Rezension: „Geocache. Aber du willst es nicht finden“ von Thomas Jacob

Ein Geocaching-Thriller, der im eigenen Landkreis Neustadt/Aisch spielt! Locations, die man zum Teil durch benachbarte Caches oder aus dem eigenen Alltag vor Ort kennt. Mittelfränkisches Lebensgefühl zwischen Bratwurst und Bier.

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Buchcover

Darum gehts
Der Autor Thomas Jacob erzählt in seinem Roman die Geschichte eines jungen Ehepaars, das von einem unheimlichen Unbekannten zu einer blutrünstigen Cachesuche gezwungen wird. Immer wieder suchen sie die von ihm übermittelten Koordinaten auf und sammeln die dort drapierten Körperteile ein, die die der Täter zuvor den Opfern meist bei lebendigem Leibe abgetrennt hat.
Zunächst scheuen sie den Weg zur Polizei, um das Leben einer der Gefangenen nicht zu gefährden. Später geraten sie selbst in Visier der Ermittler, aber das blutige Spiel um abgehackte Extremitäten geht weiter. ich will weiterlesen

Aurachtalbrücke Emskirchen – Stand März 2014

Die Baustelle der Aurachtalbrücke Emskirchen kommt nun sichtbar in Schwung. Gerade am südlichen Hang des Tales lohnt sich der Aufstieg  am arbeitsfreien Sonntag: Von dort lassen sich die Dimensionen des Bauwerks am ehesten erahnen. Leider wird auch der Eingriff in die Natur sichtbar, wo mehrere hunderttausend Quadratmeter planiert und umgeschichtet werden. Beeindruckend ist es allemal.

Natürlich hat die wachsende Brücke auch ihren eigenen Geocache: http://coord.info/GC4YXED

 

 

 

Cachewartung: Wässerndorfer Dornröschen

Viereinhalb Jahre nach der Legen des Caches an der Wässerndorfer Burgruine (GC1ZKEC) wurde es Zeit für eine Cachewartung. Letztlich war nur das Logbuch voll. Die Dose sah fast aus, wie am ersten Tag – das Logbuch selbst war trocken wie der Babypopo aus der Windelwerbung. Keine Cacherautobahn trübt das Umfeld, die Mauer hat auch keine Schäden zu verzeichnen. Ein großes Lob an die fränkische Cachergemeinde für den pfleglichen Umgang mit der Dose und der Location.

Jetzt, kurz vor dem Beginn der Vegetationsperiode, kommt man problemlos zur Dose und hat ungehinderten Blick auf das alte Gemäuer, das erst während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Also Zeit für einige Fotos.

Um 1250 wurde die Wässerndorfer Burg durch die Herren von Seinsheim errichtet. In den folgenden Jahrhunderten fiel die Burg an die Schwarzenberger Freiherren. Diese bauen die Burg  um 1550 zum Wasserschloss um. Im 18. Jahrhundert wird die Zugbrücke über den gewaltigen Wassergraben durch eine Steinbrücke ersetzt.
Um 1910 geht der Besitz an die Familie von Pölnitz, später werden sie von den Nationalsozialisten enteignet.

Während des zweiten Weltkrieges waren große Mengen wertvoller Bestände des Würzburger Stadt- und Staatsarchives in das Wässerndorfer Schloss ausgelagert worden. Auch die umliegenden Gemeinden hatten ihre Archive und Kunstgegenstände hier verwahrt – offenbar in der Hoffnung, dass die Kunstschätzer hier sicherer wären, als in den von Bombardements bedrohten Städten.

Am 5. April 1945, wurde das Wässerndorfer Schloß von den Amerikanischen Streitkräften in Brand geschossen. Angeblich als Reaktion auf Angriffe auf ihre Truppe von Wässerndorf aus. Da die Amerikaner sämtliche Löschversuche gewaltsam unterbanden, brannte das Schloss vollständig aus.

 

ABC-Schutzbunker in Nürnberg: Waffenhofbunker und Färbertorbunker

Welten, die man nicht alle Tage sehen kann und hoffentlich niemals sehen muss: Die Bunkeranlagen Nürnbergs, die schon im 2. Weltkrieg die Bevölkerung  schützten und später ausgebaut wurden, um die Nürnberger im Falle eines Atomschlags zu schützen.Eine Führung durch den Förderverein Nürnberger Felsengänge macht einen Blick in den  Waffenhofbunker und Färbertorbunker möglich.