Predigt: Konflikte nicht scheuen und Frieden erringen (2. Korinther 13, 11-13) – 15. Juni 2014, Trinitatis 2014

Im zweiten 412238_web_R_by_Robin Backes_pixelio.deKorintherbrief fliegen die Fetzen. Aber trotz aller persönlicher Verletzungen kämpft Paulus um die Einheit der Parteien. Mit Ratschlägen, die auch in unseren Konflikten eine Hilfe sein können.

Predigttext (2. Kor 13, 11-13):
11 Zuletzt, liebe Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. 12 Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Heiligen. 13 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

Liebe Gemeinde,
sind das nicht schöne, freundliche Worte, die der Apostel Paulus da am Ende seines Briefes an die Gemeinde in der Stadt Korinth formuliert hat? Von Einigkeit und Frieden untereinander ist da die Rede.
Fast könnte man sagen: Naja … halt typisch Kirche … alle sind nett, alle sind lieb, und irgendwie auch harmlos. ich will weiterlesen

Predigt zu Pfingsten: Heiliger Geist – eher Taube oder Schwalbe? (Zu einem Bild von Rüdiger Pfeffer) 8. Juni 2014

Einpfingsten_pfeffer Bild von Rüdiger Pfeffer regt am Pfingstsonntag zum Nachdenken an. Mit einem Himmel, der nicht „oben“ ist und einer Taube, die mich eher an eine Schwalbe denken lässt.

Liebe Gemeinde
„Aber der Tröster, der heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ (Joh 14, 26) – So hat Jesus es seinen Jüngern verheißen.
Da wird einer kommen, der sie auf dem Weg, den Jesus mit Ihnen gegangen ist, weiter begleiten wird. Der Verbindung schafft zwischen ihnen und ihrem Herrn Jesus, der nun, nach Himmelfahrt nicht mehr da ist.

Wir brauchen Bilder
Wie soll das werden – mit dem Heiligen Geist.
Überhaupt: Wie soll man sich das vorstellen? ich will weiterlesen

Predigt: Nie ohne Hirte! (Hebr 13, 20f.) 4. Mai 2014

schaf_heb2014Am Ende des Hebräerbriefs geht es um Jesus als den “großen Hirten”. Ist der Hirte so etwas wie ein Chef? Oder steckt da viel mehr dahinter?

Predigttext: Hebräer 13, 20-21

[20] Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, [21] der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Liebe Gemeinde,
wenn man mal einen richtig langen Brief geschrieben hat, einen, bei dem alle möglichen Themen, die mal zu bereden waren, auf den Tisch gekommen sind, dann muss man sich überlegen, wie man denn nun den Brief schließt. ich will weiterlesen

Predigt: Oben und Unten (Joh 13, 1-20) Gründonnerstag, 17. April 2014

gruendonnerstag2014Thema ist die Fußwaschung Jesu im Johannesveangelium. Indem Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht, vertauscht er unsere menschlichen Vorstellungen von dem, wer oben und wer unten ist.

Predigttext: Joh 13, 1-20
1 Vor dem Passafest aber erkannte Jesus, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater; und wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. 2 Und beim Abendessen, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Iskariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten, 3 Jesus aber wusste, dass ihm der Vater alles in seine Hände gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging, 4 da stand er vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich. 5 Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an, den Jüngern die Füße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war.
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Predigt: Hat dein Gott auch schon Touchscreen? (Apg 17,27 ) 6. April 2014, Konfirmation

konfi2014Predigt zur Konfirmation in Wilhelmsdorf und Brunn im Jahr 2014.  Ein Blick auf die Areopagrede des Paulus (Apg 17, 16-28) und auf unseren Umgang mit den allgenwärtigen Smartphones. Denn von denen lässt sich einiges für den Glauben lernen – gerade auch für unsere Konfirmanden.

(Lesung, Apg 17, 16-28)

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

da gehen Paulus uns Timotheus durch die Straßen von Athen und an jeder Ecke entdecken sie einen anderen Gott. Zeus, Hera, Poseidon, Morpheus, beindruckend aus Stein gemeißelt, immer mit einem Schildchen dazu, damit man weiß, welcher Gott das gerade ist – bei so vielen Göttern kann man da schon durcheinanderkommen.
Es ist anscheinend schön, wenn man viele Götter zur Auswahl hat. Je nach den eigenen Bedürfnissen verehrt man eher den einen oder den anderen.
Luther hat einmal gesagt: Dein Gott ist das, worum sich dein Leben dreht, was dir wichtig ist, worum deine Gedanken kreisen. ich will weiterlesen

Predigt: Wer führt mich in Versuchung? (Jakobus 1,12-18) 9. März 2014, Invokavit

versuchungIm Jakobusbrief (Jak 1,12-18) geht es um die Frage, wie wir Menschen mit Versuchungen umgehen, und inwieweit Gott derjenige ist, der uns da in Schwierigkeiten bringt.

 

Predigttext Jakobus 1, 12-18 :
12 Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.
13 Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand.
14 Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seinen eigenen Begierden gereizt und gelockt.
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Predigt: Zu Gott gehören (Jesaja 43, 1-4) 19. Januar 2014

jesaja43Es ist schon erstaunlich, wem ich eigentlich alles gehöre – wer alles Anspruch auf mich erhebt.
In Jesaja 42 erklärt Gott seinen Anspruch auf mein Leben. Er sagt: “Du bist mein”. 

Predigttext: Jesaja 43, 1-4
Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! 2 Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.
3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland.

Liebe Gemeinde,
jeder der in Franken groß geworden ist, dem ist irgendwann im Leben einmal diese eine seltsame Frage gestellt worden – diese Frage, die es so wohl nur in unseren Breitengraden gibt: „Sag mal, wem g´hörst denn du?”. ich will weiterlesen