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Erlösung vom ewigen Hefe-Such-Fluch

Da ist der silberne Würfel

Wo ist bloß diese blöde Hefe?!
Da schickt dich deine Frau in den Laden um „nur mal schnell“ einen Würfel Hefe zu besorgen, denn genau der fehlt ihr zu ihrem Glück am Samstagnachmittag – zumindest wenn ein repektabler Kuchen zu dem gehört, was Frauen glücklich macht. Und nun läufst du schon eine geschlagene Viertelstunde am Kühlregal auf und ab. Wie der Tiger stumpfsinnig seinen Blick an den Käfigstangen seines Geheges vobeigleiten lässt, so hüpft dein unsteter Blick vom Fruchtjoghurt zum Feta, von der Rama zur sauren Sahne. Aber die kleinen silbernen Hefewürfelchen spielen mit dir Verstecken. Es ist zum wahnsinnig werden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie viele männliche Bewohner des regionalen Bezirksklinikums allein aufgrund ihres wegen eines unauffindbaren Hefwürfels in Fetzen gerissenen Nervenkostüms dort einquartiert sind.

Natürlich könnte ich ja auch jemanden von Personal fragen. Die müssten ja wissen, wo sie diese fiesen kleinen Silberwürfel versteckt haben. Aber dagegen spricht meine Ehre als Mann, der grundsätzlich nicht nach dem Weg fragt, und meine Ehre als Geocacher, der sich eigentlich das Finden von Dingen – selbst in den gemeinsten und hinterhältigsten Ritzen – auf die Fahnen geschrieben hat.

So bleibt also nur die Hoffnung. Oder wie heißt es in meiner Bibel bei Hesekiel 8,5?: Gott sprach: Du Menschenkind, hebe deine Augen auf nach Norden. Und als ich meine Augen aufhob nach Norden, siehe, da…… kaum konnte ich es glauben, vom Himmel herab hing ein Schild, das mir den Weg zur Glückseligkeit wies.

Wer auch immer dieses Schild erfunden und montiert hat (es kann eigentlich nur ein Mann gewesen sein, denn Frauen ist das Problem meines Wissens gänzlich nunbekannt), ihm sei hiermit ein großes Dankeschön gewidmet.

Das nenn ich mal ein günstiges Angebot

„Kinderteller“ gehören hierzulande ja zum Standard-Angebot der heimischen Gastronomie.
Oft genug mit begrenzt phantasievollen Namen: Das Jägerschnitzel wird zum Hotzenplotz, der Kloß mit Soß wird als Biene Maja erkannt und das Fischstäbchen mutiert zum Nemo-Teller.

Der Emskirchener Landgasthof Erlengrund toppt das alles: Da gibts den Räuberteller für 0,00 Euro: Teller und Besteck zum Nulltarif, um mit diesen Waffen dann die besten Stückchen von den Tischnachbarn zu mopsen.

Kompliment zur coolen Idee!  – Und mit Grausen denke in an mediterrane Gefilde, wo man als Familie schon mal alleine fürs Dasitzen „ohne  alles“  mit Gedeckkosten von 7 Euro konfrontiert ist.

Räuberteller im Erlengrund

 

Urlaubs-Lost-Place: Forte Hlawaty (GCZ1TQ)

Sind in Italien gute Geocaches noch rarer als fähige Politiker?

Immerhin einen Lichtblick durften wir am Gardasee genießen: „Forte Hlawaty – Lost Place“: Eine ehemalige österreichisch-ungarische Festung. 1850 wurde die Festung auf einem Felsvorsprung 135 Meter über den Etschtal erbaut. Seit über 100 Jahren steht sie leer – und da sie in den meisten Karten und Führern fehlt, kann konnten wir sie ganz alleine und ungestört inspizieren.

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Kleines Kuriosum in der Festung, in dessen Innenhof sich wunderbar picknicken lässt: Im oberen Stockwerk findet man Tausende von Plastikkügelchen für Spielzeugwaffen. Offenbar hat sich dort allerlei Jungvolk heiße Gefechte geliefert…

Facebook-App: Fehler als Feature!

Facebook zeigt, wie Transparenz geht.
In der neuen Version der App „Seitenmanager” wird der Fehler beim Hochladen des fixierten Fotos gleich als neue Funktion gepriesen!

Fehler als Feature! Das sollte Schule machen: Offener mit den bisher versteckten Mängeln der neuen Produkten umgehen:

  • Der neue BMW – jetzt mit einem satten Mehrverbrauch im Vergleich zum Prospekt!
  • Die neue Tütensuppe – jetzt mit 20% mehr allergieträchtigen Zusatzstoffen!
  • Ihr neuer Pfarrer – jetzt endlich mit zertifizierter Schwäche in der Konfirmandenarbeit.

Hurra – der Transparenz gehört die Zukunft.

Facebook-App Panne

Kirchliches „PRISM“ macht manchmal Fehler

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Liebes Amt für Gemeindedienst,
lieber mitlesender kirchlicher Geheimdienst,

wie es den Anschein hat, benutzt du das kirchliche Spionageprogramm PRISM, um das Wohlergehen kirchlicher Mitarbeitender sicher zu stellen. (Jetzt erschließt sich mir endlich auch die Pflicht, unsre Emails und Internetaktivitäten über das VPN der Landeskirche abzuwickeln.)
Jedoch ist dir beim Aufarbeiten der Informationen der vergangenen Woche ein kleiner Fehler unterlaufen! Bei der chirurgischen Entfernung meines wurmartigem Fortsatzes unterhalb der Gürtellinie  war etwas Anderes gemeint, als du beim automatisierten Googeln vermutet hast.
Mein Blinddarm ist weg – alles andere ist noch da!
Deshalb bitte ich dich darum, davon Abstand zu nehmen, mich nun mit „Pfarrerin“ anzuschreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Dein Alexander

P.S.: Zur Feinjustierung (warum taucht dieses bescheuerte Wort inzwischen so oft in kirchlichen Stabsstellentexten auf?) deiner Software empfehle ich ein Gespräch mit meinen Frauen im Pfarrhaus. Sie werden dir gerne erläuern, dass zum Frausein nicht das Fehlen eines Wurmfortsatzes, sondern der Ausstattung mit vielem gehört, was wir Männer sowieso nie verstehen werden.

Urlaubs-Suchbild: Wo ist der Fehler?

Wir schreiben den 24. Mai 2013 – Pfingstferien – vier Wochen vor Sommeranfang.
Ich befinde mich nicht am Polarkreis, sondern hier: N47 26.664 E10 14.649  – Deutschland.
Und da gehe ich mit zwei Paar Socken und der Polarfleecejacke vor die Türe, fotografiere diese Stiefmütterchen … und habe das Gefühl, das in diesem Stilleben irgendetwas nicht stimmt.

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Stolpersteine am Neustädter Schulzentrum für Irene, Marianne, Liesl, Hans und Ludwig

Seit gestern liegen sie nun am Eingang zum Neustädter Schulzentrum: Die „Stolpersteine“, die an die fünf jüdischen Schüler erinnern, die damals aufgrund ihres Judentums 1934 der Schule verwiesen worden waren.

Stolperstein am Schulzentrum Neustadt Aisch

Stolpersteine am Schulzentrum Neustadt Aisch

1933 lebten noch 74 Jüdinnen und Juden in Neustadt/Aisch; zwei Jahre später waren es noch 39 – im Dezember 1938 verließ der letzte jüdische Bürger den Ort, nachdem im Monat zuvor allen Juden ein Ultimatum zum Verlassen der Stadt gesetzt worden war.
(Quelle: http://www.alemannia-judaica.de)

 

Dose an den Baum genagelt

Die buchstäblich an den Baum genagelte Cachedose sorgt nicht nur im Geoclub regelmäßig für hitzige Diskussionen.

Nein – ich werde den Osterfrieden nicht durch eine neue Theorie gefährden. Aber diese formschöne sinnfrei an die Borke genietete Dose möchte ich euch nicht vorenthalten. Offenbar stammt sie noch aus einer Zeit, in der man nicht mal wusste, wie man Geocaching schreibt.
Übrigens: Der Fichte gehts nicht schlechter als ihren Nachbarn.
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