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Wir machen Ostereier glücklich

Ostereier haben es nicht leicht. Als Massenware gelegt, gekocht, gefärbt und versteckt. Gerade bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt kann man nicht mehr von artgerechter Ostereierhaltung sprechen.
Darum hat die beste Pfarrfrau am Ort sich ein Herz, fünf Stricknadeln (aus FSC-zertifiziertem Bambus) und viel viel Wolle genommen und diesem Elend ein Ende bereitet.Hier seht ihr die Ergebnisse: Fröhliche, nicht frierende Ostereier, die sich in ihrer Schale pudel(mützen)wohl fühlen.

Fotostrecke: Friaul im August 14

Aurachtalbrücke Emskirchen – Stand März 2014

Die Baustelle der Aurachtalbrücke Emskirchen kommt nun sichtbar in Schwung. Gerade am südlichen Hang des Tales lohnt sich der Aufstieg  am arbeitsfreien Sonntag: Von dort lassen sich die Dimensionen des Bauwerks am ehesten erahnen. Leider wird auch der Eingriff in die Natur sichtbar, wo mehrere hunderttausend Quadratmeter planiert und umgeschichtet werden. Beeindruckend ist es allemal.

Natürlich hat die wachsende Brücke auch ihren eigenen Geocache: http://coord.info/GC4YXED

 

 

 

Cachewartung: Wässerndorfer Dornröschen

Viereinhalb Jahre nach der Legen des Caches an der Wässerndorfer Burgruine (GC1ZKEC) wurde es Zeit für eine Cachewartung. Letztlich war nur das Logbuch voll. Die Dose sah fast aus, wie am ersten Tag – das Logbuch selbst war trocken wie der Babypopo aus der Windelwerbung. Keine Cacherautobahn trübt das Umfeld, die Mauer hat auch keine Schäden zu verzeichnen. Ein großes Lob an die fränkische Cachergemeinde für den pfleglichen Umgang mit der Dose und der Location.

Jetzt, kurz vor dem Beginn der Vegetationsperiode, kommt man problemlos zur Dose und hat ungehinderten Blick auf das alte Gemäuer, das erst während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Also Zeit für einige Fotos.

Um 1250 wurde die Wässerndorfer Burg durch die Herren von Seinsheim errichtet. In den folgenden Jahrhunderten fiel die Burg an die Schwarzenberger Freiherren. Diese bauen die Burg  um 1550 zum Wasserschloss um. Im 18. Jahrhundert wird die Zugbrücke über den gewaltigen Wassergraben durch eine Steinbrücke ersetzt.
Um 1910 geht der Besitz an die Familie von Pölnitz, später werden sie von den Nationalsozialisten enteignet.

Während des zweiten Weltkrieges waren große Mengen wertvoller Bestände des Würzburger Stadt- und Staatsarchives in das Wässerndorfer Schloss ausgelagert worden. Auch die umliegenden Gemeinden hatten ihre Archive und Kunstgegenstände hier verwahrt – offenbar in der Hoffnung, dass die Kunstschätzer hier sicherer wären, als in den von Bombardements bedrohten Städten.

Am 5. April 1945, wurde das Wässerndorfer Schloß von den Amerikanischen Streitkräften in Brand geschossen. Angeblich als Reaktion auf Angriffe auf ihre Truppe von Wässerndorf aus. Da die Amerikaner sämtliche Löschversuche gewaltsam unterbanden, brannte das Schloss vollständig aus.

 

ABC-Schutzbunker in Nürnberg: Waffenhofbunker und Färbertorbunker

Welten, die man nicht alle Tage sehen kann und hoffentlich niemals sehen muss: Die Bunkeranlagen Nürnbergs, die schon im 2. Weltkrieg die Bevölkerung  schützten und später ausgebaut wurden, um die Nürnberger im Falle eines Atomschlags zu schützen.Eine Führung durch den Förderverein Nürnberger Felsengänge macht einen Blick in den  Waffenhofbunker und Färbertorbunker möglich.

Urlaubs-Lost-Place: Forte Hlawaty (GCZ1TQ)

Sind in Italien gute Geocaches noch rarer als fähige Politiker?

Immerhin einen Lichtblick durften wir am Gardasee genießen: „Forte Hlawaty – Lost Place“: Eine ehemalige österreichisch-ungarische Festung. 1850 wurde die Festung auf einem Felsvorsprung 135 Meter über den Etschtal erbaut. Seit über 100 Jahren steht sie leer – und da sie in den meisten Karten und Führern fehlt, kann konnten wir sie ganz alleine und ungestört inspizieren.

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Kleines Kuriosum in der Festung, in dessen Innenhof sich wunderbar picknicken lässt: Im oberen Stockwerk findet man Tausende von Plastikkügelchen für Spielzeugwaffen. Offenbar hat sich dort allerlei Jungvolk heiße Gefechte geliefert…