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Lost Place in Portogruaro: „Ex perfosfati“

Die Phosphatfarik von Portogruaro war eines der ersten Industriegebäude, die Anfang des 20. Jahrhunderts mit Betonfertigteilen errichtet wurden. Nichtdestotrotz hat es eine beeindruckende hölzerne parabolische Dachkonstruktion. Seit zwei Jahrzehnten steht sie nun leer direkt neben dem Bahnhof der Stadt. Es gab wohl einige Überlegungen, das Areal neu zu nutzen, aber dann hat die Wirtschaftskrise die Investoren wieder abziehen lassen. So harrt dieses moderne industiearchäologische Schmuckstück weiter  auf interessierte Geocacher und Fotografen.

 

Giga-Event jetzt auch auf der offiziellen Karte des Bayern-Atlas

Das giga_atlas„Mia san Giga“-Event Mitte August in München (GC4K089) bewegt nicht nur eingefleischte Geocacher. Beim Blick in den Bayern-Atlas unseres Vermessungsamtes (das ich auch gerne nutze, um verirrte Hausnummern ausfindig zu machen), habe ich heute entdeckt: Es gibt eine eigene „Themenkarte“ für das Münchener Geocaching-Event.
Doppelter Respekt!
1. An die Event-Veranstalter, die es geschafft haben, bei der geodätischen Behörde nicht nur beiläufiges Interesse für unser Hobby zu wecken.
2. An das Landesamt für Vermessung, das es erkannt hat, dass Geocacher nicht nur eine seltsam-spinnerte Community (ja… das sind wir auch…) ist.

Hier: Link zur Karte

Rezension: „Geocache. Aber du willst es nicht finden“ von Thomas Jacob

Ein Geocaching-Thriller, der im eigenen Landkreis Neustadt/Aisch spielt! Locations, die man zum Teil durch benachbarte Caches oder aus dem eigenen Alltag vor Ort kennt. Mittelfränkisches Lebensgefühl zwischen Bratwurst und Bier.

geocache_roman

Buchcover

Darum gehts
Der Autor Thomas Jacob erzählt in seinem Roman die Geschichte eines jungen Ehepaars, das von einem unheimlichen Unbekannten zu einer blutrünstigen Cachesuche gezwungen wird. Immer wieder suchen sie die von ihm übermittelten Koordinaten auf und sammeln die dort drapierten Körperteile ein, die die der Täter zuvor den Opfern meist bei lebendigem Leibe abgetrennt hat.
Zunächst scheuen sie den Weg zur Polizei, um das Leben einer der Gefangenen nicht zu gefährden. Später geraten sie selbst in Visier der Ermittler, aber das blutige Spiel um abgehackte Extremitäten geht weiter. ich will weiterlesen

Aurachtalbrücke Emskirchen – Stand März 2014

Die Baustelle der Aurachtalbrücke Emskirchen kommt nun sichtbar in Schwung. Gerade am südlichen Hang des Tales lohnt sich der Aufstieg  am arbeitsfreien Sonntag: Von dort lassen sich die Dimensionen des Bauwerks am ehesten erahnen. Leider wird auch der Eingriff in die Natur sichtbar, wo mehrere hunderttausend Quadratmeter planiert und umgeschichtet werden. Beeindruckend ist es allemal.

Natürlich hat die wachsende Brücke auch ihren eigenen Geocache: http://coord.info/GC4YXED

 

 

 

Cachewartung: Wässerndorfer Dornröschen

Viereinhalb Jahre nach der Legen des Caches an der Wässerndorfer Burgruine (GC1ZKEC) wurde es Zeit für eine Cachewartung. Letztlich war nur das Logbuch voll. Die Dose sah fast aus, wie am ersten Tag – das Logbuch selbst war trocken wie der Babypopo aus der Windelwerbung. Keine Cacherautobahn trübt das Umfeld, die Mauer hat auch keine Schäden zu verzeichnen. Ein großes Lob an die fränkische Cachergemeinde für den pfleglichen Umgang mit der Dose und der Location.

Jetzt, kurz vor dem Beginn der Vegetationsperiode, kommt man problemlos zur Dose und hat ungehinderten Blick auf das alte Gemäuer, das erst während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Also Zeit für einige Fotos.

Um 1250 wurde die Wässerndorfer Burg durch die Herren von Seinsheim errichtet. In den folgenden Jahrhunderten fiel die Burg an die Schwarzenberger Freiherren. Diese bauen die Burg  um 1550 zum Wasserschloss um. Im 18. Jahrhundert wird die Zugbrücke über den gewaltigen Wassergraben durch eine Steinbrücke ersetzt.
Um 1910 geht der Besitz an die Familie von Pölnitz, später werden sie von den Nationalsozialisten enteignet.

Während des zweiten Weltkrieges waren große Mengen wertvoller Bestände des Würzburger Stadt- und Staatsarchives in das Wässerndorfer Schloss ausgelagert worden. Auch die umliegenden Gemeinden hatten ihre Archive und Kunstgegenstände hier verwahrt – offenbar in der Hoffnung, dass die Kunstschätzer hier sicherer wären, als in den von Bombardements bedrohten Städten.

Am 5. April 1945, wurde das Wässerndorfer Schloß von den Amerikanischen Streitkräften in Brand geschossen. Angeblich als Reaktion auf Angriffe auf ihre Truppe von Wässerndorf aus. Da die Amerikaner sämtliche Löschversuche gewaltsam unterbanden, brannte das Schloss vollständig aus.

 

Erlösung vom ewigen Hefe-Such-Fluch

Da ist der silberne Würfel

Wo ist bloß diese blöde Hefe?!
Da schickt dich deine Frau in den Laden um „nur mal schnell“ einen Würfel Hefe zu besorgen, denn genau der fehlt ihr zu ihrem Glück am Samstagnachmittag – zumindest wenn ein repektabler Kuchen zu dem gehört, was Frauen glücklich macht. Und nun läufst du schon eine geschlagene Viertelstunde am Kühlregal auf und ab. Wie der Tiger stumpfsinnig seinen Blick an den Käfigstangen seines Geheges vobeigleiten lässt, so hüpft dein unsteter Blick vom Fruchtjoghurt zum Feta, von der Rama zur sauren Sahne. Aber die kleinen silbernen Hefewürfelchen spielen mit dir Verstecken. Es ist zum wahnsinnig werden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie viele männliche Bewohner des regionalen Bezirksklinikums allein aufgrund ihres wegen eines unauffindbaren Hefwürfels in Fetzen gerissenen Nervenkostüms dort einquartiert sind.

Natürlich könnte ich ja auch jemanden von Personal fragen. Die müssten ja wissen, wo sie diese fiesen kleinen Silberwürfel versteckt haben. Aber dagegen spricht meine Ehre als Mann, der grundsätzlich nicht nach dem Weg fragt, und meine Ehre als Geocacher, der sich eigentlich das Finden von Dingen – selbst in den gemeinsten und hinterhältigsten Ritzen – auf die Fahnen geschrieben hat.

So bleibt also nur die Hoffnung. Oder wie heißt es in meiner Bibel bei Hesekiel 8,5?: Gott sprach: Du Menschenkind, hebe deine Augen auf nach Norden. Und als ich meine Augen aufhob nach Norden, siehe, da…… kaum konnte ich es glauben, vom Himmel herab hing ein Schild, das mir den Weg zur Glückseligkeit wies.

Wer auch immer dieses Schild erfunden und montiert hat (es kann eigentlich nur ein Mann gewesen sein, denn Frauen ist das Problem meines Wissens gänzlich nunbekannt), ihm sei hiermit ein großes Dankeschön gewidmet.

Urlaubs-Lost-Place: Forte Hlawaty (GCZ1TQ)

Sind in Italien gute Geocaches noch rarer als fähige Politiker?

Immerhin einen Lichtblick durften wir am Gardasee genießen: „Forte Hlawaty – Lost Place“: Eine ehemalige österreichisch-ungarische Festung. 1850 wurde die Festung auf einem Felsvorsprung 135 Meter über den Etschtal erbaut. Seit über 100 Jahren steht sie leer – und da sie in den meisten Karten und Führern fehlt, kann konnten wir sie ganz alleine und ungestört inspizieren.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Kleines Kuriosum in der Festung, in dessen Innenhof sich wunderbar picknicken lässt: Im oberen Stockwerk findet man Tausende von Plastikkügelchen für Spielzeugwaffen. Offenbar hat sich dort allerlei Jungvolk heiße Gefechte geliefert…

Dose an den Baum genagelt

Die buchstäblich an den Baum genagelte Cachedose sorgt nicht nur im Geoclub regelmäßig für hitzige Diskussionen.

Nein – ich werde den Osterfrieden nicht durch eine neue Theorie gefährden. Aber diese formschöne sinnfrei an die Borke genietete Dose möchte ich euch nicht vorenthalten. Offenbar stammt sie noch aus einer Zeit, in der man nicht mal wusste, wie man Geocaching schreibt.
Übrigens: Der Fichte gehts nicht schlechter als ihren Nachbarn.
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GAC – die Karawane zieht weiter

gacdez12Heute geht die Geocacher-Abnehm-Challenge zu Ende. Ein Jahr lang hat eine Herde von Geocachern versucht, ihr Kampfgewicht zu reduzieren.

Mit allerlei Drumherum an Wettbewerben und Aufgaben haben wir uns dabei bei Laune bzw. bei der Stange zu halten versucht.

An der Ziellinie wird einmal Bilanz gezogen:
– Das Beste zuerst: Einige Wenige haben tatsächlich enorme Erfolge zu verbuchen. Und das ist einfach schön. Respekt angesichts dieser Leistung.
– Das ernüchternde:  Ich gehöre zu denen, bei denen sich zumindest ein bisschen getan hat. Es hätte mit mehr Disziplin besser aussehen können. Aber die Realität des Alltags lässt leider machmal verflixt wenig Spielraum für ein ambitioniertes Sportprogramm.
– Das Nette: Es hat Spaß gemacht. Und mit unserem GAC-Coin haben wir auch „bleibende Werte“ geschaffen.

Ich werde die GAC vermissen. Das wöchentliche Wiegen und Messen, das den inneren Schweinehund regelmäßig in den Zwinger geperrt hat.
Ein herzliches Dankeschön, an alle Mitstreiter, die bis zum Ende durchgehalten haben, und an unseren Initiator Schwede76, der die GAC-Homepage gepflegt hat und jede Menge Arbeit mit uns hatte.

Weihnachtsgeschichte für Geocacher: Event im Stall

christmascoinEine kleine Krippenszene zur Heiligen Nacht. Die Audioversion findet ihr als Türchen Nummer 16 im Dosenadvent.

  • Warnhinweis:
    Diese Weihnachtsgeschichte ist wirklich nur für Geocacher gedacht! Insbesondere für solche mit Event-Erfahrung.  Allen Anderen wird trotz aller Mühe und Imaginationskraft der Großteil der Bilder und Anspielungen verborgen bleiben.

Gerade noch hatte er es geschafft, den Kopf einzuziehen, um nicht an den tief durchhängenden Türbalken zu stoßen. Balthasar betrat den Raum und blickte suchend im dunklen Stall umher.

Ein Dutzend Männer Männer war  eifrig im Gespräch vertieft, manche hatten einen Becher Schafsmilch in der Hand. An der Wand auf einem Schemel stand eine kleine Öllampe, die den Raum in warmes Licht tauchte. ich will weiterlesen