• Werbung

Geocacher-Weihnachtsgeschichte 2011

Ursprünglich habe ich diese Erzählung für den Cacher-Adventskalender „Dosenadvent“ geschrieben.
Aber zum 24. Dezember darf sie jetzt jeder Besucher lesen, wobei Nicht-Geocacher so ihre Probleme mit einigen Anspielungen haben werden ….
Der Weg zur Krippe

Immer den Reflektoren hinterher!

Eigentlich hatten sie ihn ja nur auf einen Nachtcache mitgenommen. Seine zwei Freunde Caspar_sn und [Melchior].
Tag für Tag hatten sie ihm,  Balthasar79,  davon vorgeschwärmt.
Dass es was ganz besonderes sein muss.
So einzigartig, das hätte die Cacherwelt noch nie gesehen. Obwohl es keinen Bericht davon gab, was sie da genau erwarten würde – waren sie seit der Entdeckung wie elektrisiert gewesen..

Das Listing stand in den Sternen, sie hatten es mühsam dechiffriert. Am Schluss hatten sie  grob ein paar Koordinaten für die nächste Stage. Ewig weit weg, jenseits der Wüste.

Gehst du mit? Mit dieser Frage waren sie ihm Tag für Tag in den Ohren gelegen – Und er ist mit ihnen mitgegangen. Essen, ein bisschen Geld, und so die übliche erweiterte Cachergrundausstattung, soweit sie auf sein Kamel passte. Und als Trade-Items ein  paar goldene Coins, Weihrauch und Myrrhe. So waren sie gestartet

Es könnte etwas länger dauern … hatten sie gesagt. Und das sollte sich auch bewahrheiten.
Die Reise war lang und anstrengend. Mindestens T4 – kilometerweit: Nothing but Sand.

Sie waren immer nachts unterwegs, da war es nicht so heiß, und sie konnten so den Reflektoren  folgen, die der ihnen unbekannte Owner unglaublich weit oben angebracht hatte. Und die leuchteten sogar, ohne angestrahlt zu werden.

Einmal wäre fast alles vorbei gewesen. Da waren sie auf einen gestoßen, der Herodes hieß. Sie waren sich sicher: Der ist der passende Telefonjoker. Sie erzählten von ihrer Suche und verrieten auch die Koordinaten der vorletzten Stage – aber er entpuppte sich als Muggel – einer von der üblen Sorte. Und obwohl sie halbwegs glimpflich aus dem Gespräch herausgekommen waren, verfolge sie das ungute Gefühl: Das Cachversteck, das sie suchten, hatten sie in Gefahr gebracht, noch bevor sie es selbst gefunden hatten.

Kurz vor dem Final kamen ihnen ein paar seltsame Gestalten entgegen: Verdreckt; aber dennoch  glückselig dreinblickend – könnten also auch Cacher sein. Aber nach der Erfahrung mit Herodes hielten Balthasar79, Caspar_sn und [Melchior] lieber ihren Mund. Außerdem rochen sie unangenehm nach Schafstall.

Ein riesiges sternförmiges Reaktivlicht brachte sie letztlich zu dem Ort ihrer Sehnsucht. Was sie dort sahen und erlebten … davon erzählten sie auch nach Jahrzenten nur in Andeutungen. Zu wunderbar, zu unbeschreiblich war das alles gewesen. Und sie spürten auch: Es gibt Dinge, die kann man nicht in Worte fassen, ohne sie zugleich banal und kitschig erscheinen zu lassen.

Die Atmosphäre dort, soviel ließen sie später doch durchblicken, war derart bezaubernd, dass es sie gar nicht ärgerte, dass diese Gruppe mit den Schafsaroma den FTF weggeschnappt hatte.
Sie ließen ihre Tauchgegenstände, die goldenen Coins, den Weihrauch und die Myrrhe dort, und füllten ihre Herzen mit dem, was sie dort in Bethlehem gefunden hatten.

Ja und da war noch dieser Mann, Matthäus – vielleicht ein Freund des Owners? – der hielt ihm das Logbuch hin. „Evangelium” hatte dieser Matthäus es überschrieben
Als Balthasar78 seinen Namen dort eingetragen hatte, sorgfältig neben den Datum und den Namen seiner Freunde, da musste er ungläubig mit den Kopf schütteln.
Dass er sowas einmal erleben würde – nein, das hätte er nie für möglich gehalten.

Der fränkische Erntedank-Krieg

Die Pfarrer der Dekanats Neustadt-Aisch haben sich entschieden, Erntedank 2012 am 30. September zu feiern;  nach traditioneller Berechnung am  ersten Sonntag nach dem Michaelistag (29. September). Aber da hatten sie die Rechnung ohne die kirchlichen Paragrafenfuchser gemacht …

Hier die Chronik der Ereignisse….(wie sie hoffentlich niemals kommen werden)

Tag 1: Pfarrer Dr. N., der Verfasser des bayerischen Pfarrerklenders, nimmt offiziell Stellung: „Im Perikopenbuch, 6. Auflage 2001, S. 545 ist die Regel für das Erntedankfest angegeben: „Wenn der Michaelistag nicht am 29. September begangen werden kann, wird er am vorausgehenden Sonntag gefeiert oder am 30. September, sofern dies ein Sonntag ist.“ – Erntedank ist demnach eine Woche später, nämlich am 7. Oktober. Punkt. Ihr in Neustadt liegt schlichtweg falsch!
ich will weiterlesen

Dosenadvent: Der Adventskalender für Geocacher

Allerorten sprießen ab morgen wieder mehr oder minder einfallslose Online-Adventskalender in Netz.
Die einen bieten pro Tag irgendeinen Prozent-nachlass auf ihre Produkte an oder präsentieren Weisheitssprüche von der Stange.

Unter www. dosenandvent.tk findet sich ein recht schönes Projekt für Geocacher: Einen Podcast-Adventskalender. An jedem Tag liefert ein anderer Cacher/Podcaster/Blogger einen Audio-Beitrag.  Ich bin gespannt, was da so alles kommt, und wie es in der Community rezipiert wird.

Ich selber habs mir auch nicht nehmen lassen, einen Beitrag zu basteln … mal sehen, hinter welchen Türchen er sich versteckt.

Beherztes Statement gegen Luxussanierungen

Allerorten werden Pfarrhäuser und Dekanssitze für Unsummen instandgesetzt. Häufig aus gutem Grund- schließlich hat man manches Pfarrhaus in den letzten Jahrzehnten recht stiefmütterlich behandelt.

Bei unserem Kabarettauftritt in Langenzenn kamen wir nicht nur in den Genuss eines hervorragenden Caterings sondern durften zwischendurch auch die sanitären Anlagen in Beschlag nehmen. – Und siehe da: Da ist offenbar noch nicht alles mit  Millionenaufwand luxussaniert worden: So hat sich hier ein Stilleben aus boilerloser Boileranschlussgarnitur und Emaillewaschbecken erhalten. Und um die konzeptionelle Reduktion aufs Wesentliche zu unterstreichen, hat man auch gleich auf die überflüssigen Handgriffe verzichtet.

Der örtliche Dekan sei gewarnt: Wenn der Denkmalschutz davon Wind bekommt, wird nichts mehr mit der Renovierung, dann wird dieses Stille Örtchen zum Weltkulturerbe erhoben!

image

Geocaching-Franken verlost seine Rezensionsexemplare

Es tut sich mal wieder was im Cacher-Bücherregal: Ein neues Buch plus abgeleiteter Zeitschrift aus dem vth-Verlag:
„Geocaching: GPS-Freizeitspaß für Abenteurer“ –  Peter Küpper hats verfasst, und gecko1 (Holger) hats auf Geocaching-franken.de rezensiert.

Unterm Strich: Mal wieder was für Newbies. Das umfassende Kompendium, das alle Klugscheißer und „Zwölfender“ befriedigt, ist nicht in Sicht.

Nun werden die Exemplare verlost. Mal sehen, welcher fränkisches Cacher sich drüber freuen darf.

Nudisten-Missverständnis??? „Nackt“ in der „Nacht“ oder wie?

Ist es ein TIPPFEHLER?

Ist es ein FREUDSCHER FEHLER?

Ist es REINE BOSHEIT?

Seit vier Jahren liegt ein Artikel über Wigald Bonings Buch „Bekenntnisse eines Nachtsportlers“ im Online-Archiv der Süddeutschen Zeitung.
Nur macht ein kleiner Buchstabe etwas ganz Anderes draus: Ist Boning nun ein Nachtsportler oder ein Nacktsportler?

Wie gerufen blendet die SZ rechts daneben auch noch die passende Begleitlektüre ein: Das neue Lexikon des Unwissens….

Nachzulesen unter: http://www.sueddeutsche.de/kultur/wigald-boning-bekenntnisse-eines-nacktsportlers-1.769173

Amazon-Fail: To-do-Liste in der Artikelbeschreibung (Dank Null-Checker)

Offenbar haben es die Bäcker der CD „Der letzte Bulle“ recht eilig gehabt: Im Listing der Musiktitel findet sich bei „Millionenmal“ von Cosa Rosa der offenbar interne Hinweis auf die ausstehende Prüfung der Rechte an diesem Titel: (checken ob noch Rechte !!) steht da fett hinter dem Titel.
Hat man nun gecheckt oder nicht?
Jedenfalls hat keiner gecheckt, dass das kein Untertitel zum Lied ist. Und so finden wir diesem Vermerk bei Amazon, bei Musicload und Musicbox. – Sie können ja gerne mal danach googeln….
To-Do-List-Panne auf Amazon