laden kommt nächste Woche on air. Für Radio Charivari habe ich über diesen Laden eine Morgenandacht geschrieben…

Wildbad Rothenburg: „Das Medium“ öffnet Türen

Öffnet sich das Wildbad in Rothenburg o.d. Tauber neuen esoterischen Geheimlehren?

Wer versucht, das Gebäude von der Südseite her durch das „Kurhaus“ zu betreten, steht zunächst vor verschlossenen Türen. Ein Hinweis teilt jedoch mit:  Nur mit Hilfe des „Mediums“ kommt du in diese geheiligten Hallen:

Also: Präsentiere das „Medium“ und warte auf positive optische und akustische Rückmeldungen!
Muss ich jetzt mit Visionen, Auditionen oder anderen Erleuchtungen rechnen?

Da fällt mir ein, dieses Haus hat ja so seine Historie:

Naja, aber vielleicht ist es ja doch, wie meine geschätzten Kollegen vermuten: Das ominöse Medium ist nur der elektronische Transponder für die neue Schließanlage….

Kabarettisten vorm Verhungern bewahrt

Wenn wir als fränkisches Kirchen-Kabarett FKK auftreten, freuen wir uns über einen kleinen Imbiss zwischen Aufbau und Auftritt. Schließlich sind wir für so einen Kabarettabend meist 6-7 Stunden unterwegs.

Die Verantwortlichen haben sich unseren Wunsch nach „etwas deftigem“ (O-Ton unseres Managers Helmut Spaeth) offenbar sehr zu Herzen genommen.
So erwarteten uns:  5 knusprige Schweinshaxen, 7 Klöße, 6 Bratwürste 8 Semmeln und ein Kilo Blaukraut.
Da wir gestern ohne unseren erkrankten vierten Mann unterwegs waren, haben wir es nicht ganz geschafft, alles wegzufuttern. – Respekt an diese wunderbaren Gastgeber im Markt Herrnsheim!

Phantasievolle Zweitnutzungen für Konfirmationsanzüge

Dieser junge Mann hat am Rande der Fachingsumzugs in Emskirchen eine sinnvolle Sekundärnutzung seines Konfirmationsanzugs gefunden:

Vorne prangt ein „Dr. zu Guttenberg“ am Revers, am Rücken ist „abschreiben erlaubt“ zu lesen.

Vielleicht macht das ja Schule fürs nächstes Jahr. Dann gehts mit Guttenberg wohl  nichtmehr, aber irgend einen Anzugräger zum Veralbern wirds immer geben…

„Und kost´s Benzin auch drei Mark zehn …“ Die Schallmauer ist durchbrochen!

In den Achzigern hat Markus geträllert:

Ich geb Gas – Und kost´s Benzin auch drei Mark zehn – Scheißegal, es wird schon gehn

(Hier als Video: http://www.myvideo.de/watch/1116737/Markus_Ich_will_Spass)

Jetzt ist es tatsächlich so weit: Der Liter Super-Benzin kostet bei uns jetzt mehr als  „Drei Mark zehn“, also 1,585 Euro!

Hätte in den Achzigern keiner für möglich gehalten. Damals gabs sogar zwei Versionen des Lieds vom Markus. Mal sang er „kost Benzin auch drei Mark zehn“, bei anderen Auftritten „kost Benzin auch zwei Mark zehn“. Offenbar hat er damals die 3,10 DM-Variante zu abgehoben und unrealistisch gefunden und darum den als astronomisch empfundenen Preis etwas reduziert ….

Naja, als ich als 8-jähriger anno 1976 fasziniert in einem Sach(!)-Buch gelesen habe, wie Menschen im Jahr leben, hätte ich nie gedacht, dass wir 2010 wirklich immer noch mit stinkenden benzinfressenden Blechkisten über die Straßen brettern bzw. im Stau stehen.

So ändern sich die Zeiten und ändern sich zugleich nicht.

Linktipp: So hat man sich anno 1910 unsere Gegenwart vorgestellt.

Hier schei… der Chef

Die Bürger von Gutenstetten müssen ihren Bürgermeister schon ganz besonders wertschätzen. Haben sie ihm schließlich im Keller des Gemeindehauses ein eigenes stilles Örtchen eingerichtet.

Ehrfurcht und Respekt haben mich davor zurückschrecken lassen, mir die Location genauer anzusehen. Obwohl die Versuchung doch groß war. Denn im Herren-WC für Normalsterbliche funktionierte die Türverriegelung nicht.

Aber ich musste dennoch keinen Überraschungsbesuch erwarten: Ich war ja als Referent bei einem Frauen-Frühstück eingeladen.

Bürgermeister-WC